Probleme mit iOS 26.4: Apples großes Siri-Update verspätet sich erneut
"Das habe ich leider nicht verstanden": Apples geplante Generalüberholung von Siri stockt massiv. Wegen technischer Probleme und hoher Latenzen muss der Konzern den Start der echten KI-Funktionen wohl auf den Sommer oder gar Herbst verschieben.
Anstatt das vollständige Funktionspaket im Frühjahr zu veröffentlichen, arbeitet der Konzern nun daran, die Features rund um künstliche Intelligenz (KI) über mehrere Versionen zu strecken. Das betrifft voraussichtlich iOS 26.5 im Mai sowie das große Hauptupdate auf iOS 27 im September.
Die Verschiebung wirkt sich primär auf Funktionen aus, die für fortgeschrittene Anwender von zentraler Bedeutung sind. Dazu zählt Siris Fähigkeit, den persönlichen Kontext der Nutzer zu verstehen und etwa alte Nachrichten oder E-Mails nach spezifischen Informationen zu durchsuchen.
Auch die tiefere Integration in Drittanbieter-Apps mittels der "App Intents"-Schnittstelle verzögert sich. Die API ermöglicht es Entwicklern, definierte Aktionen für Siri bereitzustellen, damit der Assistent komplexe Workflows steuern kann. Ebenso scheint die kontextbezogene Erkennung von Bildschirminhalten ("On-Screen Awareness") betroffen zu sein.
Ein spezifisches technisches Problem betrifft die Integration der zugrunde liegenden Sprachmodelle. Die neue Siri soll auf den "Apple Foundation Models" basieren und Technologien des Google Gemini-Teams integrieren. In Testversionen von iOS 26.5 greift Siri jedoch fälschlicherweise oft auf die bestehende Integration von OpenAIs ChatGPT zurück, selbst wenn die Anfrage eigentlich lokal auf dem Gerät oder über Apples eigene Cloud-Infrastruktur hätte verarbeitet werden sollen.
Parallel dazu arbeitet Apple unter dem Codenamen "Campo" an der nächsten großen Ausbaustufe für iOS 27. Hier soll Siri endgültig zu einem vollumfänglichen Chatbot umgebaut werden, der tief in das Betriebssystem integriert ist. Tim Cook und Software-Chef Craig Federighi betonten zuletzt, dass der Fokus dabei weiterhin auf dem Datenschutzsystem "Private Cloud Compute" liegt.
Das soll sicherstellen, dass Daten in einer geschützten Umgebung verarbeitet werden, ohne für das Training der Modelle verwendet zu werden. Bis diese Vision jedoch stabil auf den Endgeräten läuft, bleibt den Anwendern vorerst nur die Wartezeit auf die inkrementellen Updates im Frühsommer.
Nutzt ihr Siri aktuell überhaupt aktiv im Alltag oder seid ihr für KI-Anfragen längst auf Alternativen ausgewichen? Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen zur Entwicklung des Sprachassistenten. Schreibt es uns gerne in die Kommentare!
Siehe auch:
Warten auf echte KI-Integration in iOS
Apples Pläne, den Sprachassistenten Siri durch generative KI grundlegend zu modernisieren, stoßen auf technische Hürden. Das ursprünglich für März 2026 mit iOS 26.4 geplante Update kann laut aktuellen Entwicklungen den Zeitplan nicht halten. Für Apple steht viel auf dem Spiel, da Konkurrenten im KI-Segment bereits deutlich weiter fortgeschritten sind.Anstatt das vollständige Funktionspaket im Frühjahr zu veröffentlichen, arbeitet der Konzern nun daran, die Features rund um künstliche Intelligenz (KI) über mehrere Versionen zu strecken. Das betrifft voraussichtlich iOS 26.5 im Mai sowie das große Hauptupdate auf iOS 27 im September.
Die Verschiebung wirkt sich primär auf Funktionen aus, die für fortgeschrittene Anwender von zentraler Bedeutung sind. Dazu zählt Siris Fähigkeit, den persönlichen Kontext der Nutzer zu verstehen und etwa alte Nachrichten oder E-Mails nach spezifischen Informationen zu durchsuchen.
Auch die tiefere Integration in Drittanbieter-Apps mittels der "App Intents"-Schnittstelle verzögert sich. Die API ermöglicht es Entwicklern, definierte Aktionen für Siri bereitzustellen, damit der Assistent komplexe Workflows steuern kann. Ebenso scheint die kontextbezogene Erkennung von Bildschirminhalten ("On-Screen Awareness") betroffen zu sein.
Technische Hürden und Architekturprobleme
Wie Mark Gurman für Bloomberg berichtet, legten interne Tests in den letzten Wochen gravierende Mängel in der Software offen. Die neu gestaltete Siri-Architektur, die intern als "Linwood" bezeichnet wird, kämpft demnach mit Latenzproblemen und einer fehlerhaften Verarbeitung von Anfragen. Tester meldeten, dass der Assistent Nutzer häufig unterbricht, wenn diese zu schnell sprechen, oder komplexe Befehle schlichtweg nicht ausführt.Ein spezifisches technisches Problem betrifft die Integration der zugrunde liegenden Sprachmodelle. Die neue Siri soll auf den "Apple Foundation Models" basieren und Technologien des Google Gemini-Teams integrieren. In Testversionen von iOS 26.5 greift Siri jedoch fälschlicherweise oft auf die bestehende Integration von OpenAIs ChatGPT zurück, selbst wenn die Anfrage eigentlich lokal auf dem Gerät oder über Apples eigene Cloud-Infrastruktur hätte verarbeitet werden sollen.
Ausblick auf iOS 27 und Projekt Campo
Während die tiefgreifende App-Steuerung auf sich warten lässt, könnten zwei Funktionen dennoch im ursprünglichen Zeitrahmen oder kurz darauf erscheinen: ein neues Web-Such-Tool, das synthetisierte Antworten liefert, und eine Bildgenerierungs-Funktion. Letztere basiert auf der Engine der Image Playground App, gilt in Tests aber ebenfalls noch als instabil.Parallel dazu arbeitet Apple unter dem Codenamen "Campo" an der nächsten großen Ausbaustufe für iOS 27. Hier soll Siri endgültig zu einem vollumfänglichen Chatbot umgebaut werden, der tief in das Betriebssystem integriert ist. Tim Cook und Software-Chef Craig Federighi betonten zuletzt, dass der Fokus dabei weiterhin auf dem Datenschutzsystem "Private Cloud Compute" liegt.
Das soll sicherstellen, dass Daten in einer geschützten Umgebung verarbeitet werden, ohne für das Training der Modelle verwendet zu werden. Bis diese Vision jedoch stabil auf den Endgeräten läuft, bleibt den Anwendern vorerst nur die Wartezeit auf die inkrementellen Updates im Frühsommer.
Nutzt ihr Siri aktuell überhaupt aktiv im Alltag oder seid ihr für KI-Anfragen längst auf Alternativen ausgewichen? Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen zur Entwicklung des Sprachassistenten. Schreibt es uns gerne in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Apples KI-Update für Siri verzögert sich über März 2026 hinaus
- Kontext- und App-Verständnis auf kommende iOS-Versionen verschoben
- Tests zeigen Probleme bei der neuen Linwood-Architektur
- Integration verschiedener KI-Modelle funktioniert nicht reibungslos
- Web-Suche könnte dennoch im ursprünglichen Zeitplan erscheinen
- Vollwertiger Chatbot 'Campo' erst mit iOS 27 im September geplant
- 'Private Cloud Compute' bleibt zentrales Element der KI-Strategie
Siehe auch:
- Endlich nützlich: Großes Siri-Update mit iOS 26.4 im Februar
- "Google Intelligence": Apple wird bei Siri künftig auf Gemini-KIs setzen
- Desaster rund um Siri: Apples KI-Chef geht, Microsoft-Mann übernimmt
- Besseres Siri: So viel stärker ist Googles Gemini als Apples Haus-KI
- Apple: Die eigenen Mitarbeiter äußern sich besorgt über kommende Siri
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