Menschen steuern autonome Teslas Robotaxis oft aus der Ferne
Tesla verkauft seine Robotaxis als vollständig autonom, doch bei Hindernissen greifen menschliche Mitarbeiter zum virtuellen Lenkrad. Im Gegensatz zur Konkurrenz steuert das Personal die Wagen aus der Ferne direkt aus der Gefahrenzone.
Die sogenannten Remote Assistance Operators greifen ein, wenn die Software des Fahrzeugs keine Lösung für ein Verkehrsproblem findet. Laut den Unterlagen übernehmen die Mitarbeiter das Auto bei Geschwindigkeiten von unter zwei Meilen pro Stunde. Anschließend manövrieren sie den Wagen mit bis zu zehn Meilen pro Stunde aus der Gefahrenzone. Voraussetzung für das Eingreifen ist, dass das System das Manöver technisch zulässt.
Der Hintergrund der Untersuchung sind wiederholte Zwischenfälle mit automatisierten Fahrsystemen auf amerikanischen Straßen. Senator Markey möchte herausfinden, wie viel Verantwortung tatsächlich bei der Software liegt und ab wann menschliches Eingreifen zwingend erforderlich ist. Tesla hat daraufhin Material eingereicht, um die Funktionsweise der eigenen Technologie zu erklären und Bedenken der Aufsichtsbehörden auszuräumen.
Ein Vorteil der direkten Steuerung ist die schnelle Lösung von Blockaden. Ein Nachteil liegt jedoch in der technischen Latenz. Branchenexperten und Entwickler warnen, dass selbst minimale Verzögerungen bei der Datenübertragung zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen könnten.
Eine instabile Internetverbindung verlängert die Reaktionszeit der Fernfahrer erheblich. Aus dem Grund verzichten andere Hersteller auf die direkte Fernsteuerung und belassen die letzte Entscheidungsebene bei der Fahrzeugsoftware. Um die Risiken zu minimieren, stellt Tesla klare (aber auch ziemlich offensichtliche) Anforderungen an das eigene Personal in den Einsatzzentralen. Die Fernfahrer müssen folgende Kriterien erfüllen:
Senator Markey kritisiert zudem die fehlende Transparenz des Herstellers. Die Entwickler verschweigen nämlich, wie oft die menschlichen Helfer tatsächlich eingreifen müssen. Das erschwert eine neutrale Bewertung der tatsächlichen Autonomie der Fahrzeuge. Ohne konkrete Daten zur Eingriffshäufigkeit bleibt unklar, ob das System im Alltag zuverlässig funktioniert.
Würdet ihr in ein Robotaxi steigen, das bei Problemen ferngesteuert wird? Teilt eure Meinung und Bedenken gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Menschliche Eingriffe beim Robotaxi
Der US-amerikanische Automobilhersteller Tesla lässt seine autonomen Robotaxis in bestimmten Verkehrssituationen vollständig von menschlichen Fahrern fernsteuern. Das geht aus schriftlichen Antworten des Unternehmens an den US-Senator Ed Markey hervor, der eine Untersuchung zur Sicherheit von autonomen Fahrzeugen leitet. Die Dokumente belegen, dass Mitarbeiter in den Einsatzzentralen in Texas und Kalifornien bei Bedarf die direkte Kontrolle über das Lenkrad übernehmen.Die sogenannten Remote Assistance Operators greifen ein, wenn die Software des Fahrzeugs keine Lösung für ein Verkehrsproblem findet. Laut den Unterlagen übernehmen die Mitarbeiter das Auto bei Geschwindigkeiten von unter zwei Meilen pro Stunde. Anschließend manövrieren sie den Wagen mit bis zu zehn Meilen pro Stunde aus der Gefahrenzone. Voraussetzung für das Eingreifen ist, dass das System das Manöver technisch zulässt.
Cybercab: Tesla stellt sein Robotaxi im Video vor
Der Hintergrund der Untersuchung sind wiederholte Zwischenfälle mit automatisierten Fahrsystemen auf amerikanischen Straßen. Senator Markey möchte herausfinden, wie viel Verantwortung tatsächlich bei der Software liegt und ab wann menschliches Eingreifen zwingend erforderlich ist. Tesla hat daraufhin Material eingereicht, um die Funktionsweise der eigenen Technologie zu erklären und Bedenken der Aufsichtsbehörden auszuräumen.
Unterschiede zur Konkurrenz
Wie Wired berichtet, wählt der Konzern damit einen anderen Ansatz als Mitbewerber. Unternehmen wie Waymo setzen ebenfalls auf menschliche Unterstützung aus der Ferne. Dort geben die Angestellten dem System jedoch nur Hinweise oder bestätigen Routenänderungen, lenken das Auto aber niemals selbst.Ein Vorteil der direkten Steuerung ist die schnelle Lösung von Blockaden. Ein Nachteil liegt jedoch in der technischen Latenz. Branchenexperten und Entwickler warnen, dass selbst minimale Verzögerungen bei der Datenübertragung zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen könnten.
Eine instabile Internetverbindung verlängert die Reaktionszeit der Fernfahrer erheblich. Aus dem Grund verzichten andere Hersteller auf die direkte Fernsteuerung und belassen die letzte Entscheidungsebene bei der Fahrzeugsoftware. Um die Risiken zu minimieren, stellt Tesla klare (aber auch ziemlich offensichtliche) Anforderungen an das eigene Personal in den Einsatzzentralen. Die Fernfahrer müssen folgende Kriterien erfüllen:
- Mindestens drei Jahre gültige Fahrerlaubnis
- Einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis
- Bestandener Drogentest der Verkehrsbehörde
Senator Markey kritisiert zudem die fehlende Transparenz des Herstellers. Die Entwickler verschweigen nämlich, wie oft die menschlichen Helfer tatsächlich eingreifen müssen. Das erschwert eine neutrale Bewertung der tatsächlichen Autonomie der Fahrzeuge. Ohne konkrete Daten zur Eingriffshäufigkeit bleibt unklar, ob das System im Alltag zuverlässig funktioniert.
Würdet ihr in ein Robotaxi steigen, das bei Problemen ferngesteuert wird? Teilt eure Meinung und Bedenken gerne unten in den Kommentaren mit uns!
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