Intel zerlegt sich weiter selbst - Netzwerk-Sparte wird verkauft
Intels neuer Chef setzt seinen drastischen Kurs, bei dem der Chipgigant massiv zurechtgestutzt wird, weiter fort. Wie jetzt bekannt wurde, soll es nicht nur Massenentlassungen und den Verzicht auf neue Werke geben, sondern auch einen Verkauf der Netzwerk-Sparte.
Zur NEX-Sparte gehören Netzwerk-Chips, Ethernet-Produkte und Erzeugnisse aus dem Bereich der Kommunikationsinfrastruktur. Intel produziert seit geraumer Zeit auch eigene WLAN-Chips und Netzwerk-Karten mit entsprechenden Chips. Durch die Abspaltung der Netzwerksparte scheinen diese durchaus weitverbreiteten Produkte nun in Gefahr zu sein.
Intel will mit der Abspaltung nach eigenen Angaben vor allem dafür sorgen, dass das künftige, eigenständige Unternehmen schneller agieren und flexibler auf die Marktlage reagieren kann. Strategisch gleicht die Trennung von seiner Netzwerksparte dem vor einigen Zeit erfolgten Trennung von der auf Embedded-Produkte spezialisierten Intel-Tochter Altera. Diese hatte man ebenfalls in ein eigenständiges Unternehmen überführt und dann 51 Prozent der Anteile an den Investor Silver Lake verkauft.
Der neue Intel-Chef Lip-Bu Tan setzt vor allem darauf, alle Unternehmensteile loszuwerden, die nichts mit dem Kerngeschäft mit x86-Prozessoren und dem KI-Business zu tun haben. Unter anderem steht dabei auch der Umbau zum Vertragsfertiger auf der Kippe, wobei Tan sogar angedeutet hat, dass man die Fertigung im 1,4-Nanometer-Maßstab streichen könnte, wenn sich keine großen externen Kunden dafür finden.
Siehe auch:
Intel will Netzwerksparte ausgliedern
Intel hat seine Kunden in einem Schreiben des neuen Konzernchefs Lip-Bu Tan darüber informiert, dass man sich von der Network and Edge Group trennen will, berichten CRN und The Register. Diese auch als NEX bezeichnete Sparte des Konzerns bietet Netzwerklösungen und Technologien aus dem Bereich des Edge-Computings an und soll künftig als eigenständige Firma betrieben werden. Intel strebt also einen sogenannten "Spin-Off" an, bei dem man einer der wichtigsten Teilhaber bleiben will.Zur NEX-Sparte gehören Netzwerk-Chips, Ethernet-Produkte und Erzeugnisse aus dem Bereich der Kommunikationsinfrastruktur. Intel produziert seit geraumer Zeit auch eigene WLAN-Chips und Netzwerk-Karten mit entsprechenden Chips. Durch die Abspaltung der Netzwerksparte scheinen diese durchaus weitverbreiteten Produkte nun in Gefahr zu sein.
Intel will mit der Abspaltung nach eigenen Angaben vor allem dafür sorgen, dass das künftige, eigenständige Unternehmen schneller agieren und flexibler auf die Marktlage reagieren kann. Strategisch gleicht die Trennung von seiner Netzwerksparte dem vor einigen Zeit erfolgten Trennung von der auf Embedded-Produkte spezialisierten Intel-Tochter Altera. Diese hatte man ebenfalls in ein eigenständiges Unternehmen überführt und dann 51 Prozent der Anteile an den Investor Silver Lake verkauft.
Der neue Intel-Chef Lip-Bu Tan setzt vor allem darauf, alle Unternehmensteile loszuwerden, die nichts mit dem Kerngeschäft mit x86-Prozessoren und dem KI-Business zu tun haben. Unter anderem steht dabei auch der Umbau zum Vertragsfertiger auf der Kippe, wobei Tan sogar angedeutet hat, dass man die Fertigung im 1,4-Nanometer-Maßstab streichen könnte, wenn sich keine großen externen Kunden dafür finden.
Zusammenfassung
- Intel trennt sich von der Network and Edge Group durch einen Spin-Off
- Neuer CEO Lip-Bu Tan setzt drastischen Kürzungskurs beim Chipkonzern fort
- Zur NEX-Sparte gehören Netzwerk-Chips, Ethernet-Produkte und WLAN-Chips
- Das abgespaltene Unternehmen soll flexibler und schneller agieren können
- Intel konzentriert sich künftig auf sein Kerngeschäft mit x86-Prozessoren
- Ähnliche Strategie wurde bereits bei der Embedded-Tochter Altera angewendet
- Auch der Umbau zum Vertragsfertiger steht möglicherweise auf der Kippe
Siehe auch:
- Kehrtwende: Intel setzt bei zukünftigen CPUs wieder auf Hyperthreading
- Intel streicht bis Ende 2025 über 30.000 Jobs, kein deutsches Werk
- Intel vs. AMD & Nvidia: Neue Arc-GPU mit 16 GB VRAM kommt wohl doch
- Sparkurs trifft Clear Linux OS: Intel zieht nach 10 Jahren den Stecker
- Firefox-Entwickler: Ist es draußen heiß, stürzen mehr Intel-PCs ab
Thema:
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
- Nvidia RTX 5060 unter der Lupe: Mit fünf Budget-CPUs im Härtetest
- MSI Stealth A18 AI+ & Stealth 18 HX AI: RTX 5000 trifft Intel und AMD
- Geekom GT1 Mega: Mini-PC im Benchmark- und Spiele-Test
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Neue Microsoft-Geräte: Surface Pro und Surface Laptop sind da
- Tesla Cybercab: Batteriegröße, Gewicht und Leistung bestätigt
- Apple iPhone 18: Zulieferer bestätigt die Verschiebung auf 2027
- Wahnsinns-Deal: Samsung Galaxy S26 Ultra mit 50 GB Telekom-Tarif
- Was Tesla nicht schafft, setzt Xiaomi um, und stellt Laderoboterarm vor
- Aktionäre klagen: Ist Microsofts KI- & Cloud-Boom auf Lügen gebaut?
- Zhuque-2E: Neueste China-Rakete zerbricht und bedroht Starlink
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen