Iran-Krieg: Neuer Zahlensender in Deutschland funkte Windows-Sounds
Ein in Deutschland eingerichteter Kurzwellensender funkt derzeit im Zusammenhang mit dem von den USA und Israel gegen den Iran geführten Krieg Anweisungen an Agenten. Kurios ist dabei, dass der Sender mehrfach Windows-Systemsounds ausstrahlte.
Während der Sender ein seit dem Ersten Weltkrieg immer wieder verwendetes Konzept nutzt, um auf diesem Weg mit automatisiert vorgetragenen Zahlenfolgen in persischer Sprache vermutlich Anweisungen an Geheimagenten in den Ländern des Mittleren Ostens zu geben, gab es im Betrieb mehrfach kuriose Störungen.
So wurden laut der Gruppe Priyom, deren Mitglieder auf den AM-Sender bereits kurz nach Beginn der ersten Übertragungen aufmerksam wurden, mehrfach Windows-Systemtöne mit übertragen. Während eine automatisierte Stimme lange Zahlenblöcke verlautbarte, erklang zum Beispiel am 7. März 2026 im Hintergrund auch der Ton, den Windows 10 bei einer auftretenden Systemmeldung abspielt. Priyom hat die "Sendefehler" aufgezeichnet, sodass jedermann sie nachhören kann.
Der Standort des vermutlich von den USA betriebenen Zahlensenders, dessen Reichweite nicht zwingend bis in den Iran reicht, soll sich zwischen der Panzerkaserne Böblingen und den Patch Barracks befinden, bei denen es sich jeweils um Stützpunkte des US-Militärs in Deutschland handelt.
Zahlensender werden seit vielen Jahrzehnten zur Übertragung verschlüsselter Nachrichten verwendet. Weil die Nachrichten nur mit Hilfe sogenannter "One-Time-Pads" entschlüsselt werden können, die dem jeweiligen Empfänger vorliegen müssen, gelten sie als weitestgehend abhörsicher.
Siehe auch:
Mutmaßlicher US-Agentensender funkt auf Persisch
Nahe zweier Einrichtungen der US-Armee in Deutschland haben Funkamateure einen neuen sogenannten Zahlensender ausgemacht, der über Kurzwelle sendet und im Abstand von jeweils 12 Stunden immer um 3:00 und 21:00 Uhr für 20 Minuten bestimmte Zahlenfolgen ausstrahlt. Betreiber des als "V32" bezeichneten Senders ist vermutlich die US-Armee.Während der Sender ein seit dem Ersten Weltkrieg immer wieder verwendetes Konzept nutzt, um auf diesem Weg mit automatisiert vorgetragenen Zahlenfolgen in persischer Sprache vermutlich Anweisungen an Geheimagenten in den Ländern des Mittleren Ostens zu geben, gab es im Betrieb mehrfach kuriose Störungen.
So wurden laut der Gruppe Priyom, deren Mitglieder auf den AM-Sender bereits kurz nach Beginn der ersten Übertragungen aufmerksam wurden, mehrfach Windows-Systemtöne mit übertragen. Während eine automatisierte Stimme lange Zahlenblöcke verlautbarte, erklang zum Beispiel am 7. März 2026 im Hintergrund auch der Ton, den Windows 10 bei einer auftretenden Systemmeldung abspielt. Priyom hat die "Sendefehler" aufgezeichnet, sodass jedermann sie nachhören kann.
PC-Probleme ließen wohl Übertragung stoppen
Scheinbar hatten die Betreiber des Senders ihren Rechner nicht ganz unter Kontrolle, denn die Übertragung wurde wenig später unterbrochen. Auch später, genauer gesagt am 9. März 2026, gab es erneut "Probleme", denn während dieser weiteren Übertragung wurde ebenfalls ein System-Sound von Windows mit ausgestrahlt. Inzwischen scheinen die "Macken" des Senders behoben zu sein.Der Standort des vermutlich von den USA betriebenen Zahlensenders, dessen Reichweite nicht zwingend bis in den Iran reicht, soll sich zwischen der Panzerkaserne Böblingen und den Patch Barracks befinden, bei denen es sich jeweils um Stützpunkte des US-Militärs in Deutschland handelt.
Zahlensender werden seit vielen Jahrzehnten zur Übertragung verschlüsselter Nachrichten verwendet. Weil die Nachrichten nur mit Hilfe sogenannter "One-Time-Pads" entschlüsselt werden können, die dem jeweiligen Empfänger vorliegen müssen, gelten sie als weitestgehend abhörsicher.
Zusammenfassung
- Neuer Kurzwellen-Zahlensender funkt nahe US-Militärstützpunkten in Deutschland
- Sender V32 strahlt alle zwölf Stunden Zahlenfolgen in persischer Sprache aus
- Vermutlich werden damit Anweisungen an Agenten im Mittleren Osten gesendet
- Windows-10-Systemsounds störten die Übertragungen am 7. und 9. März 2026
- Standort liegt zwischen Panzerkaserne Böblingen und den Patch Barracks
- Betreiber des Senders ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die US-Armee
- Nachrichten gelten dank One-Time-Pads als weitestgehend abhörsicher
Siehe auch:
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- Iran-Krieg könnte den KI-Boom zunichte machen, so die WTO
- Iran-Krieg verschärft die Speicherknappheit jetzt durch Rohstoffmangel
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