Amazon: Neuer Fire-TV-Jailbreak ermöglicht alternative Launcher
Einem Tüftler ist es gelungen, einen Weg zu finden, mit dem auf Amazons Fire-TV-Streaming-Geräten und Fire-Tablets mit etwas Aufwand ein alternativer Launcher verwendet werden kann. Der Jailbreak nutzt eine Schwachstelle in Amazons Geräten aus.
Wie der User Pro-me3us laut AFTVNews in den XDA-Foren erklärt, funktioniert der Exploit aktuell auf allen Fire-TV- und Fire-Geräten, die mit Fire OS 7 oder 8 laufen. Um den Exploit anzuwenden, muss ADB über einen PC oder Mac genutzt werden. Hat man sich auf diesem Weg einmal mehr Nutzerrechte verschafft, kann ADB verwendet werden, um eine neue Launcher-App festzulegen und automatische System-Updates abzuschalten.
Die auf diesem Weg erlangten erweiterten Nutzerrechte sind nicht so umfangreich wie jene, die man mit Root-Zugriff erlangen kann. Außerdem verfallen sie nach einem Neustart des jeweiligen Geräts. Allerdings bleiben die mit den zwischenzeitlich erlangten Nutzerrechten auf der Amazon-Hardware vorgenommenen Änderungen auch nach dem Neustart bestehen. Folgt man den über das Forum und YouTube verfügbaren Anleitungen, lassen sich künftige Updates ebenfalls deaktivieren, um Amazons Versuche, die ausgenutzte Lücke zu schließen, zu unterbinden.
Bei all dem ist natürlich zu bedenken, dass Amazon mittlerweile vermutlich daran arbeitet, die Ausnutzung der dem Exploit zugrundeliegenden Schwachstelle zu unterbinden. Ferner bergen vom Hersteller nicht freigegebene Veränderungen an der Software eines Fire TV-Geräts oder Fire-Tablets natürlich immer auch Sicherheitsrisiken oder das Risiko des Datenverlusts, gerade wenn die Deaktivierung automatischer Updates erfolgt.
Man muss sich also von vornherein im Klaren darüber sein, was man mit den Modifikationen anstellt. Zudem kann es durch Fehler bei der Änderung der Einstellungen des jeweiligen Geräts natürlich auch dazu kommen, dass es danach nicht mehr nutzbar ist.
Siehe auch:
Neuer Exploit erlaubt auch Umgehung der App-Blacklist
Es gibt eine neue Methode, mit der sich mehr aus den von Amazon vertriebenen Streaming-Geräten und Tablets holen lässt. Ein bisher unbekannter Exploit verschafft dem Nutzer mehr Rechte auf den Geräten, wodurch man unter anderem die Möglichkeit bekommt, einen alternativen Launcher zu installieren, auf Systemdateien zuzugreifen und Amazons "schwarze Liste" für Apps zu umgehen.Wie der User Pro-me3us laut AFTVNews in den XDA-Foren erklärt, funktioniert der Exploit aktuell auf allen Fire-TV- und Fire-Geräten, die mit Fire OS 7 oder 8 laufen. Um den Exploit anzuwenden, muss ADB über einen PC oder Mac genutzt werden. Hat man sich auf diesem Weg einmal mehr Nutzerrechte verschafft, kann ADB verwendet werden, um eine neue Launcher-App festzulegen und automatische System-Updates abzuschalten.
Die auf diesem Weg erlangten erweiterten Nutzerrechte sind nicht so umfangreich wie jene, die man mit Root-Zugriff erlangen kann. Außerdem verfallen sie nach einem Neustart des jeweiligen Geräts. Allerdings bleiben die mit den zwischenzeitlich erlangten Nutzerrechten auf der Amazon-Hardware vorgenommenen Änderungen auch nach dem Neustart bestehen. Folgt man den über das Forum und YouTube verfügbaren Anleitungen, lassen sich künftige Updates ebenfalls deaktivieren, um Amazons Versuche, die ausgenutzte Lücke zu schließen, zu unterbinden.
Bei all dem ist natürlich zu bedenken, dass Amazon mittlerweile vermutlich daran arbeitet, die Ausnutzung der dem Exploit zugrundeliegenden Schwachstelle zu unterbinden. Ferner bergen vom Hersteller nicht freigegebene Veränderungen an der Software eines Fire TV-Geräts oder Fire-Tablets natürlich immer auch Sicherheitsrisiken oder das Risiko des Datenverlusts, gerade wenn die Deaktivierung automatischer Updates erfolgt.
Man muss sich also von vornherein im Klaren darüber sein, was man mit den Modifikationen anstellt. Zudem kann es durch Fehler bei der Änderung der Einstellungen des jeweiligen Geräts natürlich auch dazu kommen, dass es danach nicht mehr nutzbar ist.
Zusammenfassung
- Exploit für Fire-TV-Geräte und Tablets ermöglicht alternative Launcher
- Schwachstelle gewährt erweiterte Rechte bei Geräten mit Fire OS 7 oder 8
- Installation von Launcher-Apps und Umgehung der App-Sperrliste möglich
- Erweiterte Rechte verfallen nach Neustart, vorgenommene Änderungen bleiben
- Anwendung erfordert ADB-Nutzung über PC oder Mac
- Updates können deaktiviert werden, um Schließen der Sicherheitslücke zu verhindern
- Manipulation birgt Sicherheitsrisiken und möglichen Datenverlust
Siehe auch:
- Amazon-Fire-Tablets mit normalem Android - Ende vom goldenen Käfig?
- Fire TV: Amazon testet neues Layout - mehr Werbung, weniger Komfort
- Fire TV mit Mini-LEDs: Amazon zeigt seine neuen QLED-Fernseher
- Amazon plant noch für 2025 erstes Fire TV-Gerät ohne Android-Basis
- Echo, Fire TV & Co.: Amazon verspricht brandneue Alexa-Geräte 2025
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