RTX 5090: Erster Bericht + Bilder von geschmolzenem Stromanschluss
Bereits bei der vorangegangenen GPU-Generation von Nvidia waren schmelzende Anschlüsse ein Problem. Jetzt gibt es einen ersten glaubhaften Bericht mit Bildern zu einem Fall, bei dem auch eine RTX 5090 die hohe Leistung nicht überlebt hat.
Die jetzigen Stecker unterstützen mit maximal 675 Watt sogar noch einmal eine höhere Leistungsaufnahme. Spezielle sogenannte "Sense Pins" sollen eine Überhitzung und Verschmoren eigentlich verhindern. Die Pins überwachen dafür die anliegende Spannung und erkennen, ob der Stecker korrekt angeschlossen ist und wann nicht. Im Zweifelsfall wird die Stromzufuhr automatisch gedrosselt. Das soll fatale Folgen durch Anwenderfehler minimieren.
Doch es war schon zu spät. Wie die im Beitrag mitgelieferten Bilder zeigen, hatte sowohl der Anschluss der RTX 5090 als auch die Buchse am Netzteil seines Computers bereits Schaden genommen. Auch das verwendete Kabel ist teilweise geschmolzen.
Bei diesem Kabel handelte es sich allerdings nicht um das mit der GeForce-GPU mitgelieferte Original-Kabel, sondern um ein Produkt eines Drittanbieters. Eigentlich soll das laut Hersteller Moddiy mit ATX 3.0 und PCIe 5.0 kompatibel sein und eine Leistungsaufnahme bis zu 600 Watt unterstützen. Zudem war das Kabel laut Ivan6953 zuvor mehrere Jahre mit einer RTX 4090 FE ohne Probleme im Einsatz. Einen Anwenderfehler durch nicht sachgemäßes Einstecken schließt der Redditor aus.
Der verschmorte Anschluss des Netzteils deutet jedoch darauf hin, dass es sich im konkreten Fall vermutlich eher um ein Problem des Netzteils (Power Supply Unit, PSU) handelt und nicht um einen Fehler im Design der RTX 5090. Ob die Schäden mit dem Original-Kabel hätten verhindert werden können, lässt sich demnach nicht sagen.
Siehe auch:
RTX und die geschmolzenen Stromstecker
Schon bei der GeForce RTX 4090 hatte Nvidia mit schmelzenden Stromsteckern zu kämpfen. Das Problem war weitverbreitet genug, dass Kunden sogar eine Sammelklage gegen das Unternehmen anstrengten. Nvidia hatte damals allerdings betont, dass in vielen Fällen Anwenderfehler an den schmelzenden 12VHPWR-Steckern schuld waren. Trotzdem hatte man für die RTX-5000-Grafikkarten neue 12V-2x6-Anschlüsse entworfen.Die jetzigen Stecker unterstützen mit maximal 675 Watt sogar noch einmal eine höhere Leistungsaufnahme. Spezielle sogenannte "Sense Pins" sollen eine Überhitzung und Verschmoren eigentlich verhindern. Die Pins überwachen dafür die anliegende Spannung und erkennen, ob der Stecker korrekt angeschlossen ist und wann nicht. Im Zweifelsfall wird die Stromzufuhr automatisch gedrosselt. Das soll fatale Folgen durch Anwenderfehler minimieren.
Gleiche Probleme mit neuer RTX 5090
Jetzt gibt es jedoch einen Bericht über geschmolzene Anschlüsse bzw. Stecker bei einer RTX 5090. So schreibt Nutzer Ivan6953 auf Reddit, er habe beim Spielen von Battlefield 5 bei einer Leistungsaufnahme zwischen 500 und 520 Watt plötzlich einen Schmorgeruch wahrgenommen und seinen PC sofort ausgeschaltet.Doch es war schon zu spät. Wie die im Beitrag mitgelieferten Bilder zeigen, hatte sowohl der Anschluss der RTX 5090 als auch die Buchse am Netzteil seines Computers bereits Schaden genommen. Auch das verwendete Kabel ist teilweise geschmolzen.
Bei diesem Kabel handelte es sich allerdings nicht um das mit der GeForce-GPU mitgelieferte Original-Kabel, sondern um ein Produkt eines Drittanbieters. Eigentlich soll das laut Hersteller Moddiy mit ATX 3.0 und PCIe 5.0 kompatibel sein und eine Leistungsaufnahme bis zu 600 Watt unterstützen. Zudem war das Kabel laut Ivan6953 zuvor mehrere Jahre mit einer RTX 4090 FE ohne Probleme im Einsatz. Einen Anwenderfehler durch nicht sachgemäßes Einstecken schließt der Redditor aus.
Der verschmorte Anschluss des Netzteils deutet jedoch darauf hin, dass es sich im konkreten Fall vermutlich eher um ein Problem des Netzteils (Power Supply Unit, PSU) handelt und nicht um einen Fehler im Design der RTX 5090. Ob die Schäden mit dem Original-Kabel hätten verhindert werden können, lässt sich demnach nicht sagen.
Nur ein Einzelfall?
Momentan sind aufgrund der geringen Verfügbarkeit seit dem Verkaufsstart der neuen Blackwell-GPUs nur wenige Karten im Umlauf. Ob es sich also um einen Einzelfall handelt, bei dem eine Verkettung unglücklicher Umstände vorliegt, oder ob das Schmelzen von Steckern wieder zu einem generellen Problem bei der RTX 5090 wird, bleibt noch abzuwarten. Käufer sollten aber vermutlich schon aus Garantiegründen das mitgelieferte Stromkabel verwenden und sicherstellen, dass es korrekt angeschlossen ist. Sonst sind mal schnell über 2000 Euro futsch, wie der aktuelle Fall zeigt.
Zusammenfassung
- RTX 5090: Erster Bericht über geschmolzenen Stromanschluss aufgetaucht
- Nvidia hatte bereits bei der RTX 4090 Probleme mit schmelzenden Steckern
- Neue 12V-2x6-Anschlüsse sollten Überhitzung durch 'Sense Pins' verhindern
- Reddit-Nutzer berichtet von geschmolzenem Anschluss bei RTX 5090
- Verwendetes Drittanbieter-Kabel war zuvor jahrelang problemlos im Einsatz
- Schäden am Netzteil deuten auf mögliches PSU-Problem hin
- Käufer sollten mitgeliefertes Stromkabel verwenden und korrekt anschließen
Siehe auch:
- Fiese Schlappe: RTX 5090 in Compute-Benchmark sogar hinter RTX 4090
- Preise explodieren: Hersteller Asus verlangt für RTX 5090 bis zu 4900 €
- RTX 5000-Serie: Nvidia bestätigt Probleme und leitet Untersuchung ein
- "Potenziell weitverbreitet": Bildausfälle bei RTX 5000-Serie häufen sich
- Üble Panne: Nvidia liefert GeForce RTX 5080 als RTX 5090 beschriftet
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