"Kampagne der Belästigung":
OpenAI reicht Gegenklage gegen Musk ein
OpenAI geht juristisch gegen Elon Musk vor und fordert ein Ende seiner "ungesetzlichen und unfairen Handlungen". In der Gegenklage wirft das KI-Unternehmen seinem Mitgründer vor, durch Angriffe und eine fingierte Übernahmeofferte zu "belästigen".
In der Klageschrift, die beim Bundesgericht in San Francisco eingereicht wurde, verlangt OpenAI eine einstweilige Verfügung und Schadensersatz. "Durch Presseangriffe, bösartige Kampagnen an seine über 200 Millionen Follower auf der von ihm kontrollierten Social-Media-Plattform, eine vorgeschobene Forderung nach Unternehmensdokumenten, belästigende Rechtsansprüche und ein Scheinangebot für OpenAIs Vermögenswerte hat Musk jedes verfügbare Mittel genutzt, um OpenAI zu schaden", heißt es in der Klage.
Der Rechtsstreit zwischen OpenAI und Musk spitzt sich damit weiter zu. Musk hatte im Vorjahr eine Klage gegen OpenAI, CEO Sam Altman und Mitgründer Greg Brockman eingereicht. Er wirft ihnen vor, die kommerzielle Ausrichtung über das Gemeinwohl zu stellen und damit gegen die Gründungsprinzipien zu verstoßen.
Wie die New York Times berichtet, geht es im Kern um die geplante Umstrukturierung von OpenAI. Die Firma strebt an, sich als "Public Benefit Corporation" neu zu organisieren - eine gewinnorientierte Unternehmensform, die jedoch explizit dem Gemeinwohl verpflichtet ist. Musk behauptet, dies widerspreche der ursprünglichen Mission, die vorsah, dass KI-Technologie zum Wohle der Menschheit entwickelt werden sollte, ohne kommerzielle Interessen in den Vordergrund zu stellen.
Anfang des Jahres hatte Musk mit einem Konsortium ein Übernahmeangebot für OpenAI in Höhe von 97,4 Milliarden Dollar (etwa 88,9 Milliarden Euro) unterbreitet, das jedoch abgelehnt wurde. OpenAI bezeichnet dieses Angebot in der aktuellen Klage als "fingiert" und darauf ausgerichtet, "OpenAIs Zukunft zu stören".
Für OpenAI steht viel auf dem Spiel: Um die komplette aktuelle Finanzierungsrunde in Höhe von 40 Milliarden Dollar zu sichern, muss das Unternehmen seine Umwandlung bis Ende des Jahres abschließen. Die jüngste Finanzierungsrunde bewertete das Unternehmen mit rund 300 Milliarden Dollar (etwa 273,7 Milliarden Euro).
Was haltet ihr von diesem Konflikt zwischen OpenAI und Elon Musk? Glaubt ihr, dass KI-Unternehmen gemeinnützig bleiben sollten, oder ist eine Gewinnorientierung notwendig, um wettbewerbsfähig zu sein? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Gegenklage im Streit um KI-Zukunft
OpenAI hat am Mittwoch eine Gegenklage gegen Elon Musk eingereicht und fordert ein gerichtliches Einschreiten gegen dessen "ungesetzliche und unfaire Handlungen". Das Unternehmen beschuldigt den Tech-Milliardär und Mitgründer von OpenAI, eine systematische Kampagne zu führen, um dem führenden KI-Entwickler zu schaden und seine Umwandlung in eine gewinnorientierte Struktur zu verhindern.In der Klageschrift, die beim Bundesgericht in San Francisco eingereicht wurde, verlangt OpenAI eine einstweilige Verfügung und Schadensersatz. "Durch Presseangriffe, bösartige Kampagnen an seine über 200 Millionen Follower auf der von ihm kontrollierten Social-Media-Plattform, eine vorgeschobene Forderung nach Unternehmensdokumenten, belästigende Rechtsansprüche und ein Scheinangebot für OpenAIs Vermögenswerte hat Musk jedes verfügbare Mittel genutzt, um OpenAI zu schaden", heißt es in der Klage.
Der Rechtsstreit zwischen OpenAI und Musk spitzt sich damit weiter zu. Musk hatte im Vorjahr eine Klage gegen OpenAI, CEO Sam Altman und Mitgründer Greg Brockman eingereicht. Er wirft ihnen vor, die kommerzielle Ausrichtung über das Gemeinwohl zu stellen und damit gegen die Gründungsprinzipien zu verstoßen.
Wie die New York Times berichtet, geht es im Kern um die geplante Umstrukturierung von OpenAI. Die Firma strebt an, sich als "Public Benefit Corporation" neu zu organisieren - eine gewinnorientierte Unternehmensform, die jedoch explizit dem Gemeinwohl verpflichtet ist. Musk behauptet, dies widerspreche der ursprünglichen Mission, die vorsah, dass KI-Technologie zum Wohle der Menschheit entwickelt werden sollte, ohne kommerzielle Interessen in den Vordergrund zu stellen.
Von der Partnerschaft zur Feindschaft
Die Geschichte zwischen Musk und OpenAI reicht bis ins Jahr 2015 zurück, als sie gemeinsam das Unternehmen als gemeinnützige Organisation gründeten. Musk investierte damals etwa 44 Millionen Dollar aus seinem Privatvermögen und übernahm den Vorsitz des Verwaltungsrats. Nach Differenzen über die Kontrolle und Ausrichtung verließ Musk OpenAI im Jahr 2018 und gründete 2023 sein eigenes KI-Unternehmen xAI.Anfang des Jahres hatte Musk mit einem Konsortium ein Übernahmeangebot für OpenAI in Höhe von 97,4 Milliarden Dollar (etwa 88,9 Milliarden Euro) unterbreitet, das jedoch abgelehnt wurde. OpenAI bezeichnet dieses Angebot in der aktuellen Klage als "fingiert" und darauf ausgerichtet, "OpenAIs Zukunft zu stören".
Für OpenAI steht viel auf dem Spiel: Um die komplette aktuelle Finanzierungsrunde in Höhe von 40 Milliarden Dollar zu sichern, muss das Unternehmen seine Umwandlung bis Ende des Jahres abschließen. Die jüngste Finanzierungsrunde bewertete das Unternehmen mit rund 300 Milliarden Dollar (etwa 273,7 Milliarden Euro).
Schlammschlacht geht weiter
Marc Toberoff, Musks Anwalt, wies die Vorwürfe zurück und erklärte: "Hätte OpenAIs Vorstand das Angebot ernsthaft geprüft, wie es ihre Pflicht gewesen wäre, hätten sie gesehen, wie ernst es war. Es ist bezeichnend, dass die Zahlung des fairen Marktwerts für OpenAIs Vermögenswerte angeblich mit ihren Geschäftsplänen 'kollidiert'". Der Fall wird voraussichtlich im Frühjahr 2026 vor einem Geschworenengericht verhandelt. Bis dahin dürfte der öffentliche Schlagabtausch zwischen den einstigen Partnern vermutlich weitergehen.Was haltet ihr von diesem Konflikt zwischen OpenAI und Elon Musk? Glaubt ihr, dass KI-Unternehmen gemeinnützig bleiben sollten, oder ist eine Gewinnorientierung notwendig, um wettbewerbsfähig zu sein? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- OpenAI reicht Gegenklage gegen Elon Musk wegen 'unfairer Handlungen' ein
- Vorwürfe: Systematische Kampagne zur Schädigung des KI-Unternehmens
- Streit um geplante Umstrukturierung von OpenAI zu 'Public Benefit Corp'
- Musk kritisiert Abkehr von gemeinnützigen Prinzipien der Gründung
- OpenAI bezeichnet Musks Übernahmeangebot von 97,4 Mrd. Dollar als fingiert
- Gerichtsverhandlung für Frühjahr 2026 vor Geschworenengericht geplant
- Öffentlicher Schlagabtausch zwischen ehemaligen Partnern geht weiter
Siehe auch:
- OpenAI und Jony Ive arbeiten an "Smartphone" ohne Bildschirm
- OpenAI: Unsere GPUs schmelzen wegen neuer ChatGPT-Bildgenerierung
- DeepSeek veröffentlicht V3, bereitet OpenAI und Co. Kopfschmerzen
- Aufatmen bei Microsoft: Briten stellen OpenAI-Untersuchung ein
- Nicht genug GPUs vorhanden: OpenAI verzögert Einführung von GPT-4.5
Thema:
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- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
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