Raspberry Pi kämpft mit Speicherpreisen:
Bastelcomputer werden teurer
Die Macher der Raspberry Pi Bastler-Computer haben eine Anhebung der Preise einiger Produkte bekannt gegeben. Als Grund nennt man den starken Anstieg der Preise für bestimmte Arten von Arbeitsspeicher, die aufgrund des KI-Booms kräftig zugelegt haben.
Gerade die hohe Nachfrage rund um DDR4- und LPDDR4-RAM sorgt in Verbindung mit den stark geschrumpften Fertigungskapazitäten aber seit einigen Wochen für einen massiven Anstieg der Preise - auch im Endkundenmarkt. Wie Eben Upton, Gründer und Leiter der Raspberry Pi Foundation und ihres kommerziellen Arms jetzt verlauten ließ, kann man die gestiegenen Speicherkosten nicht mehr abfedern und muss sie an die Kundschaft weiterreichen.
Besonders betroffen sind laut Upton Produkte wie das Compute Module 4 und 5, der Raspberry Pi 500 oder auch das Raspberry Pi Development Kit für das Compute Module 5. Je nachdem, ob diese Produkte mit vier oder acht Gigabyte Arbeitsspeicher daherkommen, beträgt die Preiserhöhung jeweils fünf oder zehn Dollar, hieß es weiter. Produkte mit nur einem oder zwei Gigabyte Arbeitsspeicher blieben hingegen von den Preissteigerungen verschont, weil die Kosten bei ihnen kaum relevant gestiegen sind, so Upton.
Im Fall des Raspberry Pi 3B+ und des Compute Module 1 müsse man die Preise ebenfalls um jeweils fünf Dollar anheben, was aber auf eine geänderte, nicht speicherbezogene Kostenstruktur zurückzuführen sei. Auch in Deutschland dürften die Preiserhöhungen bei den Raspberry Pi Produkten zu spüren sein, wobei die verschiedenen Händler ihrerseits entsprechende Anpassungen vornehmen dürften.
Langfristig hoffe man, die Preise wieder senken zu können, schließlich gebe es auf lange Sicht eine eher abnehmende Tendenz, erklärte Upton weiter.
Siehe auch:
KI-Boom macht einfachen DDR4-RAM deutlich teurer
Weil die großen Speicherhersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron die Fertigung von DDR4-Arbeitsspeicher nach einem verlorenen Preiskampf mit chinesischen Anbietern eingestellt haben oder bald einstellen werden, wird ausgerechnet der bisher günstigste RAM derzeit immer teurer. Die Hersteller konzentrieren sich lieber auf den lukrativen Markt für High-Bandwidth Memory (HBM) für KI-Anwendungen, auch wenn es noch immer viel Nachfrage für DDR4-RAM gibt.Gerade die hohe Nachfrage rund um DDR4- und LPDDR4-RAM sorgt in Verbindung mit den stark geschrumpften Fertigungskapazitäten aber seit einigen Wochen für einen massiven Anstieg der Preise - auch im Endkundenmarkt. Wie Eben Upton, Gründer und Leiter der Raspberry Pi Foundation und ihres kommerziellen Arms jetzt verlauten ließ, kann man die gestiegenen Speicherkosten nicht mehr abfedern und muss sie an die Kundschaft weiterreichen.
LPDDR-RAM innerhalb eines Jahres 120 Prozent teurer
Innerhalb eines Jahres sei der LPDDR-Speicher für die Raspberry Pi-Produkte um rund 120 Prozent im Preis gestiegen. Man habe zwar das Jahr mit großen Speichervorräten begonnen, wodurch die Preise lange stabil gehalten werden konnten. Jetzt sei aber der Zeitpunkt gekommen, an dem man die gestiegenen Kosten durchreichen müsse. Dadurch werden die Preise für einige Produkte um fünf bis 10 US-Dollar angehoben.Besonders betroffen sind laut Upton Produkte wie das Compute Module 4 und 5, der Raspberry Pi 500 oder auch das Raspberry Pi Development Kit für das Compute Module 5. Je nachdem, ob diese Produkte mit vier oder acht Gigabyte Arbeitsspeicher daherkommen, beträgt die Preiserhöhung jeweils fünf oder zehn Dollar, hieß es weiter. Produkte mit nur einem oder zwei Gigabyte Arbeitsspeicher blieben hingegen von den Preissteigerungen verschont, weil die Kosten bei ihnen kaum relevant gestiegen sind, so Upton.
Im Fall des Raspberry Pi 3B+ und des Compute Module 1 müsse man die Preise ebenfalls um jeweils fünf Dollar anheben, was aber auf eine geänderte, nicht speicherbezogene Kostenstruktur zurückzuführen sei. Auch in Deutschland dürften die Preiserhöhungen bei den Raspberry Pi Produkten zu spüren sein, wobei die verschiedenen Händler ihrerseits entsprechende Anpassungen vornehmen dürften.
Langfristig hoffe man, die Preise wieder senken zu können, schließlich gebe es auf lange Sicht eine eher abnehmende Tendenz, erklärte Upton weiter.
Zusammenfassung
- Raspberry Pi erhöht Preise für einige Produkte aufgrund stark gestiegener Speicherkosten
- DDR4-Arbeitsspeicher wird teurer, da große Hersteller sich auf lukrativeren HBM-Markt konzentrieren
- LPDDR-Speicherpreise für Raspberry Pi-Produkte stiegen innerhalb eines Jahres um 120 Prozent
- Preiserhöhungen von 5 bis 10 US-Dollar betreffen vor allem Modelle mit 4 oder 8 GB RAM
- Produkte mit nur 1 oder 2 GB Arbeitsspeicher bleiben von den Preissteigerungen verschont
- Raspberry Pi 3B+ und Compute Module 1 werden aufgrund anderer Kostenfaktoren teurer
- Langfristig hofft das Unternehmen, die Preise wieder senken zu können
Siehe auch:
- Speicher wird deutlich teurer: Samsung zieht Preisschraube massiv an
- Weniger Speicher, gleicher Preis: Sony macht PS5 Slim schlechter
- DDR4: Preisexplosion macht Speicher demnächst wohl exorbitant teuer
- Günstigerer RAM: Speicherpreise sollen 2025 um bis zu 15 % fallen
- iPhone 16 Pro: Mehr Speicher treibt Preis wohl auf neues Rekordhoch
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- Tutorial: Wie man den Raspberry Pi mit der Cloud synchroniert (Teil 1)
- Tutorial: Wie man den Raspberry Pi mit der Cloud synchroniert (Teil 2)
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