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Microsoft: Linux-Version des SQL Server ist ein phänomenaler Erfolg

Als Microsoft mit dem SQL Server vor einiger Zeit ein wichtiges Pro­dukt in einer Linux-Variante vorstellte, staunten viele Beobachter. Inzwischen zeigt sich: Das Unterfangen entwickelt sich zu einem vollen Erfolg.
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Neue Version gestartet

Microsoft hat seinen SQL Server 2025 heute allgemein verfügbar gemacht. Vor einem Jahr startete die private und wenige Monate später auch die öffentliche Preview. Die Linux-Version bleibt erwartungsgemäß weiter im Public-Preview-Status. Wann es hier eine richtige Finalversion geben wird, ist bislang nicht ganz klar.

Auf der Ignite 2025-Konferenz berichtete Microsoft allerdings von einer "phänomenalen" SQL-Server-Adoption auf Linux und einer "bemerkenswerten" Nachfrage nach der 2025-Preview. Das unterstreiche den Bedarf an plattformübergreifenden Lösungen, hieß es. Dafür kooperiert Microsoft mit Linux-Spezialisten wie Canonical, DH2i, PortWorx und Red Hat.


Die Linux-Version des SQL Servers 2025 unterstützt in der Vorschau RHEL 10 und Ubuntu 24.04. Der Support für die Suse-Distribution SLES fällt allerdings weg, hier dürfte die Nachfrage recht gering sein. Nutzer älterer SQL-Server-Versionen auf SLES erhalten aber weiterhin Updates gemäß Lifecycle-Plan.

Viele Neuerungen

Zu den Neuerungen im SQL Server 2025 zählen TLS 1.3, anpassbare Passwort-Policies via Active Directory oder mssql.conf sowie signierte Container-Images. Für Performance-Optimierungen sorgt die Nutzung des tmpfs-Dateisystems für Logfiles und tempdb-Daten, auch in Containern - allerdings mit dem Hinweis auf die Flüchtigkeit dieser Speicherform.

Wie unter Windows unterstützt SQL Server 2025 auf Linux das Bring-Your-Own-Driver-Modell für externe Datenquellen. Entwickler können zudem lokale SQL-Server-Container direkt aus Visual Studio Code über die mssql-Erweiterung bereitstellen. Weitergehende Informationen hat Microsoft in einem eigenen Blog-Beitrag zur neuen Version unter Linux zusammengefasst.

Zusammenfassung
  • Microsoft veröffentlicht SQL Server 2025 und meldet großen Erfolg der Linux-Version
  • Phänomenale Adoption und bemerkenswerte Nachfrage nach dem SQL Server auf Linux
  • Unterstützung für RHEL 10 und Ubuntu 24.04, jedoch kein Support mehr für SLES
  • Neue Sicherheitsfunktionen wie TLS 1.3 und anpassbare Passwort-Richtlinien
  • Performance-Optimierungen durch Nutzung des tmpfs-Dateisystems für Logfiles
  • Bring-Your-Own-Driver-Modell für externe Datenquellen auch unter Linux verfügbar
  • Entwickler können SQL-Server-Container direkt aus Visual Studio Code bereitstellen

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