Reines Glücksspiel: RTX 5090 verschmort auch mit Original-Kabeln
Kann man Nvidias Flaggschiff RTX 5090 überhaupt sicher betreiben? Entgegen ursprünglichen Vermutungen schmelzen Anschlüsse selbst bei der Verwendung von Originalkabeln. Das zeigen jetzt die Bilder eines Reddit-Nutzers, der ein neues Netzteil braucht.
Da Nutzer in einigen Fällen Kabel von Drittanbietern benutzt hatten, um ihre Grafikkarte mit der PSU zu verbinden, hieß es außerdem immer wieder, dass es unter Verwendung der mitgelieferten Original-Kabel keine Probleme geben sollte. Doch auch das scheint jetzt widerlegt.
Entgegen den bisherigen Vermutungen zu Original-Kabeln schmolzen jedoch sowohl der Anschluss an der Grafikkarte als auch am Netzteil. Laut dem Reddit-Beitrag zeigt der Stecker am Netzteil eine besorgniserregend große Ausbuchtung, wo der Kunststoff geschmolzen ist, neben einem Kabel, das verbrannt und weiß verfärbt ist.
Der Überhitzungsschaden zeigt sich als verkohlte Kontaktstelle, die darauf hindeutet, dass übermäßiger Strom über einen bestimmten Pin geflossen ist. Tech-YouTuber Der8auer konnte in einem Test mit einem Corsair 12VHPWR-Kabel ähnliche Bedingungen erzeugen und dabei Temperaturen von bis zu 150 Grad Celsius auf der Netzteilseite messen.
Roachard benötigte 'nur' ein neues Netzteil. Seine RTX 5090 funktionierte noch. Für Nutzer mit weniger Glück bleibt oft nur der Weg über die Garantie, wobei ein Ersatz aufgrund der anhaltenden Knappheit der Blackwell-Karten schwer bis gar nicht zu bekommen ist. Nvidia hatte zwar vor dem Launch versichert, dass es zu keinerlei Überhitzungsproblemen kommen würde, doch die Realität zeigt klar ein anderes Bild. Besitzer einer Karte können also nur hoffen, dass bei ihrem Exemplar nichts passiert.
Was haltet ihr von diesen anhaltenden Problemen mit der RTX 5090? Würdet ihr trotz der Risiken in die neue Generation investieren oder lieber abwarten? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
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Siehe auch:
Weiterhin Probleme mit Nvidias Flaggschiff
Die Meldungen über schmelzende Anschlüsse bei Nvidias neuen Blackwell-Grafikkarten gehen weiter. Seit dem Launch der RTX 5090 und den anderen neuen GeForce-Modellen kommt es immer wieder zu Berichten über überhitzte und geschmolzene 12VHPWR-Kabel. Nvidia und die Grafikkartenhersteller hatten immer wieder darauf gepocht, dass es sich bei diesen Fällen um Anwenderfehler gehandelt habe.Da Nutzer in einigen Fällen Kabel von Drittanbietern benutzt hatten, um ihre Grafikkarte mit der PSU zu verbinden, hieß es außerdem immer wieder, dass es unter Verwendung der mitgelieferten Original-Kabel keine Probleme geben sollte. Doch auch das scheint jetzt widerlegt.
Original-Kabel bietet keinen Schutz
Denn ein weiterer Betroffener meldet gravierende Schäden an seiner teuren Hardware. So berichtet der Reddit-Nutzer Roachard in einem Post von seiner MSI RTX 5090 Gaming Trio OC, die er für knapp 3.000 Dollar erworben hatte. Er verwendete ausdrücklich das originale 600W-12VHPWR-Kabel, das mit seinem Corsair SF1000L Netzteil geliefert wurde. Zudem nutzte er keinerlei Verlängerungskabel oder Adapter.Entgegen den bisherigen Vermutungen zu Original-Kabeln schmolzen jedoch sowohl der Anschluss an der Grafikkarte als auch am Netzteil. Laut dem Reddit-Beitrag zeigt der Stecker am Netzteil eine besorgniserregend große Ausbuchtung, wo der Kunststoff geschmolzen ist, neben einem Kabel, das verbrannt und weiß verfärbt ist.
MSI 5090 Gaming trio OC melted cable (repost with pics) by u/Roachard in nvidia
Der Überhitzungsschaden zeigt sich als verkohlte Kontaktstelle, die darauf hindeutet, dass übermäßiger Strom über einen bestimmten Pin geflossen ist. Tech-YouTuber Der8auer konnte in einem Test mit einem Corsair 12VHPWR-Kabel ähnliche Bedingungen erzeugen und dabei Temperaturen von bis zu 150 Grad Celsius auf der Netzteilseite messen.
Designfehler als Hauptursache
Mittlerweile sollte also klar geworden sein, dass die Ursache für schmelzende Anschlüsse und Kabel ein grundlegender Designfehler ist. Denn alle sechs 12V-Pins der Stecker werden intern zusammengeschaltet, wodurch die GPU nicht erkennen kann, ob der Strom gleichmäßig durch alle Adern fließt. Im schlimmsten Fall kann dies dazu führen, dass fast 500 Watt (41 Ampere) über einen einzigen Pin fließen. Laut PCI-SIG-Spezifikation sind sie aber nur für maximal 9,5 Ampere ausgelegt.Einstecken und hoffen
Die einzige zuverlässige Methode, eine RTX 5090 abzusichern, ist also das Sicherstellen einer optimalen Stromverteilung über alle Pins. Asus bietet mit seinen ROG Astral GPUs eine Möglichkeit, die Stromstärke pro Pin zu überwachen - ein Feature, das etwa bei der RTX 5090 FE fehlt.Roachard benötigte 'nur' ein neues Netzteil. Seine RTX 5090 funktionierte noch. Für Nutzer mit weniger Glück bleibt oft nur der Weg über die Garantie, wobei ein Ersatz aufgrund der anhaltenden Knappheit der Blackwell-Karten schwer bis gar nicht zu bekommen ist. Nvidia hatte zwar vor dem Launch versichert, dass es zu keinerlei Überhitzungsproblemen kommen würde, doch die Realität zeigt klar ein anderes Bild. Besitzer einer Karte können also nur hoffen, dass bei ihrem Exemplar nichts passiert.
Was haltet ihr von diesen anhaltenden Problemen mit der RTX 5090? Würdet ihr trotz der Risiken in die neue Generation investieren oder lieber abwarten? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- Neue Berichte über schmelzende Anschlüsse bei Nvidias RTX 5090-Karten
- Reddit-Nutzer meldet Schäden an 3.000-Dollar-Grafikkarte
- Probleme traten trotz Verwendung von Original-Kabeln auf
- Überhitzung führt zu hohen Temperaturen und Schäden an der PSU
- Designfehler bei Kabeln: Ungleichmäßige Stromverteilung über die 12V-Pins
- Asus bietet teils eine Lösung zur Überwachung der Stromstärke pro Pin
- Garantieabwicklung schwierig wegen Knappheit der Blackwell-Karten
Siehe auch:
- RTX 5090: Nutzer kaufen jetzt selbst defekte Karten für fast 3000 Euro
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