William Shatner: Ich verdiene an Star Trek-Wiederholungen gar nichts
Der kanadische Schauspieler William Shatner, der durch seine Rolle als Captain James T. Kirk aus der Star Trek-Originalserie weltweit bekannt ist, hat nach eigenen Angaben nie Geld aus den zahlreichen Wiederholungen der Kultserie erhalten.
Die Science-Fiction-Produktion lief ursprünglich von 1966 bis 1969, entwickelte aber erst in den Jahren danach durch ständige Wiederholungen und eine wachsende Fangemeinde ihren weltweiten Kultstatus. Während Millionen Fans die Abenteuer der Enterprise-Crew immer wieder sahen, ging Shatner bei den finanziellen Erträgen leer aus.
Schon 2020 hatte Shatner gegenüber einem Nutzer betont, dass Produktionen vor 1973 generell keine Nachzahlungen vorsahen: "Bitte glaubt nicht, dass ihr mich durch das Anschauen besitzt oder ich euch etwas schulde - so funktioniert es nicht", sagte er damals.
Trotz seiner Zurückhaltung schließt Shatner eine Rückkehr ins "Star Trek"-Universum nicht völlig aus. Eine bloße Gastrolle komme für ihn allerdings nicht infrage. Sollte sich eine stimmige inhaltliche Begründung für eine erneute Rückkehr von Captain Kirk ergeben, sei er bereit, darüber nachzudenken. Lange warten dürften interessierte Produzenten aber nicht. Shatner ist immerhin bereits 94 Jahre alt.
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Wiederholungs-Tantieme erst ab 1973
In einem Interview mit The Telegraph erklärte der 94-Jährige, dass es Ende der 1960er-Jahre, als die Serie gedreht wurde, schlicht keine vertragliche Grundlage für Wiederholungshonorare gab. "Das Konzept der Syndizierung kam erst nach der Absetzung von Star Trek auf", so Shatner. Erst durch Gewerkschaftsverhandlungen nach einer Streikwelle seien sogenannte Residuals, also Wiederholungstantiemen, eingeführt worden. Für ihn selbst kam diese Regelung jedoch zu spät - zumindest hinsichtlich der Serie.Die Science-Fiction-Produktion lief ursprünglich von 1966 bis 1969, entwickelte aber erst in den Jahren danach durch ständige Wiederholungen und eine wachsende Fangemeinde ihren weltweiten Kultstatus. Während Millionen Fans die Abenteuer der Enterprise-Crew immer wieder sahen, ging Shatner bei den finanziellen Erträgen leer aus.
Schon 2020 hatte Shatner gegenüber einem Nutzer betont, dass Produktionen vor 1973 generell keine Nachzahlungen vorsahen: "Bitte glaubt nicht, dass ihr mich durch das Anschauen besitzt oder ich euch etwas schulde - so funktioniert es nicht", sagte er damals.
Nie gesehen
Obwohl das "Star Trek"-Franchise inzwischen zahlreiche Serien und Filme hervorgebracht hat, blieb Shatner selbst ein eher distanzierter Beobachter. In einem weiteren Gespräch gestand er, nur "einige wenige" Folgen der Originalserie gesehen zu haben und keinerlei Spin-offs zu kennen. "Ich mag es nicht, mich selbst auf dem Bildschirm zu sehen. Außerdem schaue ich generell kaum Fernsehen - höchstens Nachrichten, Sport oder Dokumentationen", erklärte er.Trotz seiner Zurückhaltung schließt Shatner eine Rückkehr ins "Star Trek"-Universum nicht völlig aus. Eine bloße Gastrolle komme für ihn allerdings nicht infrage. Sollte sich eine stimmige inhaltliche Begründung für eine erneute Rückkehr von Captain Kirk ergeben, sei er bereit, darüber nachzudenken. Lange warten dürften interessierte Produzenten aber nicht. Shatner ist immerhin bereits 94 Jahre alt.
Zusammenfassung
- William Shatner erhält kein Geld aus Wiederholungen der Star-Trek-Serie
- Wiederholungshonorare wurden erst nach Ende der Originalserie eingeführt
- Die Science-Fiction-Serie entwickelte ihren Kultstatus erst durch spätere Wiederholungen
- Shatner selbst hat nur wenige Folgen der Originalserie überhaupt gesehen
- Eine Rückkehr als Captain Kirk wäre für den 94-jährigen Schauspieler denkbar
- Für eine mögliche Rückkehr müsste die Rolle inhaltlich gut begründet sein
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