iOS 2026: Apples neue Siri wird zur Sprachfernbedienung auf iPhones
Apple testet eine völlig überarbeitete Version von Siri mit großen Apps wie Uber, YouTube und Amazon. Die neue "App Intents" genannte Funktion soll komplette Sprachsteuerung von Anwendungen ermöglichen - aber erst im Frühjahr 2026.
Das Herzstück der Neuerung ist das erweiterte "App Intents"-System. Diese Technologie ermöglicht es Siri, tief in die Funktionen von Drittanbieter-Apps einzugreifen und komplexe Aufgaben auszuführen. Statt wie bisher nur einfache Befehle zu verstehen, soll die neue Siri-Version mehrstufige Aktionen innerhalb von Apps durchführen können - von der Navigation in Uber bis hin zur Videosuche auf YouTube.
Wie Mark Gurman in seinem PowerOn-Newsletter auf Bloomberg schreibt, arbeitet Apple bereits mit Unternehmen hinter acht populären iOS-Apps zusammen: Uber, AllTrails, Threads, Temu, Amazon, YouTube, Facebook und WhatsApp, dazu kommen noch einige Spiele. Diese Partnerschaften sollen sicherstellen, dass die neue Technologie von Beginn an mit wichtigen Anwendungen funktioniert.
Die Entwicklung gestaltet sich jedoch komplexer als ursprünglich geplant: Apple-Ingenieure kämpfen damit, das System mit ausreichend vielen Apps kompatibel zu machen und genau genug für kritische Szenarien zu gestalten. Besonders bei Gesundheits- und Banking-Apps, wo Präzision unverzichtbar ist, bestehen Bedenken. Das Unternehmen erwägt deshalb, in sensiblen Bereichen im Hinblick auf Funktion drastische Einschränkungen vorzunehmen oder diese sogar komplett auszuschließen.
Die technischen Hürden sind beträchtlich: Das System muss nicht nur die natürliche Sprache verstehen, sondern auch den Kontext verschiedener Apps erfassen und präzise Aktionen ausführen. Dabei darf es keine Mehrdeutigkeiten geben, die zu ungewollten Handlungen führen könnten.
Die Verzögerungen haben bereits Auswirkungen auf andere Apple-Produkte. Die Siri-Verzögerung hat auch verwandte Hardware-Pläne zurückgeworfen, einschließlich eines Smart-Home-Hubs, der stark auf die neuen Siri-Funktionen angewiesen ist. Dieses Gerät sollte als zentrale Steuereinheit für das vernetzte Zuhause dienen.
Wie seht ihr die Siri-Pläne? Wird die Sprachsteuerung endlich alltagstauglich oder bleibt es bei leeren Versprechen? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Siri wird zur Sprachfernbedienung
Apple testet derzeit eine völlig überarbeitete Version von Siri, die im Frühjahr 2026 mit iOS 26.4 erscheinen soll. Mit der neuen Version verspricht sich Apple eine kleine Revolution in der Bedienung von iPhones: Mit reinen Sprachbefehlen sollen Nutzer Siri künftig dazu bringen können, spezifische Fotos zu finden, zu bearbeiten und zu versenden, oder Apps präzise zu steuern - als würde man sie selbst bedienen.Das Herzstück der Neuerung ist das erweiterte "App Intents"-System. Diese Technologie ermöglicht es Siri, tief in die Funktionen von Drittanbieter-Apps einzugreifen und komplexe Aufgaben auszuführen. Statt wie bisher nur einfache Befehle zu verstehen, soll die neue Siri-Version mehrstufige Aktionen innerhalb von Apps durchführen können - von der Navigation in Uber bis hin zur Videosuche auf YouTube.
Wie Mark Gurman in seinem PowerOn-Newsletter auf Bloomberg schreibt, arbeitet Apple bereits mit Unternehmen hinter acht populären iOS-Apps zusammen: Uber, AllTrails, Threads, Temu, Amazon, YouTube, Facebook und WhatsApp, dazu kommen noch einige Spiele. Diese Partnerschaften sollen sicherstellen, dass die neue Technologie von Beginn an mit wichtigen Anwendungen funktioniert.
Die Entwicklung gestaltet sich jedoch komplexer als ursprünglich geplant: Apple-Ingenieure kämpfen damit, das System mit ausreichend vielen Apps kompatibel zu machen und genau genug für kritische Szenarien zu gestalten. Besonders bei Gesundheits- und Banking-Apps, wo Präzision unverzichtbar ist, bestehen Bedenken. Das Unternehmen erwägt deshalb, in sensiblen Bereichen im Hinblick auf Funktion drastische Einschränkungen vorzunehmen oder diese sogar komplett auszuschließen.
Die technischen Hürden sind beträchtlich: Das System muss nicht nur die natürliche Sprache verstehen, sondern auch den Kontext verschiedener Apps erfassen und präzise Aktionen ausführen. Dabei darf es keine Mehrdeutigkeiten geben, die zu ungewollten Handlungen führen könnten.
Lange Entwicklungsgeschichte
Die Siri-Überarbeitung wurde ursprünglich auf der WWDC 2024 angekündigt, verzögerte sich jedoch durch Apples Herausforderung, neue große Sprachmodelle mit den bestehenden Siri-Komponenten zu verbinden. Apple hatte zunächst geplant, die personalisierten Siri-Funktionen in iOS 18.4 zu starten. Nach der einjährigen Verzögerung zur Architektur-Verbesserung könnte die Funktionalität nun in einem iOS 26.4-Update im März oder April 2026 eingeführt werden.Die Verzögerungen haben bereits Auswirkungen auf andere Apple-Produkte. Die Siri-Verzögerung hat auch verwandte Hardware-Pläne zurückgeworfen, einschließlich eines Smart-Home-Hubs, der stark auf die neuen Siri-Funktionen angewiesen ist. Dieses Gerät sollte als zentrale Steuereinheit für das vernetzte Zuhause dienen.
Wie seht ihr die Siri-Pläne? Wird die Sprachsteuerung endlich alltagstauglich oder bleibt es bei leeren Versprechen? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Apple testet völlig überarbeitete Siri-Version mit App Intents
- Acht große App-Partner wie Uber und YouTube sind bereits involviert
- Erscheinungsdatum für iOS 26.4 wurde auf Frühjahr 2026 verschoben
- Tiefe Integration soll mehrstufige Aktionen in Apps per Sprache ermöglichen
- Technische Hürden bei sensiblen Anwendungen wie Banking und Gesundheit
- Verzögerung wirkt sich auch auf geplante Smart-Home-Hardware aus
Siehe auch:
- Siri-Desaster bei Apple: Großes KI-Upgrade verschiebt sich auf 2026
- Apples anhaltendes Scheitern bei KIs: Siri könnte umbenannt werden
- "Solarium"-UI statt Siri-Wunder: Apple macht alle Betriebssysteme neu
- Apple kapituliert: iPhone-Nutzer dürfen Siri mit ChatGPT & Co. ersetzen
- KI-Chaos: Apple sieht Grund für Siri-Fiasko in eigenem hohem Anspruch
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