Isar Aerospace: Erste europäische Privatrakete stürzt bei Start ab
Der erste kommerzielle Orbitalstart vom europäischen Festland endete in einem Fehlschlag. Die Spectrum-Rakete des deutschen Startups Isar Aerospace stürzte nach nur 30 Sekunden Flugzeit ab. Das Unternehmen sieht den Test dennoch als Erfolg.
Trotz des frühen Scheiterns bezeichnete Isar Aerospace den Testflug als Erfolg. "Unsere erste Testmission hat alle unsere Erwartungen erfüllt", erklärte CEO Daniel Metzler. Das Unternehmen hatte vorab kommuniziert, dass bereits ein 30-sekündiger Flug als erfolgreich betrachtet würde. Hauptziel sei das Sammeln von Flugdaten gewesen, nicht das Erreichen einer Umlaufbahn.
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Die zweistufige Spectrum-Rakete ist 28 Meter hoch und soll bis zu 1000 Kilogramm Nutzlast in einem niedrigen Erdorbit befördern können. Wie Space News berichtet, nutzt die erste Stufe neun selbst entwickelte Aquila-Triebwerke, während die zweite Stufe mit einer vakuumoptimierten Version ausgestattet ist. Als Treibstoff dienen flüssiger Sauerstoff und flüssiges Propan.
Der Start markierte den ersten Versuch eines kommerziellen Unternehmens, vom europäischen Festland (außerhalb Russlands) eine orbitale Rakete zu starten. Europa strebt nach mehr Unabhängigkeit im Weltraumsektor, was u. a. mit dem Ukraine-Krieg zusammenhängt, da Kooperationen mit Russland seither kein Thema sind.
Was denkt ihr über die Entwicklung der europäischen Raumfahrtindustrie? Teilt eure Einschätzungen zu den Chancen von Isar Aerospace in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Historischer Raketenstart endet in Fehlschlag
Die erste Spectrum-Rakete des deutschen Raumfahrt-Startups Isar Aerospace ist kurz nach dem Start abgestürzt. Das Fluggerät hob am 30. März 2025 um 12:30 Uhr vom Andøya Spaceport in Nordnorwegen ab, verlor jedoch bereits nach etwa 25 Sekunden die Kontrolle. Nachdem die Rakete vollständig umkippte und zu fallen begonnen hatte, aktivierte sich das Flugabbruchsystem. Kurz darauf schlug die Rakete nahe der Startrampe ins Wasser ein und explodierte.Trotz des frühen Scheiterns bezeichnete Isar Aerospace den Testflug als Erfolg. "Unsere erste Testmission hat alle unsere Erwartungen erfüllt", erklärte CEO Daniel Metzler. Das Unternehmen hatte vorab kommuniziert, dass bereits ein 30-sekündiger Flug als erfolgreich betrachtet würde. Hauptziel sei das Sammeln von Flugdaten gewesen, nicht das Erreichen einer Umlaufbahn.
Auf YouTube ansehenDie zweistufige Spectrum-Rakete ist 28 Meter hoch und soll bis zu 1000 Kilogramm Nutzlast in einem niedrigen Erdorbit befördern können. Wie Space News berichtet, nutzt die erste Stufe neun selbst entwickelte Aquila-Triebwerke, während die zweite Stufe mit einer vakuumoptimierten Version ausgestattet ist. Als Treibstoff dienen flüssiger Sauerstoff und flüssiges Propan.
Der Start markierte den ersten Versuch eines kommerziellen Unternehmens, vom europäischen Festland (außerhalb Russlands) eine orbitale Rakete zu starten. Europa strebt nach mehr Unabhängigkeit im Weltraumsektor, was u. a. mit dem Ukraine-Krieg zusammenhängt, da Kooperationen mit Russland seither kein Thema sind.
Zukunftspläne trotz Rückschlag
Die zweite und dritte Spectrum-Rakete befinden sich bereits in der Produktion. "Wir werden die Anpassungen vornehmen, die notwendig sind, und versuchen, so früh wie möglich mit Fahrzeug Nummer zwei auf der Startrampe zu sein", erklärte Metzler. Das Unternehmen plant zudem den Bau einer neuen Produktionsstätte nahe München, die jährlich bis zu 40 Spectrum-Raketen herstellen soll.Was denkt ihr über die Entwicklung der europäischen Raumfahrtindustrie? Teilt eure Einschätzungen zu den Chancen von Isar Aerospace in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Erster kommerzieller Orbitalstart Europas scheitert nach 30 Sekunden
- Spectrum-Rakete von Isar Aerospace stürzt in Nordnorwegen ab
- Unternehmen wertet kurzen Testflug dennoch als Erfolg
- Zweistufige Rakete soll bis zu 1000 kg Nutzlast in Erdorbit bringen
- Europa strebt nach mehr Unabhängigkeit im Weltraumsektor
- Zweite und dritte Spectrum-Rakete bereits in Produktion
- Neue Produktionsstätte nahe München für bis zu 40 Raketen pro Jahr
Siehe auch:
- Space Force: Weltraumraketen sind kritisch für den Schutz von US-Bürgern
- Isar Aerospace: Deutscher SpaceX-Konkurrent kurz vor 1. Raketenstart
- Blue Origin-Rakete New Glenn erfolgreich gestartet, erreicht Orbit
- SpaceX Konkurrent: Jeff Bezos Rakete ist bereit, Geschichte zu schreiben
- Blue Origin wagt Großes: New Glenn-Rakete vor Jungfernflug
Thema:
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