Solar drückt die Kohle weg:
Energiewende in Europa läuft rasant
Die Energiewende hat in der EU größere Fortschritte gemacht, als selbst die Architekten des European Green Deal angenommen haben. Die fossilen Energieträger werden immer weiter nach unten gedrückt - so hat die Solarleistung inzwischen die Kohle überholt.
Der Bericht zeigt eine tiefgreifende Transformation des europäischen Energiesektors, die durch den Europäischen Green Deal angestoßen wurde. Im Jahr 2024 stammten 47 Prozent der EU-Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, während fossile Brennstoffe nur noch 29 Prozent ausmachten. Im Vergleich dazu lag der Anteil der fossilen Energien im Jahr 2019 noch bei 39 Prozent.
Nicht nur die Solarleistung legte stark zu: Die Windenergie erreichte einen Anteil von 17 Prozent und überholte damit Erdgas (16 Prozent) bereits im zweiten Jahr in Folge. Auch die Wasserkraft erholte sich und trug zur positiven Entwicklung bei.
Die Zunahme von Wind- und Solarenergie hat die Abhängigkeit der EU von importierten fossilen Brennstoffen reduziert. Laut Ember hätte die EU ohne den Ausbau erneuerbarer Energien in den letzten fünf Jahren zusätzlich 92 Milliarden Kubikmeter Gas und 55 Millionen Tonnen Kohle importieren müssen, was Kosten von 59 Milliarden Euro verursacht hätte.
Trotz der beeindruckenden Fortschritte warnt der Bericht, dass der Ausbau erneuerbarer Energien weiter beschleunigt werden müsse. Besonders im Bereich der Windkraft besteht Nachholbedarf, um die Ziele bis 2030 zu erreichen. Walburga Hemetsberger, Chefin von SolarPower Europe, kommentierte die Zahlen so: "Dieses Ergebnis ist nicht nur ein Sieg für den Klimaschutz, sondern auch ein Meilenstein für die europäische Energiesicherheit und Wettbewerbsfähigkeit." Sie forderte mehr Flexibilität im Energiesystem, einschließlich zusätzlicher Speicherkapazitäten und einer intelligenten Elektrifizierung in Bereichen wie Heizung, Verkehr und Industrie.
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Fast die Hälfte erneuerbar
Im Jahr 2024 erreichte die Solarenergie im EU-Gebiet einen Anteil von 11 Prozent an der Stromerzeugung. Die Kohleverstromung trug in dem Zeitraum weniger als 10 Prozent zur Produktion bei. Dies geht aus dem aktuellen Bericht "European Electricity Review" des Think-Tanks Ember hervor. Die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern erreichte insgesamt ein historisches Tief, während die Erzeugung aus erneuerbaren Energien weiter an Fahrt gewinnt.Der Bericht zeigt eine tiefgreifende Transformation des europäischen Energiesektors, die durch den Europäischen Green Deal angestoßen wurde. Im Jahr 2024 stammten 47 Prozent der EU-Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, während fossile Brennstoffe nur noch 29 Prozent ausmachten. Im Vergleich dazu lag der Anteil der fossilen Energien im Jahr 2019 noch bei 39 Prozent.
Nicht nur die Solarleistung legte stark zu: Die Windenergie erreichte einen Anteil von 17 Prozent und überholte damit Erdgas (16 Prozent) bereits im zweiten Jahr in Folge. Auch die Wasserkraft erholte sich und trug zur positiven Entwicklung bei.
Die Zunahme von Wind- und Solarenergie hat die Abhängigkeit der EU von importierten fossilen Brennstoffen reduziert. Laut Ember hätte die EU ohne den Ausbau erneuerbarer Energien in den letzten fünf Jahren zusätzlich 92 Milliarden Kubikmeter Gas und 55 Millionen Tonnen Kohle importieren müssen, was Kosten von 59 Milliarden Euro verursacht hätte.
Nicht nachlassen
"Fossile Brennstoffe verlieren ihren Einfluss auf die europäische Energieversorgung", sagte Chris Rosslowe, leitender Analyst bei Ember. "Die Fortschritte der letzten fünf Jahre zeigen, dass mit Entschlossenheit und Engagement eine sichere und nachhaltige Energiezukunft möglich ist."Trotz der beeindruckenden Fortschritte warnt der Bericht, dass der Ausbau erneuerbarer Energien weiter beschleunigt werden müsse. Besonders im Bereich der Windkraft besteht Nachholbedarf, um die Ziele bis 2030 zu erreichen. Walburga Hemetsberger, Chefin von SolarPower Europe, kommentierte die Zahlen so: "Dieses Ergebnis ist nicht nur ein Sieg für den Klimaschutz, sondern auch ein Meilenstein für die europäische Energiesicherheit und Wettbewerbsfähigkeit." Sie forderte mehr Flexibilität im Energiesystem, einschließlich zusätzlicher Speicherkapazitäten und einer intelligenten Elektrifizierung in Bereichen wie Heizung, Verkehr und Industrie.
Zusammenfassung
- Solarenergie überholt Kohle bei der Stromerzeugung in der EU
- 47 Prozent der EU-Stromerzeugung stammen aus erneuerbaren Energien
- Windenergie erreicht 17 Prozent Anteil und übertrifft Erdgas
- Ausbau erneuerbarer Energien spart EU 59 Milliarden Euro an Importen
- Beschleunigter Ausbau der Windkraft für 2030-Ziele notwendig
- Flexibilität und Speicherkapazitäten im Energiesystem gefordert
- Energiewende fördert Klimaschutz, Energiesicherheit und Wettbewerbsfähigkeit
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