Trump-Kritik unerwünscht:
DOGE-KI soll Staatsbeamte bespitzeln
Die neue US-Regierung unter Trump lässt offenbar Mitarbeiter bestimmter Ministerien aktiv auf Äußerungen gegen den US-Präsidenten oder seines Beraters Elon Musk überwachen. Dies behaupten Quellen eines Medienberichts bei der US-Umweltbehörde EPA.
Man sei von den durch Trump und seine Regierung eingesetzten neuen Führungskräften innerhalb der EPA darauf hingewiesen worden, dass DOGE die Kommunikation der Mitarbeiter des Ministeriums über Dienste wie Microsoft Teams mithilfe von Künstlicher Intelligenz auf kritische Äußerungen überwacht. Teams wird auch bei der EPA von vielen Mitarbeitern für Chats und Videogespräche verwendet, heißt es.
Die Kommunikation werde auf "Anti-Trump-" und "Anti-Musk"-Themen überwacht, so die Warnung. Eine offizielle Bestätigung oder Dokumente und andere Daten, die die Nutzung von wie auf immer gearteter KI zur Überwachung der Regierungsmitarbeiter wurden allerdings nicht vorgelegt. Ziel der Überwachung sei es, herauszubekommen, welche Mitarbeiter ideologisch nicht auf Linie sind, also "nicht mit der Mission der Regierung übereinstimmen", heißt es.
Von der EPA war laut Reuters nur zu hören, dass man tatsächlich prüfe, wie sich KI zur Optimierung der Möglichkeiten zur Erfüllung der Aufgaben des Ministeriums und für die Steigerung der administrativen Effizienz nutzen lässt. Zum Thema KI als Mittel zur Überwachung der Kommunikation zwischen Mitarbeitern äußerte sich die Behörde nicht. Das US-Umweltministerium wird seit Ende Januar von einem Trump-Unterstützer geleitet.
Siehe auch:
- US-Regierung überwacht angeblich Mitarbeiter auf Anti-Trump-Äußerungen
- KI soll zur Analyse der Kommunikation in Microsoft Teams eingesetzt werden
- Elon Musks DOGE-Behörde für Entlassungen von Regierungsmitarbeitern zuständig
- Ziel ist die Identifizierung ideologisch nicht konformer Mitarbeiter
- EPA bestätigt Prüfung von KI-Einsatz zur Steigerung der Effizienz
- Offizielle Bestätigung der Überwachungsmaßnahmen liegt bislang nicht vor
- Trump-Unterstützer leitet seit Ende Januar das US-Umweltministerium
Musks DOGE soll EPA-Mitarbeiter auf Trump-Kritik überwachen
Laut Nachforschungen der Nachrichtenagentur Reuters, die sich auf Äußerungen von Mitarbeitern des US-Umweltministeriums EPA (Environmental Protection Agency) stützen, haben führende Mitarbeiter der Behörde ihre Mitarbeiter davor gewarnt, sich kritisch gegenüber den Entscheidungen von US-Präsident Trump und Elon Musk zu äußern. Musk ist als faktischer Leiter der Pseudobehörde "Department of Government Efficiency" (DOGE) mit dafür verantwortlich, dass Tausende Regierungsmitarbeiter zuletzt entlassen wurden - auch bei der EPA.Man sei von den durch Trump und seine Regierung eingesetzten neuen Führungskräften innerhalb der EPA darauf hingewiesen worden, dass DOGE die Kommunikation der Mitarbeiter des Ministeriums über Dienste wie Microsoft Teams mithilfe von Künstlicher Intelligenz auf kritische Äußerungen überwacht. Teams wird auch bei der EPA von vielen Mitarbeitern für Chats und Videogespräche verwendet, heißt es.
Die Kommunikation werde auf "Anti-Trump-" und "Anti-Musk"-Themen überwacht, so die Warnung. Eine offizielle Bestätigung oder Dokumente und andere Daten, die die Nutzung von wie auf immer gearteter KI zur Überwachung der Regierungsmitarbeiter wurden allerdings nicht vorgelegt. Ziel der Überwachung sei es, herauszubekommen, welche Mitarbeiter ideologisch nicht auf Linie sind, also "nicht mit der Mission der Regierung übereinstimmen", heißt es.
Von der EPA war laut Reuters nur zu hören, dass man tatsächlich prüfe, wie sich KI zur Optimierung der Möglichkeiten zur Erfüllung der Aufgaben des Ministeriums und für die Steigerung der administrativen Effizienz nutzen lässt. Zum Thema KI als Mittel zur Überwachung der Kommunikation zwischen Mitarbeitern äußerte sich die Behörde nicht. Das US-Umweltministerium wird seit Ende Januar von einem Trump-Unterstützer geleitet.
Siehe auch:
- Wie Trump die Zölle errechnen ließ? Offenbar mit einem KI-Chatbot
- KI-Konzerne fordern von Trump: Alle Daten für uns!
- Musk-KI Grok empfahl Todesstrafe für Elon Musk und Donald Trump
- Neue Export-Einschränkungen für KI-Chips: Nvidia hofft nun auf Trump
- Neuer Papst für die Bros: Trump nominiert "KI- und Krypto-Zaren"
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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