Cloud-PC im Kleinstformat:
Microsoft kündigt Windows 365 Link an
Microsoft hat anlässlich der Ignite 2024 nicht nur massenhaft Ankündigungen rund um seine KI-Dienste gemacht. Das Unternehmen bringt mit dem Windows 365 Link seinen ersten eigenen "Cloud-PC" auf den Markt. Der kleine Mini-Desktop kann zwei 4K-Displays bedienen.
Technische Details nennt Microsoft zum Window 365 Link bisher kaum, man spricht aber davon, dass es sich um lüfterloses kleines Gerät handelt, an das zwei große 4K-Bildschirme angeschlossen werden können, an denen der Nutzer arbeiten kann. Man könne so auch am Arbeitsplatz einen bekannten Windows-Desktop in der Microsoft-Cloud nutzen und ein hochwertiges Erlebnis bieten.
Windows 365 Link: Ports an der Gehäuseseite
Das System speichert laut Microsoft keinerlei Daten lokal und sämtliche Anwendungen laufen ausschließlich auf den Remote-Servern. Der jeweilige Nutzer hat keinerlei Administrator-Rechte, sodass sämtliche Daten eines Unternehmens in der Microsoft-Cloud geschützt bleiben können. Der Nutzer meldet sich mit einer Microsoft Entra ID, der Microsoft Authenticator App oder einem USB-Sicherheitsschlüssel an.
Microsoft will den Windows 365 Link zunächst ab April 2025 für 349 US-Dollar für Firmenkunden verfügbar machen. Langfristig soll ein Ökosystem aus Cloud-PCs entstehen, in dem auch diverse Hardware-Partner aus der PC-Welt eine Rolle spielen sollen. Wie bei der Surface-Serie will man mit dem hauseigenen Gerät also nur eine Art Blaupause liefern, an dem sich die zahlreichen PC-Hersteller für eigene Produkte orientieren können.
Siehe auch:
Windows-basierter Cloud-Desktop für Firmen
Der Windows 365 Link ist im Grunde eine Art Thin-Client für die Nutzung von Windows und Firmenanwendungen, die auf Microsofts Cloud-Diensten beheimatet sind. Microsoft träumt seit einigen Jahren vom sogenannten Cloud-PC, bei dem zwar Windows noch lokal läuft, die Anwendungen und die Speicherung von Daten aber über die Azure-Server des Konzerns laufen.Technische Details nennt Microsoft zum Window 365 Link bisher kaum, man spricht aber davon, dass es sich um lüfterloses kleines Gerät handelt, an das zwei große 4K-Bildschirme angeschlossen werden können, an denen der Nutzer arbeiten kann. Man könne so auch am Arbeitsplatz einen bekannten Windows-Desktop in der Microsoft-Cloud nutzen und ein hochwertiges Erlebnis bieten.
Windows 365 Link: Ports an der Gehäuseseite
'Kleines' Windows lokal, alle Daten & Apps aus der Cloud
Der Cloud-PC soll mit einer reduzierten Windows-Variante laufen, die von den Admins in Unternehmen mittels Intune und anderen Werkzeugen aus der Ferne gewartet werden kann. Die Verbindung zu den Cloud-Servern erfolgt mittels Ethernet oder Wi-Fi 6E und es gibt darüber hinaus vier USB-Ports für Peripheriegeräte, einen Audioanschluss und Bluetooth 5.3.Das System speichert laut Microsoft keinerlei Daten lokal und sämtliche Anwendungen laufen ausschließlich auf den Remote-Servern. Der jeweilige Nutzer hat keinerlei Administrator-Rechte, sodass sämtliche Daten eines Unternehmens in der Microsoft-Cloud geschützt bleiben können. Der Nutzer meldet sich mit einer Microsoft Entra ID, der Microsoft Authenticator App oder einem USB-Sicherheitsschlüssel an.
Microsoft will den Windows 365 Link zunächst ab April 2025 für 349 US-Dollar für Firmenkunden verfügbar machen. Langfristig soll ein Ökosystem aus Cloud-PCs entstehen, in dem auch diverse Hardware-Partner aus der PC-Welt eine Rolle spielen sollen. Wie bei der Surface-Serie will man mit dem hauseigenen Gerät also nur eine Art Blaupause liefern, an dem sich die zahlreichen PC-Hersteller für eigene Produkte orientieren können.
Zusammenfassung
- Microsoft stellt mit Windows 365 Link ersten eigenen Cloud-PC vor
- Kleiner lüfterloser Mini-Desktop unterstützt zwei 4K-Bildschirme
- Gerät dient als Thin-Client für cloudbasierte Windows-Anwendungen
- Reduzierte Windows-Variante ermöglicht Fernwartung durch Admins
- Keine lokale Datenspeicherung, ausschließlich Cloud-basierter Betrieb
- Ab April 2025 für 349 US-Dollar für Firmenkunden erhältlich
- Soll als Blaupause für zukünftiges Cloud-PC-Ökosystem dienen
Microsoft stellt den Mini-PC Windows 365 Link ausführlich vor
Siehe auch:
- Grafikleistung aus der Wolke: GPU-Cloud-PCs von Microsoft starten
- Xbox-Update im Mai: Microsoft verbessert Cloud Gaming und PC-App
- Amazon macht Fire TV Cube jetzt zum (Cloud-)Desktop-PC
- Spekulationen über Windows Cloud-PC für Endverbraucher aufgetaucht
- Microsoft entwickelt Streaming-Dienst für PC-Spiele aus der Cloud
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