Cloud-PC: Microsofts erster eigener Mini-Desktop ist jetzt verfügbar
Microsoft hat seinen ersten eigenen Mini-PC für die Desktop-Nutzung auf den Markt gebracht. Der sogenannte Windows 365 Link ist ab sofort bei Microsofts Partner für Commercial-Produkte erhältlich. Hier sind die technischen Details.
Der Grund dafür ist simpel: Der Windows 365 Link ist genau das - er dient als simpler Endpoint für den Zugriff auf einen eigentlich auf Microsofts Servern laufenden Cloud-PC mit Windows 11, über den Anwender diverse Microsoft 365-Produkte nutzen sollen. Das System ist dafür mit umfangreichen Management-Funktionen für die Fernwartung durch die IT-Administratoren in Firmen ausgestattet.
Die Anschlüsse auf der Rückseite des Windows 365 Link
Technisch bietet der Kleinst-PC von Microsoft eine relativ einfache Ausstattung. In dem Mini-Gehäuse steckt ein Intel N250 x86-Prozessor, der mit seinen vier Rechenkernen maximal 3,8 Gigahertz erreicht und im 7-Nanometer-Maßstab gefertigt wird. Der Chip hat laut Intel eine Basis-TDP von nur sechs Watt und dürfte hier somit passiv gekühlt werden.
Der Intel-Prozessor stammt aus der am unteren Ende der Performance-Skala angesiedelten "Twin Lake"-Familie und wird hier mit acht Gigabyte LPDDR5-Arbeitsspeicher kombiniert. Außerdem besitzt der Windows 365 Link auch noch 64 Gigabyte internen Flash-Speicher mit UFS-Anbindung. Es gibt Unterstützung für Bluetooth 5.3 und Wi-Fi 6E sowie einen 1-GBit/s-Ethernet-Port.
An der Front des Geräts sitzen ein einzelner USB-A-Port, der USB 3.2 Gen 1 unterstützt. Hinten sind zwei USB-3.2-Gen2-fähige USB-A-Ports sowie ein einzelner USB-C-Port mit DisplayPort-Unterstützung integriert. Hinzu kommen dort auch noch ein HDMI-2.0b- und ein DisplayPort-1.4a-Anschluss. Theoretisch lassen sich so bis zu drei Monitore anschließen, wobei im 4K-Betrieb maximal zwei Displays unterstützt werden.
Die Positionierung des Windows 365 Link als eine Art Thin-Client für Microsoft 365 zeigt sich bei dem Gerät schon zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Der kleine Rechner wird einfach angeschlossen und gestartet, woraufhin man das System automatisch mit Microsoft Entra einbindet und für die Wartung mittels Intune konfiguriert.
Mit 12x12 Zentimetern Grundfläche und nur drei Zentimetern Bauhöhe wird der Windows 365 Link an den meisten Arbeitsplätzen definitiv in den Hintergrund rücken. Es bleibt abzuwarten, inwiefern Microsoft mit dem neuen System riskiert, seinen sogenannten Managed Services Providern (MSP) Schaden zuzufügen, die häufig ähnliche Lösungen anbieten, aber mit deutlich besserem Support bündeln können.
Der Windows 365 Link ist in Deutschland über Bechtle erhältlich. Einen Preis für Europa nannte Microsoft bisher nicht. In den USA kostet das Gerät etwa 350 US-Dollar.
Siehe auch:
Windows 365 Link als Thin-Client für Cloud-PC
Wie Microsoft gestern in einem Blog-Eintrag verkündete, können interessierte Firmenkunden ab sofort den Windows 365 Link ordern. Der Mini-PC, dessen Ausstattung dem anderer günstiger Kleinst-PCs entspricht, steht offiziell nur Firmenkunden im Rahmen von Verträgen rund um Microsoft 365 zur Verfügung, wird also nicht an Privatkunden verkauft.Der Grund dafür ist simpel: Der Windows 365 Link ist genau das - er dient als simpler Endpoint für den Zugriff auf einen eigentlich auf Microsofts Servern laufenden Cloud-PC mit Windows 11, über den Anwender diverse Microsoft 365-Produkte nutzen sollen. Das System ist dafür mit umfangreichen Management-Funktionen für die Fernwartung durch die IT-Administratoren in Firmen ausgestattet.
Die Anschlüsse auf der Rückseite des Windows 365 Link
Technisch bietet der Kleinst-PC von Microsoft eine relativ einfache Ausstattung. In dem Mini-Gehäuse steckt ein Intel N250 x86-Prozessor, der mit seinen vier Rechenkernen maximal 3,8 Gigahertz erreicht und im 7-Nanometer-Maßstab gefertigt wird. Der Chip hat laut Intel eine Basis-TDP von nur sechs Watt und dürfte hier somit passiv gekühlt werden.
Der Intel-Prozessor stammt aus der am unteren Ende der Performance-Skala angesiedelten "Twin Lake"-Familie und wird hier mit acht Gigabyte LPDDR5-Arbeitsspeicher kombiniert. Außerdem besitzt der Windows 365 Link auch noch 64 Gigabyte internen Flash-Speicher mit UFS-Anbindung. Es gibt Unterstützung für Bluetooth 5.3 und Wi-Fi 6E sowie einen 1-GBit/s-Ethernet-Port.
An der Front des Geräts sitzen ein einzelner USB-A-Port, der USB 3.2 Gen 1 unterstützt. Hinten sind zwei USB-3.2-Gen2-fähige USB-A-Ports sowie ein einzelner USB-C-Port mit DisplayPort-Unterstützung integriert. Hinzu kommen dort auch noch ein HDMI-2.0b- und ein DisplayPort-1.4a-Anschluss. Theoretisch lassen sich so bis zu drei Monitore anschließen, wobei im 4K-Betrieb maximal zwei Displays unterstützt werden.
Die Positionierung des Windows 365 Link als eine Art Thin-Client für Microsoft 365 zeigt sich bei dem Gerät schon zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Der kleine Rechner wird einfach angeschlossen und gestartet, woraufhin man das System automatisch mit Microsoft Entra einbindet und für die Wartung mittels Intune konfiguriert.
Mit 12x12 Zentimetern Grundfläche und nur drei Zentimetern Bauhöhe wird der Windows 365 Link an den meisten Arbeitsplätzen definitiv in den Hintergrund rücken. Es bleibt abzuwarten, inwiefern Microsoft mit dem neuen System riskiert, seinen sogenannten Managed Services Providern (MSP) Schaden zuzufügen, die häufig ähnliche Lösungen anbieten, aber mit deutlich besserem Support bündeln können.
Der Windows 365 Link ist in Deutschland über Bechtle erhältlich. Einen Preis für Europa nannte Microsoft bisher nicht. In den USA kostet das Gerät etwa 350 US-Dollar.
Zusammenfassung
- Microsoft bringt ersten Mini-Desktop 'Windows 365 Link' auf den Markt
- Nur für Firmenkunden als Endpoint für Cloud-PC mit Windows 11 verfügbar
- Einfache Ausstattung: Intel N250 Prozessor, 8 GB RAM, 64 GB Speicher
- Anschlüsse: USB-A, USB-C, HDMI, DisplayPort, Ethernet, Wi-Fi 6E
- Automatische Einbindung in Microsoft Entra und Konfiguration für Intune
- Kompakte Maße von 12x12x3 cm für unauffällige Platzierung am Arbeitsplatz
- Mögliche Konkurrenz zu Lösungen von Managed Services Providern (MSP)
Siehe auch:
- Windows NXT Leak: ISO des Betriebssystems von Microsofts Cloud-PC
- Cloud-PC im Kleinstformat: Microsoft kündigt Windows 365 Link an
- Grafikleistung aus der Wolke: GPU-Cloud-PCs von Microsoft starten
- Spekulationen über Windows Cloud-PC für Endverbraucher aufgetaucht
- Windows für Smartphones: Neue Details zum Cloud-PC unter Android
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