Spionage durch Sicherheitskameras? Kanada verbietet Hikvision-Cams
Der chinesische Elektronikhersteller Hikvision, dessen Sicherheitskameras auch hierzulande millionenfach verkauft wurden, muss ich Kanada mit sofortiger Wirkung den Betrieb einstellen. Hintergrund sind Bedenken der Regierung wegen Spionage durch China.
Die Behörden hätten entschieden, dass die Fortführung des Betriebs von Hikvision Canada die nationale Sicherheit des Landes gefährden könnten, schrieb Joly auf der Social-Media-Plattform X/Twitter. Die Entscheidung sei nach einem mehrstufigen Prüfungsprozess gefallen, der sich auf Informationen von Sicherheits- und Geheimdiensten stützte.
Hikvision hat sich zu dem Thema bisher nicht geäußert. Das Unternehmen ist mit einem breiten Angebot an Sicherheitskameras und teilweise auch Telekommunikationssystemen auch in Deutschland und Europa auf breiter Front aktiv. Wie bei vielen anderen chinesischen Herstellern lockt man vor allem mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, wodurch sich die Geräte millionenfach verkaufen.
Hikvision bezeichnet sich selbst als weltweit größten Hersteller von Geräten für Videoüberwachung. In Kanada wurden wie in einigen anderen Ländern Vorwürfe gegen Hikvision und einige andere chinesische Firmen laut, laut denen ihre Produkte der chinesischen Regierung bei der Unterdrückung und massiven Überwachung von Minderheiten in der chinesischen Provinz Xinjiang verwendet werden.
Kanada untersagt nun wegen der Gefahr für die Nationale Sicherheit nicht nur den weiteren Betrieb der dortigen Niederlassung von Hikvision. Auch der Einkauf und die Verwendung von Hikvision-Produkten durch kanadische Regierungsbehörden und lokale Behörden wurden verboten. Alle bestehenden Bestände sollen zudem geprüft werden, um die Nutzung von Hikvision-Produkten zu verhindern. Die Regierung empfiehlt ihren Bürgern zudem eindringlich, auf die Nutzung der Kameras von Hikvision zu verzichten, heißt es bei der kanadischen Zeitung The Globe and Mail.
Siehe auch:
Hikvision muss sich aus Kanada verabschieden
Die kanadische Regierung hat den chinesischen Hersteller Hikvision aufgefordert, sämtliche Aktivitäten in dem Land einzustellen. Die Kanadier berufen sich dabei auf Bedenken wegen einer möglichen Gefährdung der Nationalen Sicherheit, hieß es von der zuständigen Ministerin Melanie Joly gestern laut der Nachrichtenagentur Reuters.Die Behörden hätten entschieden, dass die Fortführung des Betriebs von Hikvision Canada die nationale Sicherheit des Landes gefährden könnten, schrieb Joly auf der Social-Media-Plattform X/Twitter. Die Entscheidung sei nach einem mehrstufigen Prüfungsprozess gefallen, der sich auf Informationen von Sicherheits- und Geheimdiensten stützte.
Hikvision hat sich zu dem Thema bisher nicht geäußert. Das Unternehmen ist mit einem breiten Angebot an Sicherheitskameras und teilweise auch Telekommunikationssystemen auch in Deutschland und Europa auf breiter Front aktiv. Wie bei vielen anderen chinesischen Herstellern lockt man vor allem mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, wodurch sich die Geräte millionenfach verkaufen.
Hikvision bezeichnet sich selbst als weltweit größten Hersteller von Geräten für Videoüberwachung. In Kanada wurden wie in einigen anderen Ländern Vorwürfe gegen Hikvision und einige andere chinesische Firmen laut, laut denen ihre Produkte der chinesischen Regierung bei der Unterdrückung und massiven Überwachung von Minderheiten in der chinesischen Provinz Xinjiang verwendet werden.
Kanada untersagt nun wegen der Gefahr für die Nationale Sicherheit nicht nur den weiteren Betrieb der dortigen Niederlassung von Hikvision. Auch der Einkauf und die Verwendung von Hikvision-Produkten durch kanadische Regierungsbehörden und lokale Behörden wurden verboten. Alle bestehenden Bestände sollen zudem geprüft werden, um die Nutzung von Hikvision-Produkten zu verhindern. Die Regierung empfiehlt ihren Bürgern zudem eindringlich, auf die Nutzung der Kameras von Hikvision zu verzichten, heißt es bei der kanadischen Zeitung The Globe and Mail.
Zusammenfassung
- Kanada verbietet den Betrieb des chinesischen Kameraherstellers Hikvision
- Sicherheitsbedenken und Spionagevorwürfe durch China sind Gründe für das Verbot
- Entscheidung basiert auf Informationen von Sicherheits- und Geheimdiensten
- Hikvision-Kameras werden in Deutschland und Europa millionenfach verkauft
- Vorwürfe der Unterstützung bei Überwachung von Minderheiten in Xinjiang
- Kanadische Regierungsbehörden dürfen keine Hikvision-Produkte mehr nutzen
- Bürgern wird dringend empfohlen, auf Hikvision-Kameras zu verzichten
Siehe auch:
- Spionage-Skandal: TU München im Visier chinesischer Agenten
- Spionage-Risiko: Verkauf chinesischer Autos wird in den USA verboten
- China-Attacke auf Telekom: Spionage-Versuche im Mobilfunk-Netz
- Drei Deutsche wegen Technologiespionage für China festgenommen
- Spionagealarm bei Volkswagen: China hackt angeblich VW-Entwicklung
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