ThinkPad & Co.: Lenovo erhöht die Preise - auch Rabatte entfallen
Lenovo kündigt für März signifikante Preiserhöhungen für PCs und Server an. Grund dafür sind weltweit steigende Speicherkosten, die durch den aktuellen KI-Boom getrieben werden. Partner, die jetzt nicht schnell bestellen, zahlen bald wohl deutlich mehr.
Ab Anfang März 2026 werden die Preise für ausgewählte kommerzielle Client-Geräte sowie Server-Infrastruktur spürbar ansteigen. Als Hauptursache nennt der Konzern ebenfalls die weltweit angespannte Lage auf dem Speichermarkt, die durch eine Verknappung von DRAM- und NAND-Bausteinen getrieben ist. Um noch von den aktuellen Konditionen zu profitieren, drängt das Unternehmen seine Kunden zur Eile.
Käufer müssen schnell handeln, um Preisaufschläge zu vermeiden. Laut einem Schreiben von Wade McFarland, dem Channel-Chef für Nordamerika, sollten Bestellungen bis spätestens 25. Februar bei den Distributoren eingehen. Die müssen die Aufträge dann bis zum 28. Februar an den Hersteller weiterleiten.
Betroffen von den Preiserhöhungen sind dabei nicht nur klassische PCs und Notebooks der Intelligent Devices Group (IDG) wie etwa Smartphones und High-End-ThinkPads, sondern auch die Infrastructure Solutions Group (ISG), die Server und Speicherlösungen vertreibt. Zudem hat Lenovo ein Bonusprogramm für die Neukundenakquise im Server- und Speicherbereich vorübergehend ausgesetzt, da Rabatte in der aktuellen Marktlage wirtschaftlich kaum tragbar seien.
Um die Lieferfähigkeit trotz Engpässen zu verbessern, hat die Server-Sparte allerdings ihr Portfolio gestrafft. Durch die Reduzierung der Komplexität bei den Konfigurationen setzt Lenovo vermehrt auf Standardkomponenten. Das soll helfen, gängige Modelle schneller und kosteneffizienter bereitzustellen, statt hochgradig spezialisierte Systeme anzubieten, deren Komponenten schwer beschaffbar sind.
Die Hardware-Preise ziehen unaufhörlich an. Habt ihr euch noch vorher mit allem eingedeckt, was ihr braucht, oder seid ihr jetzt gezwungen, in den sauren Apfel zu beißen und tiefer in die Tasche zu greifen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Siehe auch:
- Lenovo kündigt ab März 2026 signifikante Preiserhöhungen an
- Steigende Speicherkosten durch den KI-Boom treiben die Preise hoch
- Verknappung von DRAM- und NAND-Bausteinen belastet den Markt stark
- Bestellungen zum alten Preis müssen bis spätestens 25. Februar eingereicht werden
- Betroffen sind etwa klassische PCs und Notebooks und die Server-Sparte
- Lenovo strafft das Serverportfolio und setzt auf Standardkomponenten
- Partnerreaktionen fallen gemischt aus, Kritik an Auslieferungsklausel
Steigende Hardware-Kosten ab März erwartet
Die Speicherkrise macht Hardware immer teurer. SSD-Preise explodieren, der Raspberry Pi kostet mehr und auch für Produkte großer Hersteller wie Asus müssen Kunden immer tiefer in die Tasche greifen. Jetzt kündigt auch Lenovo Preiserhöhungen an und bereitet seine Vertriebspartner und Firmenkunden darauf vor.Ab Anfang März 2026 werden die Preise für ausgewählte kommerzielle Client-Geräte sowie Server-Infrastruktur spürbar ansteigen. Als Hauptursache nennt der Konzern ebenfalls die weltweit angespannte Lage auf dem Speichermarkt, die durch eine Verknappung von DRAM- und NAND-Bausteinen getrieben ist. Um noch von den aktuellen Konditionen zu profitieren, drängt das Unternehmen seine Kunden zur Eile.
Käufer müssen schnell handeln, um Preisaufschläge zu vermeiden. Laut einem Schreiben von Wade McFarland, dem Channel-Chef für Nordamerika, sollten Bestellungen bis spätestens 25. Februar bei den Distributoren eingehen. Die müssen die Aufträge dann bis zum 28. Februar an den Hersteller weiterleiten.
PCs, Notebooks und Server-Produkte betroffen
Laut CRN garantiert jedoch selbst eine rechtzeitige Bestellung nicht zwingend den alten Preis. Aufträge, die zwar fristgerecht eingehen, aber nicht bis zum 31. März 2026 ausgeliefert werden können, müssen gegebenenfalls neu kalkuliert werden. Ryan McCurdy, Lenovos Präsident für Nordamerika, bestätigte gegenüber CRN, dass Anpassungen der Konditionen unumgänglich seien. Man habe jedoch klare Richtlinien aufgestellt, um Transparenz zu gewährleisten.Betroffen von den Preiserhöhungen sind dabei nicht nur klassische PCs und Notebooks der Intelligent Devices Group (IDG) wie etwa Smartphones und High-End-ThinkPads, sondern auch die Infrastructure Solutions Group (ISG), die Server und Speicherlösungen vertreibt. Zudem hat Lenovo ein Bonusprogramm für die Neukundenakquise im Server- und Speicherbereich vorübergehend ausgesetzt, da Rabatte in der aktuellen Marktlage wirtschaftlich kaum tragbar seien.
Um die Lieferfähigkeit trotz Engpässen zu verbessern, hat die Server-Sparte allerdings ihr Portfolio gestrafft. Durch die Reduzierung der Komplexität bei den Konfigurationen setzt Lenovo vermehrt auf Standardkomponenten. Das soll helfen, gängige Modelle schneller und kosteneffizienter bereitzustellen, statt hochgradig spezialisierte Systeme anzubieten, deren Komponenten schwer beschaffbar sind.
Gemischte Reaktionen
Die Reaktionen der Partner auf die Ankündigung fallen unterschiedlich aus. Während einige die klare Kommunikation und die definierten Zeitfenster loben, sehen andere die Klausel zur Auslieferung bis Ende März kritisch. Da Lieferverzögerungen oft nicht in der Hand der Kunden liegen, sichert sich der Hersteller hier rechtlich ab, um bei Engpässen Preise nachträglich anpassen zu können. Ein CEO eines Partners bezeichnete das als "Hintertür" für den Hersteller.Die Hardware-Preise ziehen unaufhörlich an. Habt ihr euch noch vorher mit allem eingedeckt, was ihr braucht, oder seid ihr jetzt gezwungen, in den sauren Apfel zu beißen und tiefer in die Tasche zu greifen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Siehe auch:
- Galaxy S26: Samsung-Chef machtlos - steigen später die Preise?
- Preisexplosion: Netzwerkgeräte wie Router könnten bald teuer werden
- Telekom erhöht Preise: Festnetz-Bestandskunden zahlen ab April mehr
- Speicherkrise: Valve gehen die Steam Decks aus - droht Preiserhöhung?
- SSD & RAM: Erneute Preisexplosion steht bevor - Steigerung von 110 %
Thema:
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
Lenovos Aktienkurs
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