Iran-Krieg: Erste Airlines streichen Flüge wegen Treibstoffmangels
Der von den USA und Israel geführte Krieg gegen den Iran hat jetzt neben den deshalb geänderten Flugrouten weitere Auswirkungen auf den Flugverkehr. Mehrere Airlines haben angekündigt, die Zahl ihrer nationalen und internationalen Flüge wegen Treibstoffmangels zu reduzieren.
In Vietnam haben mehrere Fluglinien begonnen, bisher geplante Flüge zusammenzustreichen, weil nicht absehbar ist, dass für ihre Durchführung genügend Treibstoff zur Verfügung steht. Hintergrund ist der Krieg im Mittleren Osten, welcher international zu einem drastischen Anstieg der Ölpreise geführt hat.
Konkret plant der "Flag-Carrier" des Landes Vietnam Airlines ab 1. April die Einstellung von sieben ihrer insgesamt rund 20 inländischen Routen. Insgesamt könnten bis zu 26 Prozent aller inländischen Verbindungen wegfallen, während bis zu 18 Prozent der internationalen Flüge nicht durchgeführt werden könnten. Damit dies eintritt, müssten die Preise für Kerosin weiter zunehmen und auf 160 bis 200 US-Dollar pro Barrel steigen, heißt es. Mittlerweile ist dies der Fall.
Auch bei kleineren vietnamesischen Airlines soll die Zahl der Fluglinien um bis zu die Hälfte reduziert werden. Teilweise versucht man aber auch, die Krise auszusitzen. Der erst letztes Jahr gestartete Carrier Sun PhuQuoc Airways hat aktuell nach eigenen Angaben noch genügend Treibstoff, um seine bisher recht kleine Flotte von neun Maschinen auch im April regulär weiterfliegen zu lassen.
Unterdessen versucht die vietnamesische Regierung die Preise für Benzin und andere Kraftstoffe durch die Aussetzung bestimmter Umweltschutz- und Verbrauchsabgaben zu senken. Zuletzt ist der Kerosinpreis erneut erheblich angestiegen.
Laut der IATA lag der durchschnittliche Wochenpreis zuletzt bei 197 Dollar pro Barrel. In Vietnam liegt der Preis offiziellen Angaben derzeit bei mehr als 220 Dollar pro Barrel (159 Liter). Die Fluglinien beginnen deshalb neben den Flugstreichungen auch, die Kosten in Form von Sprit-Zuschlägen auf die Fluggäste umzulegen.
Siehe auch:
Weniger Flüge, höhere Kosten
Der von den USA und Israel geführte Krieg gegen den Iran hat jetzt neben den deshalb geänderten Flugrouten weitere Auswirkungen auf den Flugverkehr. Mehrere Airlines haben angekündigt, die Zahl ihrer nationalen und internationalen Flüge wegen Treibstoffmangels zu reduzieren.In Vietnam haben mehrere Fluglinien begonnen, bisher geplante Flüge zusammenzustreichen, weil nicht absehbar ist, dass für ihre Durchführung genügend Treibstoff zur Verfügung steht. Hintergrund ist der Krieg im Mittleren Osten, welcher international zu einem drastischen Anstieg der Ölpreise geführt hat.
Einschnitte schon ab Anfang April
Laut staatlichen vietnamesischen Medien, die die Nachrichtenagentur Reuters zitiert und sich auf Angaben der Regulierungsbehörden des Landes stützen, planen alle dort ansässigen Fluglinien ab April massive Einschnitte in ihr Angebot. Teilweise sollen bis zu 26 Prozent der Inlandsverbindungen wegfallen.Konkret plant der "Flag-Carrier" des Landes Vietnam Airlines ab 1. April die Einstellung von sieben ihrer insgesamt rund 20 inländischen Routen. Insgesamt könnten bis zu 26 Prozent aller inländischen Verbindungen wegfallen, während bis zu 18 Prozent der internationalen Flüge nicht durchgeführt werden könnten. Damit dies eintritt, müssten die Preise für Kerosin weiter zunehmen und auf 160 bis 200 US-Dollar pro Barrel steigen, heißt es. Mittlerweile ist dies der Fall.
Inlandsverbindungen besonders betroffen
Insgesamt dürfte das Flugvolumen bei Vietnam Airlines wahrscheinlich um 10 bis 20 Prozent reduziert werden, sollten die Krise im Mittleren Osten nicht zeitnah ein Ende haben, so der Bericht. Unterdessen will auch die vietnamesische Billig-Airlines VietJet ab April die Flugkapazitäten um 18 Prozent reduzieren, wobei die Zahl der Inlandsflüge um 22 und die internationalen Verbindungen um 11 Prozent geringer ausfallen sollen.Auch bei kleineren vietnamesischen Airlines soll die Zahl der Fluglinien um bis zu die Hälfte reduziert werden. Teilweise versucht man aber auch, die Krise auszusitzen. Der erst letztes Jahr gestartete Carrier Sun PhuQuoc Airways hat aktuell nach eigenen Angaben noch genügend Treibstoff, um seine bisher recht kleine Flotte von neun Maschinen auch im April regulär weiterfliegen zu lassen.
Unterdessen versucht die vietnamesische Regierung die Preise für Benzin und andere Kraftstoffe durch die Aussetzung bestimmter Umweltschutz- und Verbrauchsabgaben zu senken. Zuletzt ist der Kerosinpreis erneut erheblich angestiegen.
Laut der IATA lag der durchschnittliche Wochenpreis zuletzt bei 197 Dollar pro Barrel. In Vietnam liegt der Preis offiziellen Angaben derzeit bei mehr als 220 Dollar pro Barrel (159 Liter). Die Fluglinien beginnen deshalb neben den Flugstreichungen auch, die Kosten in Form von Sprit-Zuschlägen auf die Fluggäste umzulegen.
Zusammenfassung
- Krieg gegen den Iran verursacht weltweiten Anstieg der Ölpreise
- Vietnamesische Airlines streichen Flüge wegen Treibstoffmangels
- Vietnam Airlines stellt ab 1. April sieben Inlandsrouten ein
- Bis zu 26 Prozent der Inlandsverbindungen könnten entfallen
- VietJet plant eine Reduktion der Flugkapazitäten um 18 Prozent
- Kerosinpreis liegt in Vietnam bei über 220 Dollar pro Barrel
- Regierung setzt Umweltabgaben aus, Airlines erheben Spritzuschläge
Siehe auch:
- Iran-Krieg bringt zunehmend auch die Chip-Produktion ins Stocken
- Iran-Krieg könnte den KI-Boom zunichte machen, so die WTO
- Iran-Krieg verschärft die Speicherknappheit jetzt durch Rohstoffmangel
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