Intel gibt auf: Keine Chips mehr für Autos - Mitarbeiter fliegen raus
Intel will nicht nur bald erneut tausende Mitarbeiter entlassen, sondern plant auch die Einstellung sämtlicher Aktivitäten im Automobilbereich. Das Unternehmen will nun auch sämtliche Jobs in dieser Sparte streichen.
Alle aktuell noch bestehenden Verpflichtungen gegenüber Kunden sollen laut Intel noch erfüllt werden. Allerdings sollen die "meisten" Mitarbeiter in der Intel Automotive Gruppe ihren Arbeitsplatz verlieren, hieß es weiter. Intel begründet den Schritt mit der Konzentration des Unternehmens auf das Kerngeschäft.
Intel sieht in seinem Automobilgeschäft offensichtlich nicht das Kerngeschäft, wirbt aber auf seiner Website nach wie vor damit, dass in 50 Millionen Fahrzeugen weltweit Intel-Chips stecken. Bis zuletzt sollten diese Chips Elektroautos mit möglich machen, Informationen für Fahrer bereitstellen und die Fahrzeug-Leistung optimieren, heißt es dort auch.
Der neue Intel-CEO Lip-Bu Tan hatte schon bei seinem Amtsantritt im April klar gemacht, dass sich die Mitarbeiter über die nächsten Monate hinweg auf massive Einschnitte einstellen müssen. Noch hat er sich allerdings nicht öffentlich zu seinen Plänen geäußert, doch gab es in den letzten Wochen immer wieder Berichte über umfangreiche Entlassungen bei dem Chipgiganten.
Erst vor Kurzem war zu hören, dass man in der Fertigungssparte bis zu 20 Prozent der Mitarbeiter entlassen will. In der letzten Woche kündigte Intel dann an, dass im Grunde das gesamte Marketing-Team vor die Tür gesetzt werden soll. Stattdessen wird das Marketing zum Beratungskonzern Accenture ausgelagert, der mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz die meisten Aktivitäten rund um die Vermarktung von Intels Produkten übernehmen soll.
Siehe auch:
Intel informiert Mitarbeiter über ihren baldigen Rauswurf
Laut einem Bericht der US-Zeitung The Oregonian hat Intel heute alle betroffenen Mitarbeiter darüber informiert, dass man seine Automobilsparte aufgibt. Das "Intel Architecture Automotive Business" werde abgewickelt, so das Unternehmen in einer E-Mail an seine Belegschaft.Alle aktuell noch bestehenden Verpflichtungen gegenüber Kunden sollen laut Intel noch erfüllt werden. Allerdings sollen die "meisten" Mitarbeiter in der Intel Automotive Gruppe ihren Arbeitsplatz verlieren, hieß es weiter. Intel begründet den Schritt mit der Konzentration des Unternehmens auf das Kerngeschäft.
Fokus auf Client- und Server-Prozessoren
In der E-Mail ist davon die Rede, dass man sich auf das Kern-Portfolio aus Client- und Data-Center-Produkten fokussieren wolle, um die Bedürfnisse seiner Kunden besser zu bedienen und das eigene Produktangebot zu verbessern. Der in der Client-Produktgruppe untergebrachte Automotive-Flügel von Intel solle deshalb geschlossen werden.Intel sieht in seinem Automobilgeschäft offensichtlich nicht das Kerngeschäft, wirbt aber auf seiner Website nach wie vor damit, dass in 50 Millionen Fahrzeugen weltweit Intel-Chips stecken. Bis zuletzt sollten diese Chips Elektroautos mit möglich machen, Informationen für Fahrer bereitstellen und die Fahrzeug-Leistung optimieren, heißt es dort auch.
Der neue Intel-CEO Lip-Bu Tan hatte schon bei seinem Amtsantritt im April klar gemacht, dass sich die Mitarbeiter über die nächsten Monate hinweg auf massive Einschnitte einstellen müssen. Noch hat er sich allerdings nicht öffentlich zu seinen Plänen geäußert, doch gab es in den letzten Wochen immer wieder Berichte über umfangreiche Entlassungen bei dem Chipgiganten.
Erst vor Kurzem war zu hören, dass man in der Fertigungssparte bis zu 20 Prozent der Mitarbeiter entlassen will. In der letzten Woche kündigte Intel dann an, dass im Grunde das gesamte Marketing-Team vor die Tür gesetzt werden soll. Stattdessen wird das Marketing zum Beratungskonzern Accenture ausgelagert, der mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz die meisten Aktivitäten rund um die Vermarktung von Intels Produkten übernehmen soll.
Zusammenfassung
- Intel stellt sämtliche Aktivitäten im Automobilbereich ein
- Intel Architecture Automotive Business wird komplett abgewickelt
- Bestehende Verpflichtungen gegenüber Kunden werden noch erfüllt
- Die meisten Mitarbeiter der Automotive-Sparte verlieren ihre Jobs
- Konzentration auf Kerngeschäft mit Client- und Data-Center-Produkten
- Bis zuletzt warb Intel mit Chips in 50 Millionen Fahrzeugen weltweit
- CEO Lip-Bu Tan kündigte bereits im April 2025 massive Einschnitte an
Siehe auch:
- AAA-Gaming unterwegs: Intel bringt dedizierte Grafikkarte für Autos
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- Wege aus der Krise: Intel will Chips für die Autoindustrie herstellen
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