Amazon schmeißt Android schneller als gedacht von Fire-TV-Geräten
Amazon arbeitet schon seit Jahren an Vega OS als Ersatz für Android auf Fire-Geräten. Jetzt verrät eine versehentlich veröffentlichte Stellenausschreibung, dass der Wechsel zum Linux-basierten System unmittelbar bevorstehen könnte.
Nachdem Amazon auf die Vega-OS-Erwähnung angesprochen wurde, entfernte das Unternehmen die entsprechende Passage aus der Stellenausschreibung. Diese schnelle Reaktion deutet darauf hin, dass die Informationen bisher nicht öffentlich kommuniziert werden sollten. Wie The Verge berichtet, könnte Amazon Vega OS bereits am 30. September während seines großen Hardware-Events in New York ankündigen.
Derzeit gibt es bereits drei Geräte mit Vega OS: die neuesten Versionen des Echo Show 5, Echo Hub Smart Display und Echo Spot Smart Clock. Diese Geräte dienen als Testfeld für das neue Betriebssystem, bevor es auf weitere Fire-TV-Produkte ausgeweitet wird. Falls Vega OS dieses Jahr debütiert, dürfte es vermutlich zuerst auf einem günstigeren Fire TV Stick erscheinen, bevor es für High-End-Geräte ausgerollt wird.
Große Streaming-Anbieter wie Netflix und Apple entwickeln bereits für Vega, aber es wird eine Weile dauern, bis das Angebot so vollständig wie bei heutigen Fire-TV-Geräten ist. Entwickler müssen ihre Zeit zwischen Fire OS und Vega aufteilen, und einige werden das neue System zunächst nicht als Priorität behandeln.
Was haltet ihr von Amazons Strategie, bei Fire TV auf ein eigenes Betriebssystem zu setzen? Seht ihr mehr Vor- oder Nachteile? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Amazon steht vor großem OS-Wechsel
Amazon möchte bei seinen Fire-Geräten weg von Android und entwickelt dafür ein eigenes Betriebssystem. Erste entsprechende Berichte gab es bereits Ende 2023. Weitere Hinweise streute Amazon dann Anfang letzten Jahres. Jetzt hat das Unternehmen versehentlich bestätigt, dass sein sogenanntes Vega OS bereits vor Ende 2025 auf Fire-TV-Geräten zum Einsatz kommen soll. In einer inzwischen geänderten Stellenausschreibung suchte das Unternehmen einen Entwicklungsleiter, der beim "Aufbau eines Vega-OS-Produkts" helfen soll, wobei laut Stellenausschreibung "die App 2025 startet".Nachdem Amazon auf die Vega-OS-Erwähnung angesprochen wurde, entfernte das Unternehmen die entsprechende Passage aus der Stellenausschreibung. Diese schnelle Reaktion deutet darauf hin, dass die Informationen bisher nicht öffentlich kommuniziert werden sollten. Wie The Verge berichtet, könnte Amazon Vega OS bereits am 30. September während seines großen Hardware-Events in New York ankündigen.
Jahrelange Entwicklung nähert sich dem Ende
Vega OS ist bereits seit mehreren Jahren in Entwicklung. Das Projekt ist Teil von Amazons Strategie, Android zu ersetzen, um die Abhängigkeit von Google zu reduzieren und mehr Kontrolle über die Nutzererfahrung zu erlangen. Das Linux-basierte System soll React Native als Anwendungsframework nutzen, was Entwicklern erlaubt, native Apps mit JavaScript zu erstellen.Derzeit gibt es bereits drei Geräte mit Vega OS: die neuesten Versionen des Echo Show 5, Echo Hub Smart Display und Echo Spot Smart Clock. Diese Geräte dienen als Testfeld für das neue Betriebssystem, bevor es auf weitere Fire-TV-Produkte ausgeweitet wird. Falls Vega OS dieses Jahr debütiert, dürfte es vermutlich zuerst auf einem günstigeren Fire TV Stick erscheinen, bevor es für High-End-Geräte ausgerollt wird.
Alte Geräte bleiben unberührt
Amazon plant nicht, Vega auf bestehende Fire-TV-Geräte zu bringen, sodass es noch lange dauern wird, bis Amazon vollständig von Android loskommt. Wichtig für Kunden ist aber, dass bestehende Fire-TV-Hardware nicht plötzlich den Support verliert. Die Geräte werden auf absehbare Zeit weiterhin Fire OS mit Android unter der Haube ausführen. Amazon muss TV-Herstellern zudem noch einige Zeit erlauben, Android-basierte Fire TVs zu produzieren.Herausforderungen für Entwickler und Nutzer
Der Wechsel zu Vega OS bringt erhebliche Änderungen mit sich. Ein wichtiger Unterschied liegt in der App-Handhabung. Denn während Fire OS Android-Apps ausführen kann, benötigt Vega eigens dafür entwickelte Anwendungen. Es gibt also keine Kompatibilität mit bestehenden Apps. Momentan wird auch keine Portierung unterstützt. Für Nutzer dürfte zudem das Sideloading von Programmen wegfallen.Große Streaming-Anbieter wie Netflix und Apple entwickeln bereits für Vega, aber es wird eine Weile dauern, bis das Angebot so vollständig wie bei heutigen Fire-TV-Geräten ist. Entwickler müssen ihre Zeit zwischen Fire OS und Vega aufteilen, und einige werden das neue System zunächst nicht als Priorität behandeln.
Was haltet ihr von Amazons Strategie, bei Fire TV auf ein eigenes Betriebssystem zu setzen? Seht ihr mehr Vor- oder Nachteile? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Amazon entwickelt Vega OS als Android-Ersatz für Fire-Geräte
- Stellenausschreibung verrät versehentlich geplanten Start noch 2025
- Vega OS soll Abhängigkeit von Google reduzieren und mehr Kontrolle bieten
- Linux-basiertes System nutzt React Native als Anwendungsframework
- Erste Geräte mit Vega OS sind bereits Echo Show 5, Echo Hub und Echo Spot
- Bestehende Fire-TV-Geräte werden weiterhin mit Android-basiertem FireOS laufen
- Apps müssen neu entwickelt werden, da keine Kompatibilität zu Android besteht
Siehe auch:
- Kunden in Prime getrickst: Amazon einigt sich auf Milliardenvergleich
- Amazon: Neuer Fire-TV-Jailbreak ermöglicht alternative Launcher
- Live-Fußball wie im Videospiel: Amazon stellt Prime Vision vor
- Zweiter Prime Day 2025: Amazon kündigt Oktober-Shopping-Event an
- Amazon Smart-Speaker als Datenfresser - Bug sorgte für reichlich Traffic
Themen:
Amazon Fire-Videos
- Fire HD 10 2023 im Test: So gut ist das neue Tablet von Amazon
- Amazon Fire HD 10: Eindrücke zur neuen Version mit Stylus-Support
- Amazon Fire Max 11 im Test: Das bisher schnellste Tablet von Amazon
- Amazon Fire Max 11: Erste Eindrücke zu Amazons stärkstem Tablet
- Amazon Fire HD 8 (Plus) im Test: Einsteiger-Tablets mit Problemen
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Beliebt im Preisvergleich
- eReader:
Neue Nachrichten
- Meta macht (ein bisschen) Rückzieher bei Mitarbeiter-Totalüberwachung
- Update für Google Home: Gemini-KI startet nun auch in Deutschland
- Vernichtende Kritik: MMO-Hoffnung Camelot Unchained ein totaler Flop
- Komplett zerstörte Startrampe: Blue Origin hat aggressiven Aufbauplan
- Microsoft Surface Pro 13-Zoll: Das ist das Tablet mit Snapdragon X2 Elite
- Google will Android-Entwickler für Zugang zum App-Code bezahlen
- SpaceX-IPO: Rekordbewertung von 1,75 Bio. $, aber Analysten warnen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen