50.000 Nvidia-GPUs sollen zukünftig Samsung-Chips produzieren
Bei Samsung sollen demnächst 50.000 Nvidia-GPUs die Produktion von Chips übernehmen. Mit dem sogenannten "AI Megafactory"-Projekt will Samsung seine Fertigung von Prozessoren für mobile Geräte und Robotik erheblich beschleunigen und optimieren.
Laut südkoreanischen Medien traf sich Huang kurz darauf in Seoul mit Samsung-Vorstandschef Lee Jae-yong sowie weiteren Wirtschaftsgrößen bei einem inoffiziellen Treffen, berichtet der US-Sender CNBC. Im Rahmen dessen sei die neue Kooperation vereinbart worden. Wann die Anlage konkret in Betrieb gehen soll, ließ das Unternehmen noch offen.
Die Vereinbarungen sehen vor, dass Samsung und Nvidia gemeinsam an der Anpassung von Samsungs Lithografieplattform arbeiten, um sie besser auf den Einsatz der Nvidia-Chips abzustimmen. Dadurch soll die Leistungsfähigkeit der Fertigung letztlich um das Zwanzigfache steigen, so das Ziel. Zudem wird Samsung Nvidias Simulationssoftware Omniverse nutzen, um eigene KI-Modelle für Smartphones und andere Geräte zu entwickeln.
Die Partnerschaften fügen sich in Nvidias expansive Wachstumsstrategie ein: Huang hatte zuvor verkündet, dass das Unternehmen derzeit Aufträge im Wert von rund 500 Milliarden Dollar für seine aktuelle GPU-Generation Blackwell sowie die kommende Rubin-Serie in den Büchern habe. Diese Aussicht trug dazu bei, dass Nvidia als erstes Unternehmen weltweit eine Marktkapitalisierung von fünf Billionen Dollar erreichte.
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Umfassende Kooperation vereinbart
Der Schritt markiert eine weitere groß angelegte Kooperation für Nvidia, dessen Chips als unverzichtbare Grundlage moderner KI-Infrasturkturen gelten. Das Abkommen wurde nur zwei Tage nach einem Auftritt von Nvidia-Chef Jensen Huang in Washington bekannt, bei dem er neue Partnerschaften mit mehreren Unternehmen, darunter dem Überwachungskonzern Palantir, vorstellte.Laut südkoreanischen Medien traf sich Huang kurz darauf in Seoul mit Samsung-Vorstandschef Lee Jae-yong sowie weiteren Wirtschaftsgrößen bei einem inoffiziellen Treffen, berichtet der US-Sender CNBC. Im Rahmen dessen sei die neue Kooperation vereinbart worden. Wann die Anlage konkret in Betrieb gehen soll, ließ das Unternehmen noch offen.
Die Vereinbarungen sehen vor, dass Samsung und Nvidia gemeinsam an der Anpassung von Samsungs Lithografieplattform arbeiten, um sie besser auf den Einsatz der Nvidia-Chips abzustimmen. Dadurch soll die Leistungsfähigkeit der Fertigung letztlich um das Zwanzigfache steigen, so das Ziel. Zudem wird Samsung Nvidias Simulationssoftware Omniverse nutzen, um eigene KI-Modelle für Smartphones und andere Geräte zu entwickeln.
Nvidia auf Erfolgskurs
Von dem Deal dürfte Nvidia auch über den GPU-Verkauf hinaus profitieren, denn Samsung ist nicht nur Kunde, sondern auch wichtiger Zulieferer: Der Konzern produziert die Hochleistungs-Arbeitsspeicher (HBM), der in Nvidias KI-Chips verbaut werden. Beide Unternehmen wollen künftig gemeinsam an der Weiterentwicklung der nächsten Speicher-Generation HBM4 für den Einsatz in KI-Anwendungen arbeiten.Die Partnerschaften fügen sich in Nvidias expansive Wachstumsstrategie ein: Huang hatte zuvor verkündet, dass das Unternehmen derzeit Aufträge im Wert von rund 500 Milliarden Dollar für seine aktuelle GPU-Generation Blackwell sowie die kommende Rubin-Serie in den Büchern habe. Diese Aussicht trug dazu bei, dass Nvidia als erstes Unternehmen weltweit eine Marktkapitalisierung von fünf Billionen Dollar erreichte.
Zusammenfassung
- Samsung plant Integration von 50.000 Nvidia-GPUs in Chipfertigung
- KI-basierte 'AI Megafactory' soll Prozessorproduktion deutlich optimieren
- Jensen Huang traf Samsung-Chef Lee Jae-yong für Kooperationsgespräche
- Lithografieplattform soll zwanzigfach leistungsfähiger werden
- Gemeinsame Entwicklung der neuen HBM4-Speichergeneration für KI-Chips
- Nvidia verzeichnet Aufträge von rund 500 Milliarden Dollar für GPU-Serien
- Nvidia erreichte als erstes Unternehmen fünf Billionen Dollar Marktwert
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