Fire-TV-Stick: Amazon will illegale Streaming-Apps komplett sperren
Amazon wird seine Fire-TV-Sticks komplett gegen Apps abschotten, mit denen Nutzer bisher illegal angebotene Inhalte abrufen konnten. Es soll auch auf gecrackten Systemen unmöglich werden, entsprechende Apps zu installieren.
Die technische Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Alliance for Creativity and Entertainment (ACE), einer internationalen Koalition aus Filmstudios und Streaminganbietern, die sich dem Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen verschrieben hat. Laut Amazon soll die Maßnahme nicht nur die Rechte von Kreativen schützen, sondern auch Kunden vor den Sicherheitsrisiken bewahren, die mit illegalen Inhalten einhergehen.
Amazon verweist darauf, dass auch beliebte Umgehungsstrategien künftig wirkungslos bleiben sollen. Bisher konnten Nutzer oft noch hoffen, dass eine Verschleierung des Datenverkehrs durch den Einsatz eines VPN dazu führt, dass die unerwünschten Streaming-Apps weiterhin funktionierten. Das soll nun nicht mehr möglich sein.
Während manche Nutzer die Maßnahme als Einschränkung empfinden dürften, stellt Amazon klar: Für legale Streaming-Kunden ändere sich nichts. Wer Netflix, Disney+ oder Prime Video nutzt, kann dies weiterhin ohne Einschränkung tun. Doch für alle, die bisher mit manipulierten Geräten auf illegalen Streaming-Angeboten unterwegs waren, dürfte sich dieser Weg nun verschließen.
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Siehe auch:
Weder Sideloading noch VPN
Im Zentrum der neuen Strategie Amazons steht das sogenannte Sideloading, also das manuelle Installieren von Anwendungen außerhalb des offiziellen Amazon Appstores, berichtet das US-Magazin TechRadar. Diese Möglichkeit hatte in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass viele Nutzer auf Piraterie-Dienste zugreifen konnten, die urheberrechtlich geschütztes Material kostenlos anboten. Nun zieht Amazon die Reißleine: Künftig sollen alle Fire-TV-Geräte, auch ältere Modelle, über Softwareupdates so konfiguriert werden, dass solche Anwendungen erkannt und automatisch blockiert werden.Die technische Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Alliance for Creativity and Entertainment (ACE), einer internationalen Koalition aus Filmstudios und Streaminganbietern, die sich dem Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen verschrieben hat. Laut Amazon soll die Maßnahme nicht nur die Rechte von Kreativen schützen, sondern auch Kunden vor den Sicherheitsrisiken bewahren, die mit illegalen Inhalten einhergehen.
Amazon verweist darauf, dass auch beliebte Umgehungsstrategien künftig wirkungslos bleiben sollen. Bisher konnten Nutzer oft noch hoffen, dass eine Verschleierung des Datenverkehrs durch den Einsatz eines VPN dazu führt, dass die unerwünschten Streaming-Apps weiterhin funktionierten. Das soll nun nicht mehr möglich sein.
Neues OS wird strikter
Parallel dazu stattet Amazon neuere Modelle wie den Fire TV Stick 4K Select mit einem eigenen Betriebssystem namens Vega OS aus. Dieses ersetzt das bisher Android-basierte Fire OS und ist deutlich restriktiver gestaltet, sodass nur noch offiziell freigegebene Apps installiert werden können.Während manche Nutzer die Maßnahme als Einschränkung empfinden dürften, stellt Amazon klar: Für legale Streaming-Kunden ändere sich nichts. Wer Netflix, Disney+ oder Prime Video nutzt, kann dies weiterhin ohne Einschränkung tun. Doch für alle, die bisher mit manipulierten Geräten auf illegalen Streaming-Angeboten unterwegs waren, dürfte sich dieser Weg nun verschließen.
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Zusammenfassung
- Amazon blockiert bald Sideloading auf Fire-TV-Sticks gegen Piraterie
- Manipulation zum Streamen illegaler Inhalte soll unmöglich gemacht werden
- Kooperation mit der Alliance for Creativity and Entertainment (ACE)
- Auch VPN-Nutzung wird künftig keine Umgehungslösung mehr darstellen
- Neues Betriebssystem Vega OS ersetzt das Android-basierte Fire OS
- Maßnahmen gelten für alle Fire-TV-Geräte inklusive älterer Modelle
- Für Nutzer legaler Streamingdienste wie Netflix ändert sich nichts
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