Günstigerer RAM: Speicherpreise sollen 2025 um bis zu 15 % fallen
Neuen Vorhersagen zufolge sollen die Preise für DRAM und VRAM auch 2025 wieder fallen. Gleich zu Beginn des Jahres könnte es damit losgehen. Der Preisverfall soll im zweistelligen Prozentbereich liegen und dürfte noch einige Zeit anhalten.
Wie die neuen Prognosen des führenden auf den IT-Sektor spezialisierten taiwanesischen Marktforschungsunternehmens Trendforce zeigen, die auf der Internetseite von DRAMeXchange veröffentlicht wurden, sollen die Preise auch im ersten Quartal 2025 weiter fallen. Von bis zu 15 Prozent ist hier in manchen Bereichen die Rede.
Bei VRAM waren die Preise gegen Ende 2024 stabil geblieben. Doch auch hier soll es zu Beginn des nächsten Jahres eine kleine Talfahrt geben. So rechnen die Experten von Trendforce mit einer Preissenkung zwischen acht und 13 Prozent bei GDDR6 und bis zu fünf Prozent bei GDDR7. Auch DRAM für Server und mobile Geräte wird günstiger.
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Speicherpreise weiter auf Talfahrt
Seit etwa zwei Jahren wird RAM immer günstiger. Schon Anfang 2023 war es zu deutlichen Preisstürzen von bis zu 20 Prozent gekommen. Damals waren eine geringe Nachfrage und volle Lager die Ursache. Für das Überangebot war auch die nur langsame Verbreitung neuerer Speichertechnologien wie DDR5 verantwortlich. Die gesamte Entwicklung setzte sich 2024 in etwas abgeschwächter Form fort.Wie die neuen Prognosen des führenden auf den IT-Sektor spezialisierten taiwanesischen Marktforschungsunternehmens Trendforce zeigen, die auf der Internetseite von DRAMeXchange veröffentlicht wurden, sollen die Preise auch im ersten Quartal 2025 weiter fallen. Von bis zu 15 Prozent ist hier in manchen Bereichen die Rede.
Günstigere Preise in allen Bereichen
PC DRAM dürfte insgesamt zwischen acht und 13 Prozent günstiger werden, so die Vorhersage. Bei DDR5 soll der Preis zwischen fünf und zehn Prozent fallen. Bei DDR4 ist die Entwicklung mit zehn bis 15 Prozent sogar noch etwas ausgeprägter. Hier sorgen vor allem chinesische Hersteller für eine Übersättigung des Marktes und einen entsprechenden Preisdruck.
Bei VRAM waren die Preise gegen Ende 2024 stabil geblieben. Doch auch hier soll es zu Beginn des nächsten Jahres eine kleine Talfahrt geben. So rechnen die Experten von Trendforce mit einer Preissenkung zwischen acht und 13 Prozent bei GDDR6 und bis zu fünf Prozent bei GDDR7. Auch DRAM für Server und mobile Geräte wird günstiger.
Angebot höher als Nachfrage
Über alle unterschiedlichen Kategorien hinweg sollen die Preise für konventionellen DRAM insgesamt zwischen acht und 13 Prozent fallen. Wie schon im vergangenen Jahr sind auch Anfang 2025 wieder die relativ geringe Nachfrage und das große Angebot für den Preisrückgang verantwortlich. Bis sich daran etwas ändert, könnte es noch dauern. So soll sich der Trend mindestens bis zum Jahresende fortsetzen. Konsumenten profitieren also noch etwas länger von günstigerem RAM.
Zusammenfassung
- RAM-Preise sollen 2025 weiter fallen, Prognose: bis zu 15 Prozent
- Ursachen: geringe Nachfrage und Überangebot seit etwa zwei Jahren
- PC DRAM wird voraussichtlich um 8 bis 13 Prozent günstiger
- DDR5-Preise sinken um 5 bis 10 Prozent, DDR4 um 10 bis 15 Prozent
- VRAM-Preise: GDDR6 fällt um 8 bis 13 Prozent, GDDR7 um bis zu 5 Prozent
- Preisrückgang betrifft auch DRAM für Server und mobile Geräte
- Trend soll sich mindestens bis Ende 2025 fortsetzen
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