IT-Security ausgehebelt: Schwere Whistleblower-Vorwürfe gegen DOGE
Ein brisanter Whistleblower-Bericht erschüttert derzeit Washington: Ein früherer Mitarbeiter wirft der Regierungsorganisation DOGE vor, gezielt Sicherheitssysteme des National Labor Relations Board (NLRB) beseitigt und sensible Daten gefährdet zu haben.
Der Whistleblower will auch bemerkt haben, wie DOGE-Mitarbeiter Backdoor-Code in die Systeme der Behörde integrierten. Kurz nach diesem mutmaßlichen Vorfall sei ein Loginversuch mit russischer IP-Adresse festgestellt worden, bei dem eine erst kurz zuvor angelegte DOGE-E-Mail-Adresse zum Einsatz kam.
Zwar schlug der Loginversuch fehl, doch die verwendeten Zugangsdaten waren korrekt - ein Hinweis darauf, dass potenzielle Angreifer bereits über interne Informationen verfügen könnten. Das NLRB hält umfangreiche, sensible Daten vor. Die Behörde überwacht die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und ist Anlaufstelle bei Beschwerden darüber, wenn Unternehmer gewerkschaftliche Arbeit behindern wollen oder Beschäftigte diskriminieren.
Laut einem Mitglied des demokratischen Minderheitenausschusses im Repräsentantenhaus liegen inzwischen mehrere glaubhafte Berichte über ähnliche Vorfälle in anderen Behörden vor. Der Fall wurde mittlerweile auch an den Geheimdienstausschuss des Senats übergeben. Sprecher der Senatoren Tom Cotton (Republikaner) und Mark Warner (Demokraten) äußerten sich bisher nicht.
Siehe auch:
Zugriffsversuch aus Russland
DOGE-Mitarbeiter sollen laut Daniel Berulis gezielt Security-Barrieren abgeschaltet, Spuren gelöscht und Software eingesetzt haben, die ihre Aktivitäten nahezu unsichtbar machte, berichtete das US-Magazin NextGov. Die Folge sei ein sprunghafter Anstieg des ausgehenden Datenverkehrs gewesen, möglicherweise durch Techniken, die gestohlene Informationen in unauffällige Internetkommunikation einbetten - ein Vorgehen, das Sicherheitsexperten eher aus dem Umfeld ausländischer Geheimdienste kennen.Der Whistleblower will auch bemerkt haben, wie DOGE-Mitarbeiter Backdoor-Code in die Systeme der Behörde integrierten. Kurz nach diesem mutmaßlichen Vorfall sei ein Loginversuch mit russischer IP-Adresse festgestellt worden, bei dem eine erst kurz zuvor angelegte DOGE-E-Mail-Adresse zum Einsatz kam.
Zwar schlug der Loginversuch fehl, doch die verwendeten Zugangsdaten waren korrekt - ein Hinweis darauf, dass potenzielle Angreifer bereits über interne Informationen verfügen könnten. Das NLRB hält umfangreiche, sensible Daten vor. Die Behörde überwacht die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und ist Anlaufstelle bei Beschwerden darüber, wenn Unternehmer gewerkschaftliche Arbeit behindern wollen oder Beschäftigte diskriminieren.
Drohungen gegen Whistleblower
Brisant wird der Fall auch durch die persönliche Bedrohung des Whistleblowers: Nachdem Berulis intern auf Missstände hingewiesen hatte, fand er laut eigenen Angaben ein Einschüchterungsschreiben mit Fotos an seiner Haustür, die von einer Drohne aufgenommen wurden und ihn beim Spaziergang mit seinem Hund zeigen.Laut einem Mitglied des demokratischen Minderheitenausschusses im Repräsentantenhaus liegen inzwischen mehrere glaubhafte Berichte über ähnliche Vorfälle in anderen Behörden vor. Der Fall wurde mittlerweile auch an den Geheimdienstausschuss des Senats übergeben. Sprecher der Senatoren Tom Cotton (Republikaner) und Mark Warner (Demokraten) äußerten sich bisher nicht.
Zusammenfassung
- Whistleblower beschuldigt DOGE der Sabotage von NLRB-Sicherheitssystemen
- Gezielte Abschaltung von Sicherheitsbarrieren und Einsatz von Tarnungssoftware
- Verdacht auf Einbettung gestohlener Daten in unauffällige Internetkommunikation
- Mögliche Integration von Backdoor-Code in Behördensysteme durch DOGE-Mitarbeiter
- Loginversuch mit russischer IP-Adresse und kürzlich erstellter DOGE-E-Mail
- Persönliche Bedrohung des Whistleblowers durch Einschüchterungsschreiben
- Ähnliche Vorfälle in anderen Behörden werden untersucht
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