Star Trek: Brandneuer Kinofilm kommt und wird ein kompletter Neustart

Die Dungeons & Dragons-Regisseure Jonathan Goldstein und John Francis Daley übernehmen die Regie für einen neuen Star-Trek-Film. Ihr Werk wird eine komplett neue Geschichte erzählen, die nichts mit den bisherigen Filmen oder Serien des Franchise zu tun hat.
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Neuer Star-Trek-Film mit frischen Ideen

Während Staffel 3 von Star Trek: Strange New Worlds auf Paramount+ zu sehen ist und Lego nach 59 Jahren sein erstes Set zum Franchise veröffentlicht hat, sorgt eine überraschende Meldung für weiteres Aufsehen bei Fans. Denn Star Trek bekommt einen neuen Kinofilm.

Jonathan Goldstein und John Francis Daley, bekannt als Regisseure von "Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves" (2023), werden das Drehbuch schreiben, produzieren und Regie führen. Das Projekt soll dabei jedoch nicht die Geschichte der Kelvin-Zeitlinie weitererzählen, sondern eine völlig neue Interpretation des Star-Trek-Universums bieten. Eine Verbindung zu den bisherigen Fernsehserien, Filmen oder früheren Projekten soll es nicht geben.


Vermutlich werden komplett neue Charaktere eingeführt, obwohl noch unklar ist, ob diese die Hauptrollen übernehmen oder unterstützende Funktionen haben werden. Wie das Branchenmagazin Deadline berichtet, markiert diese Entscheidung einen radikalen Neuanfang für das traditionsreiche Science-Fiction-Franchise.

Das Ende der Kelvin-Zeitlinie

Die Entscheidung bedeutet das endgültige Aus für die seit 2009 laufende Reboot-Serie mit Chris Pine als Captain Kirk mit den Filmen "Star Trek" (2009), "Star Trek Into Darkness" (2013) und "Star Trek Beyond" (2016). David Ellison, der neue CEO von Skydance nach der Übernahme von Paramount, hatte bereits angekündigt, dass die nächste Star-Trek-Verfilmung nicht die alte Besetzung zurückbringen würde.

Die Suche nach einem neuen Star-Trek-Film gestaltete sich über die Jahre schwierig. Verschiedene Regisseure wie Quentin Tarantino und Noah Hawley hatten Ideen entwickelt, die letztendlich aber nicht realisiert wurden. Sogar Sets waren schon gebaut, bevor die Projekte schließlich eingestellt wurden.

Erfahrene Filmemacher übernehmen

Goldstein und Daley bringen umfassende Erfahrung mit. Neben "Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves" inszenierten sie "Game Night" (2018) und schrieben das Drehbuch zu "Spider-Man: Homecoming". Ihre Filme sind zumeist geprägt von Humor, Nostalgie und Geek-Kultur.

Das Duo hat sich einen Namen gemacht, indem es etablierte Franchises respektvoll behandelt, während es gleichzeitig frische Perspektiven einbringt. "Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves" wurde von Kritikern gelobt, obwohl der Film an den Kinokassen hinter den Erwartungen zurückblieb.

Star Trek: Eine Erfolgsgeschichte seit 1966

Das Star-Trek-Franchise begann 1966 mit der Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" und entwickelte sich zu einem der größten Science-Fiction-Franchises der Welt. Insgesamt entstanden 13 Kinofilme und mehrere Serien, die verschiedene Zeitperioden und Crews begleiteten. Die ersten sechs Filme (1979-1991) konzentrierten sich auf Captain Kirk und seine Crew, während die Filme sieben bis zehn (1994-2002) die Crew um Jean-Luc Picard in den Mittelpunkt stellten. Nach "Star Trek: Nemesis" (2002) stagnierte das Franchise zunächst, bis 2009 mit einem Reboot ein Neustart versucht wurde.

Parallel zum Kino erlebt Star Trek im Fernsehen eine Renaissance. Serien wie "Discovery", "Strange New Worlds", "Picard" und "Lower Decks" haben das Franchise auf Streaming-Plattformen wiederbelebt und neue Generationen von Fans gewonnen. Der neue Film soll zwar komplett losgelöst von den Serien sein, diesen Trend aber fortsetzen.

Was denkt ihr über die Neuausrichtung von Star Trek? Freut ihr euch auf eine komplett neue Geschichte oder hättet ihr lieber eine Fortsetzung mit bekannten Crews gesehen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit!

Zusammenfassung
  • Dungeons & Dragons-Regisseure übernehmen neuen Star-Trek-Film
  • Film wird völlig neue Geschichte ohne Bezug zu bisherigen Werken erzählen
  • Projekt markiert das Ende des Kelvin-Reboots mit Chris Pine als Kirk
  • Verschiedene frühere Filmkonzepte von anderen Regisseuren scheiterten
  • Goldstein und Daley bringen Erfahrung mit bestehenden Franchises mit
  • Star-Trek-Franchise umfasst bisher 13 Kinofilme und etliche Serien
  • Trotz Neustart im Kino erlebt Star Trek im TV-Bereich eine Renaissance

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