Windows 11 24H2: Microsoft hebt endlich die letzte Update-Sperre auf
Seit April hinderte eine Update-Blockade betroffene Nutzer daran, ihr Windows-Betriebssystem auf Version 24H2 zu aktualisieren. Jetzt hat Microsoft den entsprechenden Safeguard Hold entfernt. Dennoch kann es weiterhin zu Problemen kommen.
Die Blockade war seit April 2024 aktiv und betraf Systeme mit dem sprotect.sys-Treiber von SenseShield Technology Co. Der Treiber konnte zu schwerwiegenden Problemen führen. Betroffene Geräte zeigten nach einem Update-Versuch auf Windows 11 24H2 BSODs und wurden dadurch unbrauchbar.
Die problematischen sprotect.sys-Treiber waren die Versionen 1.0.2.372 und 1.0.3.48903. Da der Treiber automatisch mit verschiedenen Anwendungen installiert wird, war für viele Nutzer nicht ersichtlich, warum ihr System von der Update-Sperre betroffen war.
Nach monatelanger Zusammenarbeit zwischen Microsoft und SenseShield Technology wurde die Blockade (Safeguard-ID 56318982) jetzt jedoch vollständig entfernt. Redmond bestätigte die Aufhebung des Safeguard Holds in einem offiziellen Status-Update zu Windows 24H2 auf seiner Learn-Webseite. Damit können jetzt endlich alle Nutzer mit kompatibler Hardware auf Windows 11 24H2 und 25H2 wechseln.
Selbst danach kann es bis zu 48 Stunden dauern, bis das Betriebssystem-Update auf Version 24H2 für Nutzer über Windows Update verfügbar wird. Ein Neustart des Geräts kann den Prozess unter Umständen beschleunigen.
Habt ihr schon Erfahrungen mit solchen Update-Sperren gemacht? Teilt eure Meinung zu Microsofts Safeguard-System in den Kommentaren!
Siehe auch:
Update-Sperre nach sechs Monaten aufgehoben
Am vergangenen Dienstag veröffentlichte Microsoft im Rahmen des Oktober-Patchdays nicht nur das letzte reguläre Sicherheitsupdate für Windows 10, sondern lieferte auch frische Versionen von Windows 11 24H2 und 25H2. Allerdings können aufgrund von Kompatibilitätsproblemen weiterhin nicht alle Nutzer ihre Systeme auf eine der beiden neuesten Varianten von Windows 11 aktualisieren. Besonders problematisch daran ist, dass Windows 11 23H2 bereits am 11. November aus dem Support fällt. Jetzt hat Microsoft jedoch eine der bestehenden Update-Sperren aufgehoben.Die Blockade war seit April 2024 aktiv und betraf Systeme mit dem sprotect.sys-Treiber von SenseShield Technology Co. Der Treiber konnte zu schwerwiegenden Problemen führen. Betroffene Geräte zeigten nach einem Update-Versuch auf Windows 11 24H2 BSODs und wurden dadurch unbrauchbar.
Zwei problematische Treiber-Versionen
Der sprotect.sys-Treiber, entwickelt von SenseShield Technology Co., wird für Verschlüsselung und Sicherheitslösungen auf Unternehmensebene eingesetzt. Das Unternehmen bietet Software- und IP-Schutz sowie Unternehmensdatensicherheit mit Produkten wie VirBox an. Diese Lösungen werden häufig in Branchen eingesetzt, die besonderen Wert auf Datenschutz und Lizenzschutz legen.Die problematischen sprotect.sys-Treiber waren die Versionen 1.0.2.372 und 1.0.3.48903. Da der Treiber automatisch mit verschiedenen Anwendungen installiert wird, war für viele Nutzer nicht ersichtlich, warum ihr System von der Update-Sperre betroffen war.
Nach monatelanger Zusammenarbeit zwischen Microsoft und SenseShield Technology wurde die Blockade (Safeguard-ID 56318982) jetzt jedoch vollständig entfernt. Redmond bestätigte die Aufhebung des Safeguard Holds in einem offiziellen Status-Update zu Windows 24H2 auf seiner Learn-Webseite. Damit können jetzt endlich alle Nutzer mit kompatibler Hardware auf Windows 11 24H2 und 25H2 wechseln.
Vorsichtsmaßnahmen trotz Freigabe
Obwohl Microsoft die Update-Sperre aufgehoben hat, kann es aber weiterhin zu Problemen kommen. So weist das Unternehmen darauf hin, dass Programme, die den sprotect.sys-Treiber nutzen, auch weiterhin ihre Funktionalität verlieren können, da manche der Anwendungen bei der automatischen Installation des Treibers womöglich auf eine der betroffenen Versionen zurückgreifen. Daher sollen Anwender jede Sicherheits- oder Unternehmenssoftware manuell aktualisieren, die auf SenseShields Technologie basiert.Selbst danach kann es bis zu 48 Stunden dauern, bis das Betriebssystem-Update auf Version 24H2 für Nutzer über Windows Update verfügbar wird. Ein Neustart des Geräts kann den Prozess unter Umständen beschleunigen.
Habt ihr schon Erfahrungen mit solchen Update-Sperren gemacht? Teilt eure Meinung zu Microsofts Safeguard-System in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Microsoft entfernt weitere Update-Blockade für Windows 11 24H2
- Problematische SenseShield-Treiber verursachten Bluescreens nach Updates
- Safeguard Hold bestand seit April 2024 wegen Kompatibilitätsproblemen
- Trotz Aufhebung der Sperre können Programme mit sprotect.sys-Treiber gestört sein
- Betroffene Software sollte manuell aktualisiert werden, um Probleme zu vermeiden
- Windows-Updates werden innerhalb von 48 Stunden angeboten
- Aktualisierung besonders relevant, da Windows 11 23H2 am 11. November ausläuft
Siehe auch:
- Noch mehr Copilot: Windows 11 wird zur sprachgesteuerten KI-Zentrale
- Oktober-Patchday: Windows 11 erhält eine ganze Reihe neuer Features
- Windows 10/11: Alle Infos zum Microsoft-Patchday Oktober 2025
- Kurz vor Windows 10 Support-Ende: Microsoft zerschießt Upgrade-Tool
- Letzte 'Warnung': Microsoft erinnert an Windows 11 23H2 Support-Ende
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