Update für Cell Broadcast:
Entwarnung erreicht deutsche Smartphones
Ab sofort ist der Funktionsumfang von Cell Broadcast in Deutschland erweitert: Der Dienst übermittelt nun auch Entwarnungen auf Smartphones. Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe und zeigt, welche Einstellungen unter Android und iOS dafür relevant sind.
Dieser Schritt schließt eine logische Lücke im Warnkreislauf, die beim Start des Wirkbetriebs am 23. Februar 2023 technisch nicht lösbar war, so das BBK. Während damals der Fokus auf der reinen Alarmierung der Bevölkerung lag, ermöglicht die neue Ausbaustufe indessen die aktive Signalisierung, dass eine Gefahr vorüber ist.
Die technische Umsetzung der Entwarnungskomponente stellte die Beteiligten vor Herausforderungen, da der Standard ursprünglich nur für die schnelle Warnübermittlung konzipiert war. Die inzwischen eingeführte Funktion sendet Entwarnungen mit deutlich geringerer Priorität als Notfallalarme.
Während Warnungen der höchsten Stufe (Warnstufe 1) das Gerät auch im Lautlosmodus aktivieren, erscheinen Entwarnungen lediglich als "Gefahreninformation" (Warnstufe 3). So soll die Lärmbelastung reduziert und einer Abstumpfung gegenüber Warnsignalen vorgebeugt werden.
Haltet ihr die automatische Entwarnung für eine sinnvolle Ergänzung oder fürchtet ihr zu viele zusätzliche Benachrichtigungen auf dem Smartphone? Schreibt uns eure Meinung und Erfahrungen dazu gerne in die Kommentare.
Siehe auch:
Entwarnung komplettiert Warnmix
Der Funktionsumfang des Cell Broadcast in Deutschland ist seit dem 25. November 2025 erweitert, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mitteilt. Über den mobilfunkbasierten Warnkanal werden nun neben akuten Gefahrenmeldungen damit auch explizite Entwarnungen versendet.Dieser Schritt schließt eine logische Lücke im Warnkreislauf, die beim Start des Wirkbetriebs am 23. Februar 2023 technisch nicht lösbar war, so das BBK. Während damals der Fokus auf der reinen Alarmierung der Bevölkerung lag, ermöglicht die neue Ausbaustufe indessen die aktive Signalisierung, dass eine Gefahr vorüber ist.
Unterschiede bei der Signalisierung:
- Android: Die Signalisierung erfolgt gemäß dem vom Nutzer gewählten SMS-Ton. Die Option findet sich meist unter dem Menüpunkt "Drahtlose Notfallwarnungen" oder "Notfallbenachrichtigungen".
- iOS: iPhones nutzen den Standard-Hinweiston ("Ping"). Die Option "Gefahreninformation" muss in den Mitteilungseinstellungen ganz unten aktiviert sein.
Die technische Umsetzung der Entwarnungskomponente stellte die Beteiligten vor Herausforderungen, da der Standard ursprünglich nur für die schnelle Warnübermittlung konzipiert war. Die inzwischen eingeführte Funktion sendet Entwarnungen mit deutlich geringerer Priorität als Notfallalarme.
Während Warnungen der höchsten Stufe (Warnstufe 1) das Gerät auch im Lautlosmodus aktivieren, erscheinen Entwarnungen lediglich als "Gefahreninformation" (Warnstufe 3). So soll die Lärmbelastung reduziert und einer Abstumpfung gegenüber Warnsignalen vorgebeugt werden.
BBK treibt Entwicklung voran
Wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mitteilt, geht die Einführung der Entwarnungsfunktion über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Weder die EU-Vorgaben zum "Public Warning System" (EU-Alert) noch die nationale Richtlinie DE-Alert verlangen sie ausdrücklich. Das BBK initiierte die Erweiterung, um Missverständnisse zu vermeiden und den Warnprozess klar abzuschließen. Nach einer Testphase im Jahr 2025 wurde die Lösung gemeinsam mit den Netzbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1 umgesetzt.Einstellungen und Einschränkungen
Ob Entwarnungen empfangen werden, hängt von den Geräteeinstellungen ab. Da sie über den Kanal für Gefahreninformationen gesendet werden, muss dieser auf dem Smartphone aktiviert sein. Ist die Option deaktiviert, wird die Entwarnung nicht angezeigt.Haltet ihr die automatische Entwarnung für eine sinnvolle Ergänzung oder fürchtet ihr zu viele zusätzliche Benachrichtigungen auf dem Smartphone? Schreibt uns eure Meinung und Erfahrungen dazu gerne in die Kommentare.
Was ist neu bei Cell Broadcast?
Seit dem 25. November 2025 wurde der Funktionsumfang von Cell Broadcast in Deutschland erweitert: Es werden nun auch Entwarnungen versendet. Diese Funktion war zum Start des Wirkbetriebs im Februar 2023 technisch noch nicht implementiert.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat diese Neuerung initiiert, obwohl sie keine EU-Pflicht ist. Ziel ist es, den Warnzyklus für die Bevölkerung klar und verlässlich abzuschließen.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat diese Neuerung initiiert, obwohl sie keine EU-Pflicht ist. Ziel ist es, den Warnzyklus für die Bevölkerung klar und verlässlich abzuschließen.
Ist ein Software-Update nötig?
Ja, das BBK weist ausdrücklich darauf hin, dass die aktuellste Softwareversion des Betriebssystems installiert sein muss. Nur so kann das Gerät die Entwarnung korrekt interpretieren und geräuscharm abspielen.
Ohne aktuelles Update kann die Funktion "geräuscharme Entwarnung" technisch oft nicht umgesetzt werden. Das Resultat wäre eine laute Entwarnung mit dem Standard-Cell-Broadcast-Ton, der normalerweise für akute Gefahren (Warnstufe 2) genutzt wird.
Ohne aktuelles Update kann die Funktion "geräuscharme Entwarnung" technisch oft nicht umgesetzt werden. Das Resultat wäre eine laute Entwarnung mit dem Standard-Cell-Broadcast-Ton, der normalerweise für akute Gefahren (Warnstufe 2) genutzt wird.
Wie klingt der Entwarnungston?
Um die Lärmbelastung zu minimieren, erfolgt die Entwarnung in der niedrigsten Warnstufe (Warnstufe 3). Unter iOS ertönt dabei automatisch der Standard-SMS-Ping. Android-Geräte verwenden den vom Nutzer individuell eingestellten SMS-Ton.
Damit unterscheidet sich das akustische Signal deutlich vom schrillen Alarmton einer akuten Gefahr. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie Warnstufe 3 auf Ihrem Gerät nicht stummgeschaltet oder deaktiviert haben.
Damit unterscheidet sich das akustische Signal deutlich vom schrillen Alarmton einer akuten Gefahr. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie Warnstufe 3 auf Ihrem Gerät nicht stummgeschaltet oder deaktiviert haben.
Zusammenfassung
- Cell Broadcast in Deutschland übermittelt seit 25. November 2025 Entwarnungen
- Schließung einer logischen Lücke im Warnkreislauf des seit 2023 genutzten Systems
- Entwarnungen werden mit geringerer Priorität als Notfallalarme übermittelt
- Aktivierung erfordert eingeschaltete Gefahreninformationen in Geräteeinstellungen
- BBK setzte die Erweiterung zusammen mit allen großen Netzbetreibern um
- Benachrichtigungen erfolgen auf Android gemäß gewähltem SMS-Ton, auf iOS als Ping
Siehe auch:
Thema:
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- ThinkTab X11: Lenovos Tablet für harte Umgebungen im Test
- Samsungs Galaxy-S26-Serie: Welches Smartphone ist das Richtige?
- Magcubic HY310: Billiger Beamer versagt im Test bei Bild und Ton
- Mobiler Beamer oder XR-Brille? - Test zeigt deutlichen Sieger
- Magcubic HY300F: Ballförmiger Beamer ist für den WM-Spaß ungeeignet
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
- Windows 11 26H2: Microsoft kündigt nächste OS-Version offiziell an
- VW ID.3 Neo GTI: Erlkönig des neuen Elektro-GTI wurde gesichtet
- Prime Day: Bei Amazon starten schon jetzt tolle Saugroboter-Deals
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen