54MM13257ÜCK: Razer legt legendäre Gaming-Maus von 1999 neu auf

Zum 25. Jubiläum hat Razer die legendäre Boomslang zurück­ge­bracht. Die auf 1337 Stück limitierte Maus kombiniert Retro-Design mit aktueller Technik. Mit ihrem saftigen Preis zielt sie jedoch aus­schließ­lich auf Sammler ab.
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Razer

Rückkehr der Legende

Immer wieder bringen Hersteller Jubiläumsausgaben alter Hardware heraus. So werden 40 Jahre alte Taschenrechner, legendäre Handys wie das Nokia 3210 und Spielekonsolen wie die PlayStation in besonderen Auflagen veröffentlicht. Wie bereits letztes Jahr angekündigt, ist jetzt auch Peripherie-Hersteller Razer in das Geschäft mit der Nostalgie der Kunden eingestiegen und hat einen seiner größten Klassiker zurück auf den Markt gebracht.

Mit der "Boomslang 20th Anniversary Edition" hat das Unternehmen eine Hommage an jene Maus veröffentlicht, die vor einem Vierteljahrhundert den Grundstein für professionelle Gaming-Hardware legte. Als die ursprüngliche Boomslang im Jahr 1999 erschien, galt sie mit ihrer mechanischen Kugelabtastung und einer für damalige Verhältnisse revolutionären Auflösung von 1000 beziehungsweise 2000 DPI fast schon als technisches Wunderwerk.

Vorgestellt: Razer Boomslang 20th Anniversary Edition

Altes Design, neues Innenleben

Während das Äußere der Neuauflage die unverkennbare, flache und breite Form des Originals beibehält, wurde das Innenleben komplett modernisiert. Das Gehäuse ist weiterhin ambidextrer Natur, eignet sich also für Links- und Rechtshänder, polarisiert jedoch bis heute durch seine ausladenden Maße. Technisch ist die Maus jedoch im Jahr 2026 angekommen. Im Inneren arbeitet der aktuelle "Focus Pro 45K Optical Sensor Gen-2", der eine massive Auflösung von bis zu 45.000 DPI ermöglicht. Auch die Konnektivität ist zeitgemäß kabellos und unterstützt dank der "HyperPolling Wireless Technology" eine Abtastrate von 8000 Hz.

Jubiläum: Obwohl die Razer Boomslang bereits im Jahr 1999 debütierte, rechnet der Hersteller mit dem Jahr 2005 für das jetzige Jubiläum. Das liegt vermutlich daran, dass Razer zusammen mit seiner Muttergesellschaft Kärna im Jahr 2000 Pleite gegangen war. Razer hatte sich daraufhin 2005 noch einmal neu gegründet.

Wie Razer anlässlich der Veröffentlichung betonte, richtet sich das Produkt aufgrund der Preisgestaltung und Limitierung kaum an den durchschnittlichen Gamer. Die Stückzahl ist weltweit auf exakt 1337 Exemplare begrenzt. Diese Zahl ist eine direkte Anspielung auf den "Leetspeak", einen in der damaligen Gaming-Kultur verbreiteten Netzjargon für "Elite". Passend dazu liegt der Verkaufspreis ebenfalls bei nicht gerade günstigen 1337 Euro. Razer Boomslang 20th Anniversary EditionDie Boomslang kommt mit Display-Rahmen
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Sofort ausverkauft

Käufer erhalten für diesen Liebhaberpreis allerdings nicht nur die Hardware, sondern ein umfangreiches Sammlerpaket. Die Maus wird in einem beleuchteten Display-Rahmen geliefert, in dem die Komponenten als zerlegtes Schaubild präsentiert werden. Das unterstreicht den Charakter als reines Ausstellungsstück für die Vitrine.

Der Verkauf startete am heutigen 11. Februar um 8 Uhr im offiziellen Online-Store des Herstellers. Angesichts der extrem geringen Stückzahl waren die wenigen verfügbaren Exemplare jedoch direkt ausverkauft. Ob eine Maus, deren historischer Vorläufer für etwa 100 Euro verkauft wurde, heute den mehr als zehnfachen Preis rechtfertigt, bleibt eine emotionale Entscheidung für solvente Enthusiasten.

Was denkt ihr über solche extremen Sammlerstücke im Hardware-Bereich? Würdet ihr euch eine Maus für 1337 Euro in die Vitrine stellen oder haltet ihr solche Nostalgie-Anschaffungen für reine Geldverschwendung? Wir sind gespannt auf eure Meinung in den Kommentaren!

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Zusammenfassung
  • Razer bringt zum 25. Jubiläum die legendäre Boomslang als Retro-Modell
  • Auf 1337 Stück limitierte Gaming-Maus kombiniert klassisches Design mit Hightech
  • Modernste Technik: 45.000 DPI-Sensor und kabellose 8000-Hz-Abtastrate
  • Der Preis von 1337 Euro macht die Maus zum reinen Sammlerstück
  • Lieferung erfolgt inklusive eines beleuchteten Display-Rahmens
  • Trotz hohem Preis waren alle Exemplare sofort ausverkauft

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