Qilin beansprucht Angriff:
diese Hacker kappten Japans Bierversorgung
Der Ausfall der Bestellsysteme, welcher die Produktion des japanischen Brauereikonzerns Asahi lahmlegte, geht wohl auf das Konto einer russischsprachigen Hacker-Gruppe. Diese bekannte sich zu der Attacke und erklärte, man habe auch zig Gigabyte an Firmendaten entwendet.
Jetzt hat sich die russischsprachige Gruppe Qilin zu der Attacke bekannt. Auf einer Website veröffentlichte die Gruppe gestern eine Erklärung, laut der man nicht nur die Systeme der Asahi Group außer Gefecht gesetzt hat, sondern auch insgesamt rund 27 Gigabyte an internen Daten gestohlen hat. Dazu gehören angeblich Informationen mit persönlichen Daten der Mitarbeiter, diverse Finanzdokumente, Verträge, Pläne und Vorhersagen zur Geschäftsentwicklung.
Insgesamt wurden mehr als 9300 Dateien entwendet, heißt es. Asahi hatte bereits früher eingestehen müssen, dass es Angreifern gelungen war, einen "nicht-autorisierten Datentransfer" vorzunehmen. Zu dem Getränkekonzern aus Japan gehören neben Asahi selbst auch die Brauereien Peroni, Kozer, Pilsner Urquelle, Grolsch und Fuller. Bisher wollte sich Asahi nicht dazu äußern, welche Forderungen die Angreifer stellten.
Qilin gilt als eine der derzeit aktivsten Ransomware-Gruppen. Insgesamt soll die Gruppe seit 2022 870 erfolgreiche Attacken ausgeführt haben, wobei man auch keine Rücksicht auf schwerwiegende Folgen nimmt. So starb in Folge eines Angriffs auf den britischen Diagnostikdienstleister Synnovis nach Angaben der Behörden ein Patient in einem Londoner Krankenhaus.
Qilin bietet seine Dienste sogar als "Ransomware-as-a-Service" an. Drittpersonen können also im Grunde Attacken in Auftrag geben, wobei Qilin dann einen Teil der durch die Ransomware-Erpressung erzielten "Einnahmen" für sich einbehält.
Siehe auch:
Qilin meldet Diebstahl von 27 GB Daten
Der japanische Getränkehersteller Asahi ist nach wie vor von einer Ransomware-Attacke betroffen, durch die die internen Computersysteme des Konzerns weitestgehend lahmgelegt sind. Infolge der in der letzten Woche erfolgten Attacke musste das Unternehmen beginnen, seine Bestellvorgänge wieder per Telefon und in persönlicher Form abzuwickeln, konnte aber die zwischenzeitlich gestoppte Produktion an insgesamt 30 Standorten, zu denen auch sechs große Brauereien gehören, vor einigen Tagen wieder aufnehmen.Jetzt hat sich die russischsprachige Gruppe Qilin zu der Attacke bekannt. Auf einer Website veröffentlichte die Gruppe gestern eine Erklärung, laut der man nicht nur die Systeme der Asahi Group außer Gefecht gesetzt hat, sondern auch insgesamt rund 27 Gigabyte an internen Daten gestohlen hat. Dazu gehören angeblich Informationen mit persönlichen Daten der Mitarbeiter, diverse Finanzdokumente, Verträge, Pläne und Vorhersagen zur Geschäftsentwicklung.
Insgesamt wurden mehr als 9300 Dateien entwendet, heißt es. Asahi hatte bereits früher eingestehen müssen, dass es Angreifern gelungen war, einen "nicht-autorisierten Datentransfer" vorzunehmen. Zu dem Getränkekonzern aus Japan gehören neben Asahi selbst auch die Brauereien Peroni, Kozer, Pilsner Urquelle, Grolsch und Fuller. Bisher wollte sich Asahi nicht dazu äußern, welche Forderungen die Angreifer stellten.
Qilin gilt als eine der derzeit aktivsten Ransomware-Gruppen. Insgesamt soll die Gruppe seit 2022 870 erfolgreiche Attacken ausgeführt haben, wobei man auch keine Rücksicht auf schwerwiegende Folgen nimmt. So starb in Folge eines Angriffs auf den britischen Diagnostikdienstleister Synnovis nach Angaben der Behörden ein Patient in einem Londoner Krankenhaus.
Qilin bietet seine Dienste sogar als "Ransomware-as-a-Service" an. Drittpersonen können also im Grunde Attacken in Auftrag geben, wobei Qilin dann einen Teil der durch die Ransomware-Erpressung erzielten "Einnahmen" für sich einbehält.
Zusammenfassung
- Russischsprachige Hackergruppe Qilin bekennt sich zu Angriff auf Asahi
- Bestellsysteme und Produktion des japanischen Brauereikonzerns lahmgelegt
- Hacker haben laut eigenen Angaben 27 Gigabyte interne Daten entwendet
- Mehr als 9300 Dateien mit Mitarbeiterdaten und Geschäftsdokumenten gestohlen
- Asahi musste Bestellvorgänge per Telefon und persönlich abwickeln
- Qilin zählt zu den aktivsten Ransomware-Gruppen mit 870 Angriffen seit 2022
- Die Hackergruppe bietet ihre Dienste auch als 'Ransomware-as-a-Service' an
Siehe auch:
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