Eigenes Social Network: OpenAI arbeitet an Konkurrenz zu X und Meta
Der KI-Entwickler OpenAI soll inzwischen auch an einem eigenen Social Network arbeiten, das Angeboten wie X oder den Meta-Plattformen Konkurrenz machen kann. Dieses soll sich allerdings noch in einem relativ frühen Entwicklungsstadium befinden.
Eine Integration in ChatGPT - die im vergangenen Monat zur weltweit am häufigsten heruntergeladenen App wurde - könnte den Konkurrenzkampf zwischen Altman und Elon Musk zusätzlich verschärfen. Der Tesla- und X-Chef hatte im Februar ein Übernahmeangebot über 97,4 Milliarden Dollar für OpenAI unterbreitet, das Altman mit einem sarkastischen Gegenvorschlag ablehnte: "Nein danke, aber wir würden Twitter für 9,74 Milliarden kaufen, wenn du willst."
Auch gegenüber Meta würde ein eigenes soziales Netzwerk von OpenAI die Fronten verhärten. Meta plant ebenfalls eine eigene App für seinen KI-Assistenten, inklusive sozialer Feeds. Als erste Hinweise auf dieses Vorhaben publik wurden, konterte Altman auf X süffisant mit: "Na gut, vielleicht machen wir dann auch eine Social App."
Ein mögliches Alleinstellungsmerkmal des OpenAI-Prototyps: Die Unterstützung durch KI beim Erstellen und Teilen von Inhalten. Ähnliches versucht derzeit nur X mit dem KI-Modell Grok umzusetzen. Ob das Projekt jemals veröffentlicht wird, bleibt offen. Doch allein seine Existenz zeigt, dass OpenAI offenbar an umfassenden Expansionsstrategien arbeitet - in einem Umfeld, in dem die Erwartungen an das Unternehmen stetig steigen.
Siehe auch:
Social-Feed mit KI
Das berichtet das US-Magazin The Verge unter Berufung auf vertraute Quellen. Demnach steht im Zentrum der bisherigen Prototypen eine Social-Feed-Funktion, die sich um die Bildgenerierung von ChatGPT dreht. Offenbar holt sich Firmenchef Sam Altman derzeit informell Rückmeldungen von außenstehenden Personen zu dem Projekt ein. Ob die Plattform als eigenständige App oder als Erweiterung der bestehenden ChatGPT-App veröffentlicht wird, ist bislang unklar.Eine Integration in ChatGPT - die im vergangenen Monat zur weltweit am häufigsten heruntergeladenen App wurde - könnte den Konkurrenzkampf zwischen Altman und Elon Musk zusätzlich verschärfen. Der Tesla- und X-Chef hatte im Februar ein Übernahmeangebot über 97,4 Milliarden Dollar für OpenAI unterbreitet, das Altman mit einem sarkastischen Gegenvorschlag ablehnte: "Nein danke, aber wir würden Twitter für 9,74 Milliarden kaufen, wenn du willst."
Auch gegenüber Meta würde ein eigenes soziales Netzwerk von OpenAI die Fronten verhärten. Meta plant ebenfalls eine eigene App für seinen KI-Assistenten, inklusive sozialer Feeds. Als erste Hinweise auf dieses Vorhaben publik wurden, konterte Altman auf X süffisant mit: "Na gut, vielleicht machen wir dann auch eine Social App."
Suche nach Nutzerdaten
Neben strategischem Kalkül steckt hinter dem Vorstoß wohl auch das Ziel, an eigene, aktuelle Nutzerdaten zu gelangen - diese sind ein durchaus entscheidender Faktor für die Weiterentwicklung von KI-Modellen. Während Musks Grok Inhalte direkt von X bezieht und Meta sein Llama-Modell mit Daten aus Facebook und Instagram füttert, könnte OpenAI mit einer eigenen Plattform unabhängiger werden.Ein mögliches Alleinstellungsmerkmal des OpenAI-Prototyps: Die Unterstützung durch KI beim Erstellen und Teilen von Inhalten. Ähnliches versucht derzeit nur X mit dem KI-Modell Grok umzusetzen. Ob das Projekt jemals veröffentlicht wird, bleibt offen. Doch allein seine Existenz zeigt, dass OpenAI offenbar an umfassenden Expansionsstrategien arbeitet - in einem Umfeld, in dem die Erwartungen an das Unternehmen stetig steigen.
Zusammenfassung
- OpenAI entwickelt eigenes Social Network als Konkurrenz zu X und Meta
- Prototyp konzentriert sich auf Social-Feed mit ChatGPT-Bildgenerierung
- Veröffentlichung als eigenständige App oder ChatGPT-Erweiterung möglich
- Das Projekt könnte Konkurrenzkampf zwischen Altman und Musk verschärfen
- OpenAI zielt auf Zugang zu aktuellen Nutzerdaten für KI-Weiterentwicklung
- KI-Unterstützung beim Erstellen und Teilen von Inhalten als Besonderheit
- Projekt zeigt OpenAIs umfassende Expansionsstrategien im KI-Bereich
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