Neuralink: Massenproduktion von Gehirn-Chips soll 2026 starten
Bislang haben weltweit nur wenige Menschen einen Neuralink-Chip, doch Elon Musk will diese Zahl bald vervielfachen. Für 2026 kündigte das Unternehmen den Start der Massenproduktion an, die durch automatisierte Roboter-Operationen realisiert werden soll.
Das Implantat besitzt etwa die Größe einer Münze und wird bündig in den Schädelknochen eingesetzt. Von diesem Chip gehen 64 hauchdünne Fäden mit insgesamt 1024 Elektroden aus, die etwa 20-mal dünner als ein menschliches Haar sind und Signale direkt aus dem Gehirn ableiten. Die Energieversorgung erfolgt induktiv, ähnlich wie bei modernen Smartwatches, sodass keine Kabel aus dem Kopf ragen.
Bislang wurde die Technologie primär entwickelt, um Menschen mit schweren neurologischen Einschränkungen, wie etwa Rückenmarksverletzungen oder ALS, die Kontrolle über digitale Endgeräte zurückzugeben. Noland Arbaugh, der erste Patient des Unternehmens, demonstrierte bereits 2024 die Fähigkeit, Videospiele zu spielen und einen Laptop-Cursor präzise nur mittels Gedanken zu steuern.
Wie Business Insider unter Berufung auf Musks Aussagen berichtet, solle der Prozess im Jahr 2026 so gestrafft werden, dass die feinen Fäden durch die Dura Mater - die harte äußere Hirnhaut - geführt würden, ohne diese großflächig entfernen zu müssen. Musk bezeichnete das als eine "große Sache", da der Eingriff dadurch deutlich weniger invasiv würde und das Infektionsrisiko sinke.
Die geplante Skalierung wird auch finanziell massiv untermauert. Neuralink konnte sich im Juni vergangenen Jahres eine Finanzierung in Höhe von 650 Millionen Dollar (etwa 553 Millionen Euro) sichern. Das Unternehmen steht unter Druck, Ergebnisse zu liefern: Bis September 2025 hatten weltweit erst zwölf Personen das Implantat erhalten. Musk deutete jedoch an, dass die Zahl der Patienten bis Ende 2026 auf über 1000 steigen könnte. Eine solche Steigerung erfordert nicht nur eine massive Ausweitung der Fertigungskapazitäten in der Reinraumproduktion, sondern auch eine Beschleunigung der klinischen Studien und Genehmigungsverfahren durch die US-Arzneimittelbehörde FDA.
Was haltet ihr von der zunehmenden Automatisierung bei Gehirn-OPs und der direkten Schnittstelle zum Computer? Würdet ihr euch theoretisch einen Chip implantieren lassen, um digitale Geräte effizienter zu steuern? Wir sind gespannt auf eure Meinung in den Kommentaren.
Massenfertigung der Implantate
Elon Musk hat angekündigt, dass sein Neurotechnologie-Unternehmen Neuralink im Jahr 2026 mit der "hochvolumigen Produktion" von Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCI) beginnen werde. Das primäre Ziel sei eine breite Verfügbarkeit der Implantate, um Menschen mit neurologischen Erkrankungen schneller versorgen zu können. Das teilte der Tech-Milliardär vor ein paar Tagen auf X mit. Das könnte einen bedeutenden Schritt in der Verschmelzung von biologischer und digitaler Intelligenz markieren, da die Technologie die direkte Interaktion mit Computern allein durch Gedanken ermöglicht und perspektivisch die Eingabegeräte revolutionieren soll.Das Implantat besitzt etwa die Größe einer Münze und wird bündig in den Schädelknochen eingesetzt. Von diesem Chip gehen 64 hauchdünne Fäden mit insgesamt 1024 Elektroden aus, die etwa 20-mal dünner als ein menschliches Haar sind und Signale direkt aus dem Gehirn ableiten. Die Energieversorgung erfolgt induktiv, ähnlich wie bei modernen Smartwatches, sodass keine Kabel aus dem Kopf ragen.
Neuralink-Patient steuert Counter-Strike 2 mit Gehirn-Implantat
Bislang wurde die Technologie primär entwickelt, um Menschen mit schweren neurologischen Einschränkungen, wie etwa Rückenmarksverletzungen oder ALS, die Kontrolle über digitale Endgeräte zurückzugeben. Noland Arbaugh, der erste Patient des Unternehmens, demonstrierte bereits 2024 die Fähigkeit, Videospiele zu spielen und einen Laptop-Cursor präzise nur mittels Gedanken zu steuern.
Automatisierung im OP-Saal
Ein zentraler Aspekt der neuen Strategie ist die drastische Vereinfachung der Implantation durch den chirurgischen Roboter R1. Bislang erforderte das Verfahren eine Kraniotomie, bei der ein Chirurg einen Teil des Schädels entfernte, bevor der Roboter die Elektroden platzierte. Das soll sich grundlegend ändern.Wie Business Insider unter Berufung auf Musks Aussagen berichtet, solle der Prozess im Jahr 2026 so gestrafft werden, dass die feinen Fäden durch die Dura Mater - die harte äußere Hirnhaut - geführt würden, ohne diese großflächig entfernen zu müssen. Musk bezeichnete das als eine "große Sache", da der Eingriff dadurch deutlich weniger invasiv würde und das Infektionsrisiko sinke.
Die geplante Skalierung wird auch finanziell massiv untermauert. Neuralink konnte sich im Juni vergangenen Jahres eine Finanzierung in Höhe von 650 Millionen Dollar (etwa 553 Millionen Euro) sichern. Das Unternehmen steht unter Druck, Ergebnisse zu liefern: Bis September 2025 hatten weltweit erst zwölf Personen das Implantat erhalten. Musk deutete jedoch an, dass die Zahl der Patienten bis Ende 2026 auf über 1000 steigen könnte. Eine solche Steigerung erfordert nicht nur eine massive Ausweitung der Fertigungskapazitäten in der Reinraumproduktion, sondern auch eine Beschleunigung der klinischen Studien und Genehmigungsverfahren durch die US-Arzneimittelbehörde FDA.
Was haltet ihr von der zunehmenden Automatisierung bei Gehirn-OPs und der direkten Schnittstelle zum Computer? Würdet ihr euch theoretisch einen Chip implantieren lassen, um digitale Geräte effizienter zu steuern? Wir sind gespannt auf eure Meinung in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Elon Musk plant für 2026 die Serienfertigung von Gehirn-Computer-Schnittstellen
- Das münzgroße Implantat nutzt 1024 Elektroden zur Erfassung der Gehirnsignale
- Mithilfe des Roboters R1 sollen chirurgische Eingriffe künftig sicherer werden
- Über 1000 Patienten sollen bis Ende 2026 mit der Technologie versorgt werden
- Primär dient die Technik der Unterstützung von Menschen mit Lähmungen oder ALS
- Eine Finanzierung von 650 Millionen Dollar sichert den Ausbau der Produktion ab
Thema:
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