Alle Keyboards in einem: Diese Tastatur simuliert verschiedene Switches
Lenovo hat eine mechanische Tastatur mit optischen Switches vorgestellt, bei der mit Hilfe änderbarer Magnetfelder ganz unterschiedliche Anschläge, Reaktionszeiten und Feedback erzeugt werden können. Das sogenannte Adaptable Keyboard vereint im Grunde also unbegrenzt verschiedene Switches in sich.
Dieses Keyboard kann jedes Keyboard sein
Das Konzept hinter der sehr kompakten Tastatur klingt genial: weil Lenovo in der Lage ist, mit verschiedenen Spannungskurven das Magnetfeld in den bei jeder Taste verbauten vertikal verschiebbaren Komponenten zu kontrollieren, kann man auch beeinflussen, wie die Tasten beim Drücken reagieren. Aktuell wurden hier in Las Vegas drei verschiedene Stufen gezeigt, die die klassischen "roten", "blauen" und "grünen" Switches von Cherry simulieren sollen.
Während in der einen Einstellung ein sehr weiches, flüssiges Tippgefühl aufkam, gab es in der anderen Einstellung einen harten Anschlag und in der dritten Variante fühlt man sich ganz stark an alte IBM-Tastaturen erinnert. Theoretisch sind die Möglichkeiten hier aber unbegrenzt, wodurch Lenovo bei der Tastatur zum Beispiel auch das Verhalten eines ThinkPad-Keyboards nachahmen könnte.
Die Umschaltung zwischen den verschiedenen Profilen erfolgt mittels einer dedizierten Taste in der rechten oberen Ecke des Keyboards. Über die für das Magic Switch AI Keyboard entwickelte Software lassen sich theoretisch auch für alle Tasten individuelle Verhaltensweisen festlegen oder verschiedene Gruppen oder Bereiche bilden, heißt es.
Die Konzept-Tastatur von Lenovo steckt in eine hochwertig anmutenden Metallgehäuse und wird vorerst nur mit englischsprachigem Standard-Layout entwickelt. Zu einem späteren Zeitpunkt sind auch andere Layouts und Sprachvarianten denkbar, so die Mitarbeiter auf der CES.
Weil für die Umsetzung der Features mehr Energie benötigt wird als bei einem herkömmlichen Keyboard, ist vorerst nur ein kabelgebundener Betrieb möglich. Die Akkulaufzeit würde die Nutzer schlicht enttäuschen, so die Befürchtung der Entwickler. Die Anbindung an den PC erfolgt mittels eines USB-C-Ports auf der Rückseite, neben dem sich auch ein Ein-/Aus-Schalter befindet. Sobald die Tastatur tatsächlich kommerziell eingeführt wird, dürfte sie im Premium-Segment angesiedelt sein, also nicht gerade günstig sein.
Siehe auch:
Konzept-Tastatur kann jedes Keyboard nachmachen
Der chinesische PC-Hersteller Lenovo will das ultimative mechanische Keyboard bieten. Auf der CES 2026 hat man deshalb das Lenovo Adaptable Keyboard Concept präsentiert, das intern auch als Magic Switch AI Keyboard bezeichnet wird. Noch handelt es sich um ein Konzeptgerät, doch wird intern derzeit eine Einführung gegen Ende des Jahres 2026 erwogen, hieß es von einem der Lenovo-Mitarbeiter auf der Messe.
Dieses Keyboard kann jedes Keyboard sein
Das Konzept hinter der sehr kompakten Tastatur klingt genial: weil Lenovo in der Lage ist, mit verschiedenen Spannungskurven das Magnetfeld in den bei jeder Taste verbauten vertikal verschiebbaren Komponenten zu kontrollieren, kann man auch beeinflussen, wie die Tasten beim Drücken reagieren. Aktuell wurden hier in Las Vegas drei verschiedene Stufen gezeigt, die die klassischen "roten", "blauen" und "grünen" Switches von Cherry simulieren sollen.
Während in der einen Einstellung ein sehr weiches, flüssiges Tippgefühl aufkam, gab es in der anderen Einstellung einen harten Anschlag und in der dritten Variante fühlt man sich ganz stark an alte IBM-Tastaturen erinnert. Theoretisch sind die Möglichkeiten hier aber unbegrenzt, wodurch Lenovo bei der Tastatur zum Beispiel auch das Verhalten eines ThinkPad-Keyboards nachahmen könnte.
Anschlag & Verhalten bei jeder Taste individuell regelbar
Weil die hier verwendeten Switches die Position der Tasten jeweils optisch erkennen, lassen sich zudem auch kleinste Eingaben präzise bestimmen, schließlich weiß die Software stets, wie stark eine Taste gedrückt wird. Mittels verschiedener Profile will Lenovo unter anderem dafür sorgen, dass sich die Tastatur unterschiedlich anfühlen kann, je nachdem, ob man gerade spielt oder Büroarbeit erledigen will.Die Umschaltung zwischen den verschiedenen Profilen erfolgt mittels einer dedizierten Taste in der rechten oberen Ecke des Keyboards. Über die für das Magic Switch AI Keyboard entwickelte Software lassen sich theoretisch auch für alle Tasten individuelle Verhaltensweisen festlegen oder verschiedene Gruppen oder Bereiche bilden, heißt es.
Die Konzept-Tastatur von Lenovo steckt in eine hochwertig anmutenden Metallgehäuse und wird vorerst nur mit englischsprachigem Standard-Layout entwickelt. Zu einem späteren Zeitpunkt sind auch andere Layouts und Sprachvarianten denkbar, so die Mitarbeiter auf der CES.
Weil für die Umsetzung der Features mehr Energie benötigt wird als bei einem herkömmlichen Keyboard, ist vorerst nur ein kabelgebundener Betrieb möglich. Die Akkulaufzeit würde die Nutzer schlicht enttäuschen, so die Befürchtung der Entwickler. Die Anbindung an den PC erfolgt mittels eines USB-C-Ports auf der Rückseite, neben dem sich auch ein Ein-/Aus-Schalter befindet. Sobald die Tastatur tatsächlich kommerziell eingeführt wird, dürfte sie im Premium-Segment angesiedelt sein, also nicht gerade günstig sein.
Zusammenfassung
- Lenovos neuartige mechanische Tastatur passt Anschläge durch Magnetfelder an
- Durch regulierbare Magnetfelder können unterschiedliche Switch-Typen simuliert werden
- Optische Erkennung ermöglicht präzise Bestimmung des Tastendrucks
- Drei vorgestellte Modi ahmen klassische rote, blaue und grüne Cherry-Switches nach
- Individuelle Einstellungen für verschiedene Nutzungsszenarien sind möglich
- Das hochwertige Metallgehäuse wird zunächst nur mit englischem Layout angeboten
- Wegen erhöhtem Energiebedarf funktioniert die Tastatur vorerst nur kabelgebunden
Siehe auch:
- Logitech: Zertifikatspanne stört Mäuse und Tastaturen auf MacOS
- Keyboard-Computer: HP stopft kompletten Desktop-PC in eine Tastatur
- Amazon ertappt nordkoreanischen Agenten per Tastatureingabe-Lag
- Nach 60 Jahren: Tastaturikone Cherry gibt Fertigung in Deutschland auf
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