PS6-Controller ohne Tasten? Sony patentiert radikales Touch-Design

Sony experimentiert mit einem radikalen Design: Ein neues Patent zeigt einen PlayStation-Controller komplett ohne Tasten. Statt­des­sen sollen eine Touch-Fläche und KI zum Einsatz kommen. Ist das die Zukunft für die PS6 oder ein Albtraum für Gamer?
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Sony: Patent für tastenlosen Controller

Sony hat sich Ende Januar 2026 ein Patent gesichert, das mit den Konventionen traditioneller Gamepads bricht. Das vom US-Patent- und Markenamt (USPTO) veröffentlichte Dokument beschreibt ein Eingabegerät, das gänzlich ohne physische Tasten auskommt. Statt auf die bewährte Haptik des aktuellen DualSense-Controllers zu setzen, visualisiert das Konzept eine Steuerung über eine großflächige, berührungsempfindliche Oberfläche.

Das Patent, das ursprünglich bereits im Februar 2023 eingereicht wurde, zielt darauf ab, die Limitierungen starrer Tastenlayouts zu überwinden. Experten vermuten hierbei einen möglichen Ausblick auf Peripheriegeräte für die kommende PlayStation 6 (PS6) - oder aber eine komplette Luftnummer. Sony PlayStation 6Skizze aus dem Patent US 12,533,573 B2 von Sony Interactive Entertainment Der Kern des Konzepts liegt in der vollständigen Individualisierung der Hardware. Sony argumentiert, dass herkömmliche Controller oft nicht für alle Handgrößen geeignet sind oder für bestimmte Spielgenres nur suboptimale Layouts bieten. Die neue Technologie soll es Nutzern ermöglichen, virtuelle Tasten, Analogsticks und das Steuerkreuz frei auf der Oberfläche zu platzieren.

Wer beispielsweise in einem komplexen Rollenspiel viele Menütasten benötigt, könnte diese einblenden, während bei einem simplen Jump 'n' Run unnötige Elemente verschwinden. Auch Links- oder Rechtshänder könnten das Layout einfach spiegeln, ohne auf spezielle Hardware angewiesen zu sein.

Smarte Sensoren gegen Fehler

Ein häufiges Problem reiner Touch-Oberflächen ist das fehlende haptische Feedback und die Gefahr unbeabsichtigter Eingaben, etwa durch das bloße Ablegen des Daumens in einer Ruheposition. Wie VGC berichtet, adressiert Sony dieses Problem im Patent durch den Einsatz fortschrittlicher Sensoren. Das Dokument beschreibt die Kombination von Druck- und Wärmesensoren, um präzise zwischen einer bewussten Eingabe und einer ruhenden Handposition zu unterscheiden.


Zusätzlich könnte künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz kommen. Das Patent deutet an, dass der Controller lernen könnte, wie ein spezifischer Nutzer das Gerät hält. Basierend auf der Handgröße und den Griffgewohnheiten würde das System die virtuellen Tasten automatisch an die ergonomisch optimale Position verschieben. Das würde wiederum bedeuten, dass sich der Controller dem Spieler anpasst und nicht umgekehrt.

Haptik-Verlust und Marktreife

Kritisch zu betrachten bleibt der Verzicht auf physisches Feedback. Während eine jüngere Generation durch Mobile Gaming an reine Touch-Steuerung gewöhnt ist, verlassen sich viele Core-Gamer auf den physischen Widerstand von Tasten und Triggern für präzise Eingaben. Eine reine Touch-Lösung würde den mit der PlayStation 5 eingeführten Fokus auf immersive Haptik und adaptive Trigger zumindest teilweise durchkreuzen, sofern Sony keine neuartigen Technologien zur haptischen Simulation auf glatten Oberflächen integriert.

Obwohl das Patent detaillierte technische Beschreibungen liefert, ist es keine Garantie für eine Markteinführung. Technologieunternehmen wie Sony sichern sich jährlich tausende Patente, von denen viele nie das Stadium eines kommerziellen Produkts erreichen. Dennoch zeigt der Vorstoß, dass der Konzern aktiv nach Wegen sucht, die Eingabemethoden der Zukunft flexibler zu gestalten und sich von statischen Bauformen zu lösen.

Könntet ihr euch an einen Controller ohne echte Knöpfe gewöhnen oder braucht ihr das haptische Feedback zwingend? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

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Zusammenfassung
  • Sony entwickelt Controller ohne physische Tasten für mögliche PS6
  • Patent beschreibt berührungsempfindliche Oberfläche mit virtuellen Knöpfen
  • KI und Sensoren sollen zwischen bewusster Eingabe und Ruheposition unterscheiden
  • Controller lernt Handgröße und passt virtuelle Tasten ergonomisch an
  • Individualisierung erlaubt spielspezifische Layouts und Anpassungen
  • Kritisch bleibt der Verzicht auf physisches Feedback bei Touch-Steuerung
  • Patent wurde bereits 2023 eingereicht, Markteinführung jedoch ungewiss

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