Larry Ellison überholt Elon Musk (kurz) als reichster Mensch der Welt
Oracle-Gründer Larry Ellison überholte Elon Musk kurzzeitig als vermögendster Mensch der Welt. Ein gigantischer Cloud-Deal mit OpenAI über 300 Milliarden Dollar katapultierte sein Vermögen in die Höhe und machte Oracle zur heißen Aktie an der Börse.
Doch der Vorsprung hielt nicht lange - am Ende des Handelstages lag Ellison mit 383 Milliarden Dollar knapp hinter Musk mit 384 Milliarden Dollar. Der Kurssprung wurde durch einen spektakulären Cloud-Computing-Vertrag ausgelöst, der Oracle mit einem Schlag zu einem der wichtigsten Partner im KI-Boom machte.
Laut Bloomberg unterzeichnete Oracle mit OpenAI einen Deal über 300 Milliarden Dollar für Computing-Power über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren. Das wäre einer der größten Cloud-Verträge der Geschichte und würde Oracle als ernsthaften Konkurrenten zu Amazon Web Services und Microsoft Azure etablieren.
Der Vertrag ist Teil des Project Stargate, einer Initiative zum Aufbau von KI-Rechenzentren in den USA. Das Projekt wurde im Januar im Weißen Haus angekündigt, als OpenAI-CEO Sam Altman und Oracle-Gründer Larry Ellison gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump auftraten. OpenAI, SoftBank und Oracle haben sich verpflichtet, über die nächsten vier Jahre 500 Milliarden Dollar in inländische Rechenzentren zu investieren.
Ellisons Erfolgsgeschichte begann 1977 in einer Garage mit einer Investition von nur 1200 Dollar. Seine Vision war simpel: Firmen sollten ihre Daten nicht mehr in Papierform verwalten, sondern digital. Aus dieser Idee entstand eines der wichtigsten IT-Unternehmen der Welt. Die ersten Erfolge feierte das junge Unternehmen mit einem Projekt für die CIA, bei dem über zwei Jahre eine Datenbank aufgebaut wurde. 1982 wurde die Firma in Oracle Systems Corporation umbenannt.
Ellison, der für seinen extravaganten Lebensstil bekannt ist, sammelt japanische Kunst, besitzt mehrere Luxusjachten und kaufte 2012 die hawaiianische Insel Lanai für 300 Millionen Dollar. Trotz seines Alters von 81 Jahren bleibt er aktiv im Tagesgeschäft und treibt Oracles Transformation vom traditionellen Datenbankanbieter zum Cloud-Computing-Giganten voran.
Oracle bindet einen großen Teil seines künftigen Wachstums aktuell an einen einzigen Kunden. Um die Anforderungen des Deals zu erfüllen, wird das Unternehmen voraussichtlich zusätzliche Schulden aufnehmen müssen. Seine Verschuldung übersteigt bereits jetzt die der Konkurrenten - das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital ist mehr als zehnmal höher als bei Microsoft. Analysten warnen vor einer zu starken Abhängigkeit von OpenAI, sollte das KI-Unternehmen seine ambitionierten Wachstumsziele verfehlen.
Was haltet ihr von diesem historischen Cloud-Deal? Seht ihr Oracle als neuen Gewinner im KI-Rennen oder ist das Risiko zu groß? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren mit.
Siehe auch:
Oracle-Aktie explodiert nach OpenAI-Deal
Larry Ellison, der 81-jährige Mitgründer von Oracle, eroberte am Mittwoch kurzzeitig den Titel des vermögendsten Menschen der Welt zurück, nachdem Oracle-Aktien um bis zu 43 Prozent in die Höhe schossen. Ellisons 41-prozentiger Anteil an Oracle stieg zeitweise auf fast 400 Milliarden Dollar, was ihn vor Elon Musk katapultierte, dessen Vermögen bei 383 Milliarden Dollar lag.Doch der Vorsprung hielt nicht lange - am Ende des Handelstages lag Ellison mit 383 Milliarden Dollar knapp hinter Musk mit 384 Milliarden Dollar. Der Kurssprung wurde durch einen spektakulären Cloud-Computing-Vertrag ausgelöst, der Oracle mit einem Schlag zu einem der wichtigsten Partner im KI-Boom machte.
Laut Bloomberg unterzeichnete Oracle mit OpenAI einen Deal über 300 Milliarden Dollar für Computing-Power über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren. Das wäre einer der größten Cloud-Verträge der Geschichte und würde Oracle als ernsthaften Konkurrenten zu Amazon Web Services und Microsoft Azure etablieren.
Der Vertrag ist Teil des Project Stargate, einer Initiative zum Aufbau von KI-Rechenzentren in den USA. Das Projekt wurde im Januar im Weißen Haus angekündigt, als OpenAI-CEO Sam Altman und Oracle-Gründer Larry Ellison gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump auftraten. OpenAI, SoftBank und Oracle haben sich verpflichtet, über die nächsten vier Jahre 500 Milliarden Dollar in inländische Rechenzentren zu investieren.
Ellisons Erfolgsgeschichte begann 1977 in einer Garage mit einer Investition von nur 1200 Dollar. Seine Vision war simpel: Firmen sollten ihre Daten nicht mehr in Papierform verwalten, sondern digital. Aus dieser Idee entstand eines der wichtigsten IT-Unternehmen der Welt. Die ersten Erfolge feierte das junge Unternehmen mit einem Projekt für die CIA, bei dem über zwei Jahre eine Datenbank aufgebaut wurde. 1982 wurde die Firma in Oracle Systems Corporation umbenannt.
Ellison, der für seinen extravaganten Lebensstil bekannt ist, sammelt japanische Kunst, besitzt mehrere Luxusjachten und kaufte 2012 die hawaiianische Insel Lanai für 300 Millionen Dollar. Trotz seines Alters von 81 Jahren bleibt er aktiv im Tagesgeschäft und treibt Oracles Transformation vom traditionellen Datenbankanbieter zum Cloud-Computing-Giganten voran.
Oracle bindet einen großen Teil seines künftigen Wachstums aktuell an einen einzigen Kunden. Um die Anforderungen des Deals zu erfüllen, wird das Unternehmen voraussichtlich zusätzliche Schulden aufnehmen müssen. Seine Verschuldung übersteigt bereits jetzt die der Konkurrenten - das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital ist mehr als zehnmal höher als bei Microsoft. Analysten warnen vor einer zu starken Abhängigkeit von OpenAI, sollte das KI-Unternehmen seine ambitionierten Wachstumsziele verfehlen.
Was haltet ihr von diesem historischen Cloud-Deal? Seht ihr Oracle als neuen Gewinner im KI-Rennen oder ist das Risiko zu groß? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren mit.
Zusammenfassung
- Oracle-Gründer Ellison überholte kurzzeitig Musk als vermögendster Mensch
- 300-Milliarden-Dollar-Deal mit OpenAI ließ Oracle-Aktien um 43 Prozent steigen
- Ellisons Vermögen erreichte fast 400 Milliarden Dollar durch 41-prozentigen Anteil
- Project Stargate sieht 500 Milliarden Dollar für US-Rechenzentren vor
- Ellison startete 1977 mit nur 1200 Dollar und einer einfachen Geschäftsidee
- Der 81-jährige Milliardär besitzt Luxusjachten und die hawaiianische Insel Lanai
- Analysten warnen vor zu starker Abhängigkeit Oracles von einem einzigen Kunden
Siehe auch:
- Wartungsfehler: Oracle legt 45 Krankenhäuser über fünf Tage lahm
- Oracle in der Kritik, weil das Unternehmen zu zwei Hacks schweigt
- JavaScript: Oracle sollen die Markenrechte endlich aberkannt werden
- Oracle-Chef: KI-Massenüberwachung kommt - will die Technik liefern
- Oracle will Giga-Datenzentrum mit drei Atomreaktoren betreiben
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