Trade Republic führt Kinderdepot mit kostenlosen ETF-Sparplänen ein

Trade Republic führt ein spezielles Kinderdepot ein und bietet als erster Anbieter in Deutschland ETFs ohne Fondskosten bis zum 18. Lebensjahr an. Kostenfreie Sparpläne und das "Trade Republic Kindergeld" sollen eine moderne Alternative zum Sparbuch sein.
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WinFuture/KI-generiert

Früher Vermögensaufbau leicht gemacht

Trade Republic erweitert sein Angebot und ermöglicht ab sofort Eltern den finanziellen Vermögensaufbau für ihre Kinder. Mit dem neuen Kinderdepot können Eltern ab dem Tag der Geburt ihres Nachwuchses in Aktien und ETFs investieren. Besonders bemerkenswert: Als erster Anbieter weltweit erstattet Trade Republic in Zusammenarbeit mit Vanguard die laufenden Fondskosten ausgewählter ETFs und reinvestiert diese automatisch.

Das Kinderdepot kommt mit allen bewährten Funktionen der Plattform: Eltern können kostenlose ETF-Sparpläne einrichten und erhalten auf das nicht investierte Guthaben die volle Weitergabe der EZB-Zinsen, aktuell 2,25 Prozent jährlich. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, den jährlichen Steuerfreibetrag der Kinder zu nutzen, was über die Jahre hinweg spürbare Steuerersparnisse bedeuten kann. Infografik Fürs Alter sparen: Diese Geldanlageprodukte nutzen Jung und AltFürs Alter sparen: Diese Geldanlageprodukte nutzen Jung und Alt Eine Innovation ist das sogenannte "Trade Republic Kindergeld". Laut einer Mitteilung von Trade Republic werden die Fondskosten ausgewählter Vanguard ETFs - darunter der bekannte FTSE All World, der Vanguard ESG Global All Cap und der Vanguard LifeStrategy 80 - monatlich gutgeschrieben und automatisch reinvestiert, bis das Kind 18 Jahre alt ist. Diese Fondskosten betragen bei den genannten ETFs etwa 0,2 Prozent pro Jahr. Bei einem ETF-Volumen von 10.000 Euro entspricht das einer jährlichen Ersparnis von etwa 20 Euro, die durch den Zinseszinseffekt über die Jahre hinweg zu einer ordentlichen Summe anwachsen kann.

Altersvorsorge für die Jüngsten

"Das Rentensystem ist in Zukunft nicht sicher. Unseren Kindern werden eine marode Altersvorsorge und hohe Staatsschulden hinterlassen. Nur der eigene, frühe Vermögensaufbau wird der jungen Generation dabei helfen, in Sicherheit alt zu werden", begründet Christian Hecker, Mitgründer von Trade Republic, die Einführung des Kinderdepots.

Die Zahlen sprechen für sich: Wer ab der Geburt monatlich 100 Euro anlegt und eine durchschnittliche Jahresrendite von sieben Prozent erzielt, kann zum 18. Geburtstag über mehr als 43.000 Euro verfügen. Zum Vergleich: Der MSCI World Index hat laut Daten des Deutschen Aktieninstituts in den letzten 20 Jahren durchschnittlich 8,6 Prozent Rendite pro Jahr erwirtschaftet. Bleibt das angesparte Vermögen bis zum Rentenbeginn investiert, könnte es auf über eine Million Euro anwachsen.

Kinderdepot als Gemeinschaftsprojekt

Eine weitere interessante Funktion des neuen Angebots ist die Sparpaten-Option. Sie ermöglicht es Freunden und Familienmitgliedern, das Kind durch regelmäßige Einzahlungen zu unterstützen. So wird die finanzielle Vorsorge zur Gemeinschaftsaufgabe und aus dem Kinderdepot ein echtes Zukunftsgeschenk.

Marktvergleich zeigt Innovationskraft

Trade Republic kommt mit dem Kinderdepot seinem Konkurrenten Scalable Capital zuvor, dieser will sein Kinderdepot erst im Sommer an den Start bringen. Interessenten setzt man derzeit auf eine Warteliste.

Was haltet ihr vom neuen Kinderdepot? Ist es eine sinnvolle Investition in die Zukunft eurer Kinder oder seht ihr andere Wege der Vorsorge? Teilt eure Meinung und Erfahrungen in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Trade Republic bietet erstes Kinderdepot mit ETFs ohne Fondskosten an
  • Eltern können ab Geburt des Kindes in Aktien und ETFs investieren
  • Ausgewählte Vanguard ETFs werden von Fondskosten befreit bis zum 18. Lebensjahr
  • Jährlicher Steuerfreibetrag der Kinder kann für Steuerersparnisse genutzt werden
  • Bei monatlich 100 Euro und 7% Rendite sind 43.000 Euro zum 18. Geburtstag möglich
  • Sparpaten-Option ermöglicht Verwandten regelmäßige Einzahlungen für das Kind
  • Konkurrent Scalable Capital plant erst im Sommer ein Kinderdepot einzuführen

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