Apple: Die eigenen Mitarbeiter äußern sich besorgt über kommende Siri
Apples überarbeitete Sprachassistentin Siri soll 2026 endlich mit den seit Langem versprochenen KI-Fähigkeiten erscheinen. Bereits jetzt zeigen sich Mitarbeiter des Unternehmens jedoch besorgt über den aktuellen Zustand der Software. Droht Apple ein weiteres Desaster?
Die neue Siri-Generation soll drei zentrale Fähigkeiten erhalten: Bildschirmbewusstsein, persönlichen Kontext und App-interne Steuerung. Apple demonstrierte schon auf der WWDC 2024, wie ein iPhone-Nutzer Siri nach dem Flug seiner Mutter und Plänen für das Mittagessen fragte und daraufhin von der KI basierend auf Informationen aus den Mail- und Nachrichten-Apps Auskunft erhielt. Doch die Realität hinkt den Versprechen wohl noch immer hinterher.
Nach Informationen von Bloomberg haben einige Apple-Softwareingenieure nach ersten Tests von iOS 26.4 bereits "Sorgen" bezüglich der Leistung der überarbeiteten Siri geäußert, obwohl noch etwa fünf bis sechs Monate bis zur geplanten Veröffentlichung verbleiben. Die genauen Schwachstellen werden zwar nicht öffentlich diskutiert, doch die frühen Warnzeichen könnten auf erneute fundamentale Probleme hindeuten.
Besonders brisant erscheint rückblickend die WWDC 2024-Präsentation. Die gezeigte Demo der neuen Siri-Funktionen war offenbar weitgehend inszeniert, da die meisten präsentierten Fähigkeiten zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal als funktionierende Prototypen existierten. Diese Diskrepanz zwischen Marketing-Versprechen und technischer Realität verdeutlicht die Schwierigkeiten, mit denen Apple bei der KI-Entwicklung kämpft.
Besonders problematisch ist die anhaltende Abwanderung von Schlüsselpersonal. Ke Yang, der erst kürzlich die Leitung des Teams "Answers, Knowledge and Information" (AKI) übernommen hatte, wechselte jetzt zu Meta. In den letzten Monaten verließen zudem zahlreiche KI-Forscher und Führungskräfte das Unternehmen. Diese Talentflucht schwächt Apples KI-Ambitionen erheblich.
Diese Parallelentwicklung zeigt sowohl die Unsicherheit als auch die Dringlichkeit bei Apple. Während Konkurrenten wie Google mit Gemini und OpenAI mit ChatGPT bereits ausgereifte KI-Assistenten anbieten, hinkt Apple weiterhin hinterher. Die ursprünglich für 2007 entwickelte Siri-Architektur erweist sich immer mehr als Ballast in einer Zeit, in der KI-Fähigkeiten zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden. Allerdings muss man auch erwähnen, dass das Fehlen von KI-Funktionen die Verkäufe der aktuellen iPhone-17-Serie nicht zu schmälern scheint. Die Smartphones sind so gefragt, wie schon lange nicht mehr.
Die Zeit drängt für Apple. Wird die neue Siri 2026 endlich halten, was seit Langem versprochen wird? Teilt eure Meinung dazu in den Kommentaren.
Siehe auch:
Apple-Mitarbeiter haben Bedenken zu neuer Siri
Apple hinkt mit seinen KI-Plänen der Konkurrenz immer noch hinterher. Nach dem großen Siri-Desaster der vergangenen Monate, in dessen Folge es einige Veränderungen in den Führungsetagen des Unternehmens geben wird, soll die Sprachassistentin mit der Veröffentlichung von iOS 26.4 nächstes Jahr endlich zu Gemini und Co. aufschließen.Die neue Siri-Generation soll drei zentrale Fähigkeiten erhalten: Bildschirmbewusstsein, persönlichen Kontext und App-interne Steuerung. Apple demonstrierte schon auf der WWDC 2024, wie ein iPhone-Nutzer Siri nach dem Flug seiner Mutter und Plänen für das Mittagessen fragte und daraufhin von der KI basierend auf Informationen aus den Mail- und Nachrichten-Apps Auskunft erhielt. Doch die Realität hinkt den Versprechen wohl noch immer hinterher.
Nach Informationen von Bloomberg haben einige Apple-Softwareingenieure nach ersten Tests von iOS 26.4 bereits "Sorgen" bezüglich der Leistung der überarbeiteten Siri geäußert, obwohl noch etwa fünf bis sechs Monate bis zur geplanten Veröffentlichung verbleiben. Die genauen Schwachstellen werden zwar nicht öffentlich diskutiert, doch die frühen Warnzeichen könnten auf erneute fundamentale Probleme hindeuten.
Architektur-Neustart nach Problemen
Software-Chef Craig Federighi räumte bereits ein, dass die ursprünglich entwickelte Architektur der ersten Generation für die personalisierten Siri-Funktionen zu eingeschränkt war. Im Frühjahr 2025 traf Apple daher die schwierige Entscheidung, vollständig auf eine Architektur der zweiten Generation umzustellen. Dieser Neustart kostete das Unternehmen wertvolle Zeit und Ressourcen.Besonders brisant erscheint rückblickend die WWDC 2024-Präsentation. Die gezeigte Demo der neuen Siri-Funktionen war offenbar weitgehend inszeniert, da die meisten präsentierten Fähigkeiten zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal als funktionierende Prototypen existierten. Diese Diskrepanz zwischen Marketing-Versprechen und technischer Realität verdeutlicht die Schwierigkeiten, mit denen Apple bei der KI-Entwicklung kämpft.
Führungschaos und Talentflucht
Die Probleme reichen allerdings weit über technische Hürden hinaus. John Giannandrea, der ursprünglich für KI und Siri verantwortlich war, wurde im März 2025 durch Mike Rockwell ersetzt, nachdem CEO Tim Cook angeblich das Vertrauen in seine Fähigkeiten verloren hatte. Mitarbeiter zeigten sich intern kritisch gegenüber der KI-Abteilung und Siri wurde zwischen verschiedenen Teams hin- und hergereicht.Besonders problematisch ist die anhaltende Abwanderung von Schlüsselpersonal. Ke Yang, der erst kürzlich die Leitung des Teams "Answers, Knowledge and Information" (AKI) übernommen hatte, wechselte jetzt zu Meta. In den letzten Monaten verließen zudem zahlreiche KI-Forscher und Führungskräfte das Unternehmen. Diese Talentflucht schwächt Apples KI-Ambitionen erheblich.
Konkurrierende Ansätze
Als Reaktion auf die Herausforderungen hat Federighi inzwischen Anweisungen gegeben, künftig auch Open-Source-Modelle in Siri zu integrieren, wenn diese bessere Resultate liefern als Apples eigene Modelle. Die Entscheidung stellt einen deutlichen Kurswechsel dar, da bis 2023 die Nutzung externer Modelle in Apple-Produkten untersagt war. Berichten zufolge arbeiten mittlerweile zwei Teams an unterschiedlichen Ansätzen. Die eine Gruppe tüftelt an einer Lösung mit Apple-eigenen Modellen und eine zweite arbeitet mit Google Gemini über Private Cloud Compute.Diese Parallelentwicklung zeigt sowohl die Unsicherheit als auch die Dringlichkeit bei Apple. Während Konkurrenten wie Google mit Gemini und OpenAI mit ChatGPT bereits ausgereifte KI-Assistenten anbieten, hinkt Apple weiterhin hinterher. Die ursprünglich für 2007 entwickelte Siri-Architektur erweist sich immer mehr als Ballast in einer Zeit, in der KI-Fähigkeiten zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden. Allerdings muss man auch erwähnen, dass das Fehlen von KI-Funktionen die Verkäufe der aktuellen iPhone-17-Serie nicht zu schmälern scheint. Die Smartphones sind so gefragt, wie schon lange nicht mehr.
Die Zeit drängt für Apple. Wird die neue Siri 2026 endlich halten, was seit Langem versprochen wird? Teilt eure Meinung dazu in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Apples überarbeitete Siri mit KI-Fähigkeiten für 2026 geplant
- Apple-Mitarbeiter äußern bereits jetzt Bedenken über Leistungsfähigkeit
- Neue Siri soll Bildschirmbewusstsein und persönlichen Kontext bieten
- Architektur musste komplett neu entwickelt werden, was Zeit kostete
- WWDC-Präsentation zeigte inszenierte Demos ohne funktionierende Prototypen
- Führungswechsel und Talentabwanderung schwächen Apples KI-Ambitionen weiter
- Apple öffnet sich für Open-Source-Modelle und Kooperation mit Google Gemini
Siehe auch:
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