iPhone Air: Erste Benchmarks zeigen, was das Handy wirklich leistet

Das iPhone Air ist mit 5,6 mm das dünnste Apple-Smartphone aller Zeiten. Doch was kann das Smartphone mit dem verbauten A19-Pro-Chip wirklich leisten? Erste Benchmarkergebnisse liefern einen guten ersten Eindruck.
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Technizo Concept

    Schlank und schnell

    Das iPhone Air ist das dünnste iPhone, das Apple jemals vorgestellt hat. Mit einer Dicke von nur 5,6 mm ist es deutlich dünner als alle bisherigen Modelle. Das neue Smartphone unterbietet sogar Samsungs Galaxy S25 Edge um wenige Zehntel Millimeter und setzt damit neue Maßstäbe im Smartphone-Design.

    Apples Ingenieure mussten für diese Rekord-Bauweise jedoch erhebliche Kompromisse eingehen. Ein Slot für eine SIM-Karte hat nicht mehr in das iPhone Air gepasst. Es bietet lediglich Support für bis zu zwei aktive eSIMs. Auch bei der Kamera wurde gespart. Denn statt eines Dual-Systems gibt es nur eine 48-Megapixel-Hauptkamera. Doch wie steht es um die eigentliche Leistung des iPhone Air?


    Die ersten Benchmark-Tests des verbauten A19-Pro-Chips zeigen laut GSM Arena ein differenziertes Bild der Performance. Während die CPU-Leistung überzeugt, offenbaren sich bei der Grafik erwartbare Schwächen gegenüber den Pro-Modellen der aktuellen Generation.

    A19 Pro mit starker CPU-Performance

    Die CPU-Performance des A19 Pro übertrifft den A18 Pro vom Vorjahr deutlich. In Geekbench 6 erreichte das iPhone Air 9497 Punkte im Multi-Core-Test, was einem Zuwachs von etwa 15 Prozent gegenüber dem iPhone 16 Pro entspricht. Die Single-Core-Verbesserungen fallen etwas geringer aus. Bei AnTuTu 10 erzielte das Gerät 2.095.675 Punkte, was ebenfalls eine deutliche Steigerung darstellt.
    iPhone Air: Frühe BenchmarkergebnisseGeekbench 6 Multi-Core iPhone Air: Frühe BenchmarkergebnisseGeekbench 6 Single-Core
    Diese Leistungssteigerung ist bemerkenswert, da Apple trotz der extremen Bauweise des iPhone Air keine Abstriche bei der CPU-Architektur gemacht hat. Der A19 Pro basiert auf dem gleichen 3-Nanometer-Fertigungsprozess wie die Chips in den Pro-Modellen und bietet die gleiche Anzahl an CPU-Kernen.

    GPU mit Abstrichen

    Etwas weniger beeindruckend wird es bei der Grafikleistung. Denn der A19 Pro im iPhone Air ist nicht der vollwertige SoC, der sich im iPhone 17 Pro und 17 Pro Max befindet. Apple tauscht hier die 6-Core-GPU der Flaggschiff-Modelle gegen eine 5-Core-GPU aus, genau wie beim Standard-Modell des iPhone 17.

    Im 3DMark Wild-Life-Extreme-Test schnitt das iPhone Air mit 4211 Punkten sogar schlechter ab als das iPhone 16 Pro und das iPhone 16 Plus. Beim Solar-Bay-Test konnte es den in den Modellen der Vorgängergeneration verbauten A18 Pro hingegen knapp übertreffen. Diese gemischten Ergebnisse zeigen, dass die reduzierte GPU-Konfiguration je nach Anwendungsfall unterschiedlich stark ins Gewicht fällt.
    iPhone Air: Frühe Benchmarkergebnisse3DMark 2160p iPhone Air: Frühe Benchmarkergebnisse3DMark 1440p

    Kühlung als Herausforderung

    Ein Grund für die angepasste Leistung ist die ultradünne Bauweise, die nicht nur weniger Platz bietet, sondern auch thermische Nachteile mit sich bringt. Denn anders als die Pro-Modelle verfügt das iPhone Air über keine Vapor-Chamber, was sich bei intensiver Nutzung auf die Leistung auswirkt.

    Erste Tests deuten darauf hin, dass das iPhone Air bei anhaltenden hohen Arbeitslasten schneller an seine thermischen Grenzen stößt als die dickeren Pro-Modelle. Das könnte sich besonders bei Gaming oder Videobearbeitung bemerkbar machen, wo die GPU über längere Zeit stark beansprucht wird. Allerdings dürften nur die wenigsten Käufer eines iPhone Air ihr Smartphone auf diese Weise nutzen.

    Design vor Performance

    Das iPhone Air ist primär ein Design-Statement. Apple hat bewusst Performance-Kompromisse in Kauf genommen, um das dünnste iPhone aller Zeiten zu schaffen. Für Nutzer, die maximale Leistung benötigen, bleiben die Pro-Modelle die bessere Wahl. Das iPhone Air richtet sich an Anwender, die Wert auf ein besonders elegantes und leichtes Gerät legen und bereit sind, dafür Abstriche bei der Ausstattung zu machen. Trotzdem deuten die ersten Benchmarks auf eine starke Leistung des Geräts hin.

    Was haltet ihr vom iPhone Air? Hat Apple hier einen guten Kompromiss zwischen Design und Leistung gefunden? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit.

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    Zusammenfassung
    • Mit nur 5,6 mm setzt das iPhone Air neue Maßstäbe im Smartphone-Design
    • Kompromisse durch die dünne Bauweise: keine SIM-Karte und nur eine Kamera
    • Der verbaute A19-Pro-Chip zeigt 15 Prozent bessere CPU-Leistung als Vorgänger
    • Grafik-Performance schwächer durch 5-Core-GPU statt der 6-Core-Variante
    • Thermische Grenzen werden bei anspruchsvollen Aufgaben schneller erreicht
    • Das iPhone Air richtet sich an Nutzer, die Eleganz über maximale Leistung stellen

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