ARD baut Radiolandschaft um:
Diese neuen Sender kommen noch 2026
Die ARD opfert beliebte Radiosender für Einsparungen und verbannt die neue Schlagerwelt komplett ins Internet. Schließen die öffentlich-rechtlichen Anstalten damit ausgerechnet die Hörer aus, die am wenigsten digital aufgestellt sind?
Die Sender reduzieren Programme, verlagern sie ins Internet oder bündeln sie durch Kooperationen. Dabei entstehen neue Formate von Jugendradio bis Schlagermusik, während etablierte Sender eingestellt werden. Den Auftakt macht am 1. Juni 2026 das gemeinsame Jugendprogramm "Das neue Dasding" von SWR, hr und SR. Es ersetzt die bisherigen Jugendwellen Dasding, You FM und Unserding.
Produziert wird in Baden-Baden, Frankfurt und Saarbrücken. Durch die Kooperation werden rund 1,8 Millionen Euro im linearen Betrieb eingespart. Das Geld fließt in digitale Formate für junge Zielgruppen.
Der WDR bereitet unterdessen eine Neuausrichtung seiner jungen Radiowellen vor, wie die Sendeanstalt in einer Mitteilung des WDR erläutert. Die bisherigen Programme 1Live, 1Live Diggi und Cosmo sollen künftig unter der Dachmarke 1Live gebündelt werden. Der Relaunch startet Anfang 2027 und bringt inhaltliche Änderungen mit sich.
Cosmo wird zu einem Sender für Hip-Hop und Urban-Street-Culture umgebaut; der Name entfällt voraussichtlich. 1Live Diggi wird zu Deutschlands erstem Chillout-Radio mit Musik aus den Bereichen Electronica, Lounge und Soul. Der rbb zieht sich aus der bisherigen Cosmo-Kooperation zurück. Infografik Rundfunkgebühren: Wo ist der ÖRR noch gebührenfinanziert?
Federführend produziert der MDR im Landesfunkhaus Erfurt, unterstützt von NDR und hr. Der MDR sendet werktags von 6 bis 18 Uhr, abends übernimmt der hr. Am Wochenende liefert der NDR eigene Beiträge. Ältere Hörer ohne Internetradio benötigen künftig digitale Geräte wie Smart Speaker, um das Programm zu empfangen.
Was haltet ihr von den Umbauplänen der ARD-Radiolandschaft? Hört ihr noch klassisches Radio oder nutzt ihr bereits Streams? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
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Siehe auch:
ARD baut Radiolandschaft um
Nach den ersten Abschaltungen von UKW-Sendern passen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ihr Hörfunkangebot weiter an.Die Sender reduzieren Programme, verlagern sie ins Internet oder bündeln sie durch Kooperationen. Dabei entstehen neue Formate von Jugendradio bis Schlagermusik, während etablierte Sender eingestellt werden. Den Auftakt macht am 1. Juni 2026 das gemeinsame Jugendprogramm "Das neue Dasding" von SWR, hr und SR. Es ersetzt die bisherigen Jugendwellen Dasding, You FM und Unserding.
Produziert wird in Baden-Baden, Frankfurt und Saarbrücken. Durch die Kooperation werden rund 1,8 Millionen Euro im linearen Betrieb eingespart. Das Geld fließt in digitale Formate für junge Zielgruppen.
Der WDR bereitet unterdessen eine Neuausrichtung seiner jungen Radiowellen vor, wie die Sendeanstalt in einer Mitteilung des WDR erläutert. Die bisherigen Programme 1Live, 1Live Diggi und Cosmo sollen künftig unter der Dachmarke 1Live gebündelt werden. Der Relaunch startet Anfang 2027 und bringt inhaltliche Änderungen mit sich.
Cosmo wird zu einem Sender für Hip-Hop und Urban-Street-Culture umgebaut; der Name entfällt voraussichtlich. 1Live Diggi wird zu Deutschlands erstem Chillout-Radio mit Musik aus den Bereichen Electronica, Lounge und Soul. Der rbb zieht sich aus der bisherigen Cosmo-Kooperation zurück. Infografik Rundfunkgebühren: Wo ist der ÖRR noch gebührenfinanziert?
ARD Schlagerwelt nur im Netz
Auch für Schlagerfans gibt es Änderungen. Unter dem Arbeitstitel ARD Schlagerwelt startet spätestens am 1. Januar 2027 ein bundesweites Schlagerradio. Es ersetzt die bisherigen DAB-Plus-Programme MDR Schlagerwelt, NDR Schlager und BR Schlager. Das neue Programm ist ausschließlich im Internet verfügbar, unter anderem über die App Audiothek ARD Sounds. Eine Ausstrahlung über Antenne ist nicht mehr vorgesehen.Federführend produziert der MDR im Landesfunkhaus Erfurt, unterstützt von NDR und hr. Der MDR sendet werktags von 6 bis 18 Uhr, abends übernimmt der hr. Am Wochenende liefert der NDR eigene Beiträge. Ältere Hörer ohne Internetradio benötigen künftig digitale Geräte wie Smart Speaker, um das Programm zu empfangen.
Was haltet ihr von den Umbauplänen der ARD-Radiolandschaft? Hört ihr noch klassisches Radio oder nutzt ihr bereits Streams? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- Die ARD baut ihre Radiolandschaft aufgrund des Reformstaatsvertrags um
- Das neue Dasding ersetzt ab 1. Juni 2026 drei bisherige Jugendwellen
- SWR, hr und SR kooperieren und sparen rund 1,8 Millionen Euro ein
- Der WDR bündelt 1Live, 1Live Diggi und Cosmo unter einer Dachmarke
- Cosmo wird zu einem reinen Sender für Hip-Hop und Urban-Street-Culture
- Die ARD Schlagerwelt startet spätestens am 1. Januar 2027 im Internet
- Ältere Hörer ohne Internetradio benötigen künftig digitale Endgeräte
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