140 Euro für ein Mauspad: Razer Atlas Pro setzt auf ultradünnes Glas

Razer hat das Atlas Pro vorgestellt. Das neue Gaming-Mauspad besteht aus gehärtetem Glas und ist inklusive Gummierung nur 1,9 Millimeter dick. Die reibungsarme Oberfläche richtet sich an Shooter-Spieler. Der Preis liegt bei knapp 140 Euro.
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Dünnes Glas auf dem Tisch

Razer bringt mit dem Atlas Pro ein neues Gaming-Mauspad auf den Markt, das vollständig aus gehärtetem Glas besteht. Ab sofort ist die schwarze Variante für knapp 140 Euro im Handel erhältlich. Mit einer Gesamtdicke von lediglich 1,9 Millimetern zielt man primär auf PC-Spieler ab, die besonders schnelle Bewegungen bei kompetitiven Ego-Shootern bevorzugen und gleichzeitig Wert auf eine ergonomische Handhaltung legen.

Glasoberflächen bieten im Vergleich zu klassischen Plastik- oder Stoffmatten deutlich weniger Reibung. Das ermöglicht weitaus schnellere Reaktionszeiten in hitzigen Gefechten, geht jedoch oft mit einem leichten Verlust an Kontrolle einher. Ein weiterer großer Vorteil ist die (theoretisch) hohe Haltbarkeit des Materials. Während Stoff und Plastik mit der Zeit ausfransen oder verschmutzen, lässt sich die glatte Fläche mit einem Tuch einfach abwischen. Die Frage nach der Bruchsicherheit bleibt bei einem derart dünnen Material jedoch bestehen. Razer Atlas ProDas neue Razer Atlas Pro Mauspad aus Echtglas
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Wie Razer in einer Pressemitteilung erklärt, misst die eigentliche Glasschicht nur 1,1 Millimeter. Die restliche Höhe des Mauspads entfällt auf eine vollflächige Gummierung an der Unterseite. Die rutschfeste Basis soll ein ungewolltes Verrutschen auf dem Schreibtisch verhindern. Laut Hersteller sorgt das sehr flache Profil für einen fast nahtlosen Übergang zur Tischplatte, was die Belastung der Handgelenke bei langen Sitzungen spürbar reduziert. Zudem sind die Kanten leicht abgerundet.

Härtegrad und Alltagsnutzung

Um aufkommende Bedenken bezüglich der Stabilität zu zerstreuen, verweist das Unternehmen auf einen Härtegrad von neun auf der bekannten Mohs-Skala. Das bedeutet, dass alltägliche Gegenstände wie Schlüssel oder Tassen keine Kratzer auf der Oberfläche hinterlassen dürften. Eine spezielle Oberflächenstruktur mit einer Mikroätzung von zwei Mikrometern soll zudem sicherstellen, dass optische Sensoren die Mausbewegungen stets präzise erfassen. Mit Abmessungen von 500 mal 400 Millimetern fällt die Arbeitsfläche zudem recht großzügig aus.

Neben der schwarzen Ausführung ist eine weiße Version für einen späteren Zeitpunkt fest eingeplant. Der Preis liegt in Europa bei knapp 140 Euro. Für ein Mauspad stellt das eine erhebliche finanzielle Investition dar. Interessenten müssen vor dem Kauf abwägen, ob die Vorteile bei Geschwindigkeit und Ergonomie den hohen Preis wirklich rechtfertigen.

Würdet ihr so viel Geld für ein Mauspad aus Glas ausgeben oder bleibt ihr lieber bei der klassischen Variante? Teilt eure Meinung und Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!

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Zusammenfassung
  • Razer startet das Atlas Pro als Gaming-Mauspad aus gehärtetem Glas
  • Die schwarze Version kostet in Europa rund 140 Euro im Handel
  • Mit nur 1,9 Millimetern zielt es auf schnelle Shooter-Bewegungen
  • Geringe Reibung steigert Tempo, kann aber die Kontrolle mindern
  • Razer nennt Mohs-Härte 9, Mikroätzung und rutschfeste Gummibasis
  • Große Fläche und flaches Profil sollen Ergonomie und Komfort erhöhen

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