Sideloading unter Android:
Google erklärt, wie es weiter möglich ist
Google hat vor dem Beginn der Umsetzung der neuen Regelungen zum Sideloading von Apps abseits des Play-Store oder anderer App-Stores den Prozess vorgestellt, mit dem dies trotz der neuen Sicherheitsmaßnahmen auch in Zukunft möglich bleiben soll.
Nachdem man in diesem Schritt bestätigt hat, dass man den Wechsel in den Entwickler-Modus freiwillig und nicht auf Anweisung durchführt, muss das jeweilige Endgeräte neu gestartet werden, bevor sich der Nutzer neu anmeldet. Ab diesem Zeitpunkt beginnt dann eine neue Wartefrist von 24 Stunden, die Google aus Sicherheitsgründen einführt. Durch die Wartefrist sollen Betrugsversuche unterbunden werden, bei der Support-Scammer versuchen, ihre Opfer zur Installation von Malware zu bewegen.
Google: Neuer Sideloading-Flow unter Android
Nach Ablauf der Frist kann der Nutzer dann festlegen, ob die Installation von Apps aus nicht verifizierten Quellen dauerhaft oder nur vorübergehend ermöglicht werden soll. Ändert man die Einstellung für den Entwickler-Modus beginnt die Sicherheitsfrist erneut. In den meisten Fällen sollen die Nutzer den Prozess für die Freischaltung zum Sideloading nur ein Mal durchführen müssen.
Google will den sogenannten "Advanced Installation Flow" für das Sideloading von ungeprüften Apps abseits der App-Stores ab August 2026 einführen. Einen Monat später startet dann das neue Verifikationsprogramm für App-Entwickler, mit dem man der Verbreitung von Malware-Anwendungen vorbeugen will. Anfangs beschränkt sich das Programm aber auf Brasilien, Indonesien und Thailand.
Offiziell begründet man die Entscheidung, die Registrierung von App-Entwicklern für Android mit ihren echten Identifikationsdaten zu erzwingen, damit, dass so der Verbreitung von Schadsoftware vorgebeugt werden kann.
Nach einiger Kritik aus der Entwickler-Community wurde das Verifikationsprogramm angepasst, weshalb Studenten und Hobby-Entwickler kostenlose Entwickler-Konten mit begrenzter Reichweite nutzen können, ohne dafür ihre Identität preisgeben zu müssen. Wer die ADB-Schnittstelle nutzt, kann die Wartezeit für die Freigabe des Sideloadings übrigens bei Bedarf umgehen.
Siehe auch:
Sicherheitsfrist von 24 Stunden
Wer auf einem offiziell Google-Play-zertifizierten Gerät mit Android künftig Apps aus unbekannten Quellen installieren will, muss sich auf eine gewisse Wartezeit einstellen. Zuvor muss man eine entsprechende Option in den Einstellungen des jeweiligen Smartphones oder Tablets aktivieren, um das Gerät in den Entwickler-Modus zu schalten.Nachdem man in diesem Schritt bestätigt hat, dass man den Wechsel in den Entwickler-Modus freiwillig und nicht auf Anweisung durchführt, muss das jeweilige Endgeräte neu gestartet werden, bevor sich der Nutzer neu anmeldet. Ab diesem Zeitpunkt beginnt dann eine neue Wartefrist von 24 Stunden, die Google aus Sicherheitsgründen einführt. Durch die Wartefrist sollen Betrugsversuche unterbunden werden, bei der Support-Scammer versuchen, ihre Opfer zur Installation von Malware zu bewegen.
Google: Neuer Sideloading-Flow unter Android
Nach Ablauf der Frist kann der Nutzer dann festlegen, ob die Installation von Apps aus nicht verifizierten Quellen dauerhaft oder nur vorübergehend ermöglicht werden soll. Ändert man die Einstellung für den Entwickler-Modus beginnt die Sicherheitsfrist erneut. In den meisten Fällen sollen die Nutzer den Prozess für die Freischaltung zum Sideloading nur ein Mal durchführen müssen.
Google will den sogenannten "Advanced Installation Flow" für das Sideloading von ungeprüften Apps abseits der App-Stores ab August 2026 einführen. Einen Monat später startet dann das neue Verifikationsprogramm für App-Entwickler, mit dem man der Verbreitung von Malware-Anwendungen vorbeugen will. Anfangs beschränkt sich das Programm aber auf Brasilien, Indonesien und Thailand.
Offiziell begründet man die Entscheidung, die Registrierung von App-Entwicklern für Android mit ihren echten Identifikationsdaten zu erzwingen, damit, dass so der Verbreitung von Schadsoftware vorgebeugt werden kann.
Nach einiger Kritik aus der Entwickler-Community wurde das Verifikationsprogramm angepasst, weshalb Studenten und Hobby-Entwickler kostenlose Entwickler-Konten mit begrenzter Reichweite nutzen können, ohne dafür ihre Identität preisgeben zu müssen. Wer die ADB-Schnittstelle nutzt, kann die Wartezeit für die Freigabe des Sideloadings übrigens bei Bedarf umgehen.
Zusammenfassung
- Google stellt neuen Prozess für Sideloading auf Android-Geräten vor
- Nutzer müssen den Entwickler-Modus in den Einstellungen aktivieren
- Nach dem Neustart des Geräts gilt eine Wartefrist von 24 Stunden
- Sideloading kann dauerhaft oder nur vorübergehend freigeschaltet werden
- Der Advanced Installation Flow startet offiziell ab August 2026
- Ein neues Verifikationsprogramm für Entwickler beginnt ab September 2026
- Hobbyentwickler dürfen kostenlose Konten mit begrenzter Reichweite nutzen
Siehe auch:
- Schluss mit einfach: Google erschwert Sideloading von Android-Apps
- Android bleibt offen: Google rudert bei App-Sideloading-Verbot zurück
- Neue Android-Regeln bedrohen Sideloading und alternative Stores
- Ende der Freiheit: Android blockiert in bestimmten Fällen Sideloading
- Samsung blockiert Sideloading von Apps unter Android - so geht es doch
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