Hoffentlich nur ein Bug: Neue Microsoft-Edge-Version ohne Transparenz

Microsoft hat den Browser Edge jüngst auf Version 138 aktualisiert. Wer den Microsoft-Browser tatsächlich häufig einsetzt, dürfte eine eventuell störende Veränderung feststellen. In der neuen Aus­ga­be von Edge werden Transparenzeffekte der UI nicht mehr dargestellt.
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Neue Edge-Version verliert charakteristische Effekte

Bei Edge Version 138 gibt es offenbar einen Bug bezüglich der grafischen Darstellung der Benutzeroberfläche. Dieser sorgt dafür, dass die Transparenzeffekte, welche bisher immer dafür sorgten, dass die ausgeklappten Menüs und Kontextdialoge mit einer leichten Transparenz so dargestellt wurden, dass der Hintergrund durchscheint, nicht funktionieren.

Wie es zu dem mutmaßlichen Fehler kommen konnte, ist laut Windows Central derzeit noch unklar. Die meisten Nutzer dürfte das Problem eher nicht stören, schließlich schränkt die fehlende Transparenz die Funktionsfähigkeit des Interfaces von Edge nicht ein. Allerdings darf man sich durchaus fragen, wie ein solcher durchaus offensichtlicher Bug den Entwicklern entgehen konnte.
Microsoft Edge Version 138 ohne TransarenzeffekteMicrosoft Edge 138 ohne Transparenzeffekt Microsoft Edge Version 138 ohne TransarenzeffekteMicrosoft Edge 138 mit Transparenzeffekt
Der Defekt betrifft nicht nur die Menüs, sondern auch die Titelleiste des Browsers. Die Effekte wurden spezifisch für Windows 11 eingefügt und sorgten bisher dafür, dass sich das Betriebssystem auch in den Microsoft-eigenen Apps optisch von seinem Vorgänger abhebt. In anderen Tools wie dem Datei-Explorer oder Notepad funktionieren die Transparenzeffekte laut Windows Central nach wie vor einwandfrei.

Wer Edge produktiv einsetzt, dürfte sich durchaus an die Effekte gewöhnt haben, schließlich sorgen sie dafür, dass der Microsoft-Browser sich zumindest in dieser Hinsicht deutlich von der Konkurrenz abhebt und die Möglichkeiten von Windows 11 nutzt. Kaum ein anderer Browser nutzt die Grafikeffekte, weshalb Edge nun optisch noch stärker dem Marktführer Chrome ähnelt.

Microsoft wollte im letzten Jahr eigentlich ein großangelegtes Re-Design für Edge einführen, entschied sich dann aber überraschend gegen eine Fortführung seiner Pläne. Edge sollte unter anderem schwebende Tabs und noch stärkere Transparenzeffekte an vielen anderen Stellen seiner Oberfläche spendiert bekommen. Bisher ist unklar, ob der Verzicht auf die Effekte in Edge 138 eine gewollte Entscheidung ist oder tatsächlich nur ein Fehler.

Zusammenfassung
  • Edge Version 138 zeigt keine Transparenzeffekte mehr in der Benutzeroberfläche
  • Menüs, Kontextdialoge und Titelleiste verlieren den durchscheinenden Effekt
  • Die fehlende Transparenz schränkt die Funktionalität des Browsers nicht ein
  • In anderen Windows-11-Apps wie Datei-Explorer funktionieren die Effekte weiterhin
  • Durch den Wegfall ähnelt Edge nun optisch stärker dem Konkurrenten Chrome
  • Unklar ist, ob es sich um einen Fehler oder eine bewusste Designentscheidung handelt
  • Ein geplantes größeres Re-Design von Edge wurde letztes Jahr überraschend gestoppt

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