DDR4-Preise in einem Monat verdoppelt:
China beeinflusst Markt massiv
Die Preise für bestimmte Arten von Arbeitsspeicher für Server , PCs und mobile Endgeräte haben sich innerhalb eines Monats verdoppelt und bleiben weiter auf einem hohen Niveau. Hintergrund sind Spekulationen, laut denen China seine Prioritäten geändert hat.
Im Juli sind die Preise weiter gestiegen und haben mittlerweile den höchsten Stand seit Juli 2021 erreicht, heißt es weiter. Insgesamt geht es schon seit gut drei Monaten kräftig aufwärts. Problematisch ist dabei vor allem, dass im Markt noch immer vor allem DDR4-Arbeitsspeicher dominiert, da laut Marktforschern derzeit noch immer in etwa 60 Prozent aller neu verkauften Desktop-PCs DDR4-RAM verwendet wird. Etwa 40 Prozent der Neu-PCs kommen bereits mit dem moderneren DDR5-Arbeitsspeicher daher.
Es ist das erste Mal, dass sich der Preis für beide Arten von DDR4-DRAM innerhalb eines Monats verdoppelt. Hintergrund der Preisanstiege ist eine erhöhte Nachfrage, weil es Hinweise gibt, laut denen der chinesische Hersteller ChangXin Memory Technologies (CXMT) die Fertigung von DDR4-RAM eingestellt haben könnte. Noch hat das Unternehmen dies nicht bestätigt, doch allein entsprechende Gerüchte sorgen für Bedenken, dass es zu Engpässen kommen könnte.
Zuvor hatten die drei weltgrößten Speicherhersteller Samsung, SK Hynix und Micron ihrerseits bereits begonnen, die Fertigung von DDR4-Speicher herunterzufahren oder ganz aufzugeben. Die Gründe dafür lagen vor allem darin, dass chinesische Hersteller wie CXMT mit Dumping-Preisen dafür sorgten, dass für Samsung & Co kaum noch eine profitable Fertigung von DDR4-RAM-Chips möglich ist.
Dass bei CXMT nun scheinbar das Ende der DDR4-Produktion ansteht, sorgt nun dafür, dass Engpässe befürchtet werden. Angeblich soll in der ersten Jahreshälfte 2026 Schluss sein, während parallel versucht wird, die Fertigung von DDR5-Speichern hochzufahren. Damit folgt CXMT angeblich nicht nur einer eigenen Strategie, sondern auch Anweisungen der chinesischen Führung, die durch einen raschen Wechsel auf DDR5 aus eigener Produktion eine größere Unabhängigkeit von ausländischen Herstellern erreichen will.
Siehe auch:
Doppelte Preise innerhalb kürzester Zeit
Laut einem Bericht des japanischen Wirtschaftsdiensts Nikkei Asia sind die Preise für DDR4-Arbeitsspeicher innerhalb eines Monats massiv gestiegen und haben sich dadurch verdoppelt. Im Juni lag der Preis für DDR4-DRAM-Module mit 8-Gigabit-Kapazität zuletzt bei 4,12 US-Dollar pro Einheit, während für 4-Gigabit-Module 3,14 US-Dollar pro Einheit fällig wurden. Dies entspricht einer Verdopplung der Preise gegenüber dem Vormonat Mai.Im Juli sind die Preise weiter gestiegen und haben mittlerweile den höchsten Stand seit Juli 2021 erreicht, heißt es weiter. Insgesamt geht es schon seit gut drei Monaten kräftig aufwärts. Problematisch ist dabei vor allem, dass im Markt noch immer vor allem DDR4-Arbeitsspeicher dominiert, da laut Marktforschern derzeit noch immer in etwa 60 Prozent aller neu verkauften Desktop-PCs DDR4-RAM verwendet wird. Etwa 40 Prozent der Neu-PCs kommen bereits mit dem moderneren DDR5-Arbeitsspeicher daher.
Es ist das erste Mal, dass sich der Preis für beide Arten von DDR4-DRAM innerhalb eines Monats verdoppelt. Hintergrund der Preisanstiege ist eine erhöhte Nachfrage, weil es Hinweise gibt, laut denen der chinesische Hersteller ChangXin Memory Technologies (CXMT) die Fertigung von DDR4-RAM eingestellt haben könnte. Noch hat das Unternehmen dies nicht bestätigt, doch allein entsprechende Gerüchte sorgen für Bedenken, dass es zu Engpässen kommen könnte.
Zuvor hatten die drei weltgrößten Speicherhersteller Samsung, SK Hynix und Micron ihrerseits bereits begonnen, die Fertigung von DDR4-Speicher herunterzufahren oder ganz aufzugeben. Die Gründe dafür lagen vor allem darin, dass chinesische Hersteller wie CXMT mit Dumping-Preisen dafür sorgten, dass für Samsung & Co kaum noch eine profitable Fertigung von DDR4-RAM-Chips möglich ist.
Dass bei CXMT nun scheinbar das Ende der DDR4-Produktion ansteht, sorgt nun dafür, dass Engpässe befürchtet werden. Angeblich soll in der ersten Jahreshälfte 2026 Schluss sein, während parallel versucht wird, die Fertigung von DDR5-Speichern hochzufahren. Damit folgt CXMT angeblich nicht nur einer eigenen Strategie, sondern auch Anweisungen der chinesischen Führung, die durch einen raschen Wechsel auf DDR5 aus eigener Produktion eine größere Unabhängigkeit von ausländischen Herstellern erreichen will.
Zusammenfassung
- DDR4-Arbeitsspeicherpreise haben sich innerhalb eines Monats verdoppelt
- Preise stiegen im Juni auf 4,12 USD für 8-Gigabit und 3,14 USD für 4-Gigabit
- Der höchste Preisstand seit Juli 2021 wurde im Juli 2025 erreicht
- Chinesischer Hersteller CXMT könnte DDR4-Produktion eingestellt haben
- Große Hersteller wie Samsung reduzierten DDR4-Fertigung wegen Preisdruck
- China strebt durch Umstieg auf DDR5 größere Unabhängigkeit an
- DDR4 dominiert weiterhin mit 60 Prozent Marktanteil bei neuen Desktop-PCs
Siehe auch:
- DDR4: Preisexplosion macht Speicher demnächst wohl exorbitant teuer
- Letzter großer Hersteller stoppt DDR4-Produktion; bald Preisexplosion?
- Samsung senkt Preise für DDR4-Arbeitsspeicher
- Neue Rowhammer-Methode: Blacksmith kriegt auch DDR4-RAM klein
- Overclocking-Weltrekord: MSI übertaktet DDR4-RAM auf 7156 MHz
Thema:
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Solid State Drives (SSD):
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen