Apples neue Siri soll in Wirklichkeit auf Google Gemini basieren
So plant Apple die Kehrtwende bei seinem Sprachassistenten Siri: Der iPhone-Hersteller zahlt Google dafür, ein maßgeschneidertes Gemini-Modell zu entwickeln, das auf Apples Private Cloud Compute-Servern läuft und Siri antreibt.
Die Kooperation bleibt vollständig im Hintergrund. Apple integriert demnach die Technologie in eine von Apple gestaltete Umgebung und wahrt die gewohnten Datenschutzstandards. Während Apple das Design und den Schutz persönlicher Daten kontrolliert, erweitert Googles KI im Hintergrund Siris Fähigkeiten um kontextbewusste und intelligente Funktionen.
Intern läuft das Vorhaben unter dem Codenamen "Glenwood" und nutzt Apples eigene "World Knowledge Answers"-Engine. Damit soll Siri von einem reinen Sprachassistenten zu einer umfassenden Antwort-Engine weiterentwickelt werden. Apple führte dazu intern einen Wettbewerb ("Bake-off") zwischen Googles Gemini und den Claude-Modellen von Anthropic durch.
Obwohl Apple Claude technisch stärker einstufte, setzte sich Gemini wegen besserer finanzieller Konditionen durch. Laut interner Kalkulation hätte der Einsatz von Claude jährlich rund 1,5 Milliarden US-Dollar (etwa 1,3 Milliarden Euro) gekostet, zu viel für die Wirtschaftlichkeit des Projekts.
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Siehe auch:
Apple zahlt Google für Siri-Revolution
Laut dem jüngsten PowerOn-Newsletter von Mark Gurman soll Apple einen Milliarden-Deal mit Google geschlossen haben. Demnach arbeitet Google künftig hinter den Kulissen an der "neuen Siri" mit - allerdings ohne, dass Apple-Nutzer Googles Angebote direkt in der Oberfläche sehen.Die Kooperation bleibt vollständig im Hintergrund. Apple integriert demnach die Technologie in eine von Apple gestaltete Umgebung und wahrt die gewohnten Datenschutzstandards. Während Apple das Design und den Schutz persönlicher Daten kontrolliert, erweitert Googles KI im Hintergrund Siris Fähigkeiten um kontextbewusste und intelligente Funktionen.
Projekt "Glenwood" als Antwort-Engine
Gurman zufolge besteht das neue System aus drei Modulen - einem Planer, einer Suche und einer Zusammenfassung. Google steuert die Zusammenfassungen bei, während Apple die Verarbeitung persönlicher Daten übernimmt. Diese bleiben auf Apples Foundation Models und gelangen nie zu Googles Servern. Gemini sorgt nur für die Aufbereitung öffentlicher Webinhalte und die Beantwortung allgemeiner Anfragen.Intern läuft das Vorhaben unter dem Codenamen "Glenwood" und nutzt Apples eigene "World Knowledge Answers"-Engine. Damit soll Siri von einem reinen Sprachassistenten zu einer umfassenden Antwort-Engine weiterentwickelt werden. Apple führte dazu intern einen Wettbewerb ("Bake-off") zwischen Googles Gemini und den Claude-Modellen von Anthropic durch.
Obwohl Apple Claude technisch stärker einstufte, setzte sich Gemini wegen besserer finanzieller Konditionen durch. Laut interner Kalkulation hätte der Einsatz von Claude jährlich rund 1,5 Milliarden US-Dollar (etwa 1,3 Milliarden Euro) gekostet, zu viel für die Wirtschaftlichkeit des Projekts.
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Wird Siri künftig Google Gemini nutzen?
Apple plant laut mehreren Berichten, Googles Gemini-Modelle im Hintergrund für die neue Siri-Version zu verwenden. Dabei handelt es sich um eine speziell angepasste Version von Gemini, die auf Apples eigenen Private Cloud Compute-Servern laufen soll.
Nutzer werden keine Google-Dienste direkt sehen oder verwenden - die Gemini-Modelle dienen lediglich als technisches Fundament für Funktionen wie Websuche, Zusammenfassungen und komplexe Anfragen. Apple wird die Technologie als eigene Lösung vermarkten.
Nutzer werden keine Google-Dienste direkt sehen oder verwenden - die Gemini-Modelle dienen lediglich als technisches Fundament für Funktionen wie Websuche, Zusammenfassungen und komplexe Anfragen. Apple wird die Technologie als eigene Lösung vermarkten.
Bleibt meine Privatsphäre bei Siri geschützt?
Ja, Apple betont, dass Datenschutz weiterhin oberste Priorität hat. Die Gemini-Modelle werden ausschließlich auf Apples eigenen Servern betrieben - es findet kein Datenaustausch mit Google statt.
Persönliche Daten auf dem Gerät werden laut Berichten weiterhin von Apples eigenen Foundation-Modellen verarbeitet. Damit bleibt die Kontrolle über Nutzerdaten vollständig bei Apple, was besonders für Unternehmen und sicherheitsbewusste Nutzer relevant ist.
Persönliche Daten auf dem Gerät werden laut Berichten weiterhin von Apples eigenen Foundation-Modellen verarbeitet. Damit bleibt die Kontrolle über Nutzerdaten vollständig bei Apple, was besonders für Unternehmen und sicherheitsbewusste Nutzer relevant ist.
Wann erscheint die neue Siri-Version?
Die überarbeitete Siri-Version soll laut aktuellen Informationen im Frühjahr 2026 erscheinen - voraussichtlich mit iOS 26.4 im März oder April. Auch neue Geräte wie ein Smart-Display und ein überarbeiteter HomePod mini sind geplant.
Apple wird die neue Siri-Version im Rahmen seiner Apple-Intelligence-Initiative vorstellen. Eine Vorschau darauf wird zur WWDC im Juni 2026 erwartet, zusammen mit iOS 27 und weiteren Systemupdates.
Apple wird die neue Siri-Version im Rahmen seiner Apple-Intelligence-Initiative vorstellen. Eine Vorschau darauf wird zur WWDC im Juni 2026 erwartet, zusammen mit iOS 27 und weiteren Systemupdates.
Welche neuen Funktionen bringt Siri?
Siri soll künftig deutlich kontextbewusster und intelligenter agieren. Beispiele sind das Auffinden persönlicher Inhalte wie "Buchempfehlung von Mama" oder präzisere Antworten auf allgemeine Wissensfragen.
Möglich wird das durch drei neue Komponenten: einen Abfrageplaner, ein Wissenssuchsystem und einen Zusammenfasser - teilweise betrieben durch Gemini. Ziel ist es, die oft kritisierte "Ich habe das im Web gefunden"-Antwort durch echte Sprachintelligenz zu ersetzen.
Möglich wird das durch drei neue Komponenten: einen Abfrageplaner, ein Wissenssuchsystem und einen Zusammenfasser - teilweise betrieben durch Gemini. Ziel ist es, die oft kritisierte "Ich habe das im Web gefunden"-Antwort durch echte Sprachintelligenz zu ersetzen.
Wird Siri dadurch schneller und nützlicher?
Ja, die neue Architektur soll Siri deutlich leistungsfähiger und praktischer im Alltag machen. Dank der Gemini-Integration kann Siri komplexere Aufgaben übernehmen und sinnvollere Antworten liefern - auch ohne ständige Rückfragen.
Vor allem für IT-Profis, die effiziente Sprachsteuerung und smarte Assistenten im Arbeitsalltag nutzen wollen, könnte das ein echter Produktivitätsgewinn sein - etwa beim Durchsuchen von Notizen, E-Mails oder Terminen.
Vor allem für IT-Profis, die effiziente Sprachsteuerung und smarte Assistenten im Arbeitsalltag nutzen wollen, könnte das ein echter Produktivitätsgewinn sein - etwa beim Durchsuchen von Notizen, E-Mails oder Terminen.
Was bedeutet das für Drittanbieter-KI?
Apple öffnet sich zunehmend für Drittanbieter-KI. Neben Gemini sind auch ChatGPT und Claude AI in Apple-Systeme integriert. Entwickler können z. B. Claude direkt in Xcode 26 nutzen.
Diese Offenheit könnte regulatorischen Anforderungen entgegenkommen und bietet Nutzern mehr Auswahl. Für IT-Profis bedeutet das: Mehr Flexibilität bei der Integration von KI in Workflows - ohne sich auf eine Plattform festlegen zu müssen.
Diese Offenheit könnte regulatorischen Anforderungen entgegenkommen und bietet Nutzern mehr Auswahl. Für IT-Profis bedeutet das: Mehr Flexibilität bei der Integration von KI in Workflows - ohne sich auf eine Plattform festlegen zu müssen.
Zusammenfassung
- Apple schließt Milliarden-Deal mit Google für maßgeschneiderte Gemini-KI
- Gemini-Technologie läuft auf Apple Private Cloud Compute-Servern
- Kooperation bleibt im Hintergrund und wahrt Apple-Datenschutzstandards
- System besteht aus Planer, Suche und Zusammenfassung von Inhalten
- Persönliche Daten bleiben auf Apple-Servern und sind für Google unzugänglich
- Internes Projekt mit Codename 'Glenwood' soll Siri grundlegend erweitern
- Google setzte sich gegen Anthropic Claude wegen günstigerer Konditionen durch
Siehe auch:
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