Space Force: Weltraumraketen sind kritisch für Schutz von US-Bürgern
Störsender, Energiewaffen, Raketenabwehr: Die US Space Force plant eine massive Aufrüstung im All. Das neue Verteidigungsprogramm erinnert an Ronald Reagans "Star Wars"-Initiative - und muss fast identische Herausforderungen meistern.
Die Space Force unterscheidet bei ihrer Planung sechs Kategorien von Weltraumwaffen, erklärte Saltzman: "Drei bodengestützte Systeme - Störsender, Energiewaffen und kinetische Waffen - sowie die gleichen drei Kategorien für den Einsatz direkt im Weltraum von Satelliten aus. Jede dieser Kategorien muss entwickelt werden, da sie für verschiedene Zielarten optimiert sind, ob im erdnahen Orbit, in der geostationären Umlaufbahn oder darüber hinaus."
Wie das Militärportal Breaking Defense berichtet, reagiert das US-Militär damit auf die zunehmenden Aktivitäten Chinas im All. Die Volksrepublik demonstrierte bereits Fähigkeiten zum "Dogfighting" im Weltraum - dabei manövrieren "fünf verschiedene Objekte im Weltraum synchron und kontrolliert umeinander herum". China setzt zudem verstärkt auf Störsender, Täuschungssysteme und Laserwaffen gegen Satelliten.
Die größte technische Herausforderung stellen die geplanten weltraumgestützten Abfangsysteme dar. Diese sollen feindliche Raketen in der Startphase abfangen, wenn diese verwundbar sind. Das Zeitfenster dafür beträgt nur wenige Sekunden. Je näher die Abfangraketen zur Erde positioniert werden, desto mehr Systeme werden für eine lückenlose Abdeckung benötigt.
Rüstungsexperten warnen vor einem neuen Wettrüsten im All. Zwar betonte General Saltzman den defensiven Charakter der Systeme, die Grenzen zwischen Verteidigung und Angriff sind bei Weltraumwaffen jedoch fließend, so die Kritiker.
Was denkt ihr über die militärische Nutzung des Weltraums? Sind defensive Systeme im All unvermeidbar oder sollte der Weltraum eine waffenfreie Zone bleiben? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
US Space Force plant Aufrüstung im Weltraum
Die US Space Force bereitet sich auf mögliche bewaffnete Konflikte im All vor. General Chance Saltzman, Chef der amerikanischen Weltraumstreitkräfte, stellte jetzt eine neue Strategie zur militärischen Nutzung des Weltraums vor. Kernstück der Initiative ist das "Golden Dome"-Programm, das unter anderem weltraumgestützte Raketenabwehrsysteme umfasst. Dieses wurde von Präsident Donald Trump kurz nach seinem Amtsantritt in Auftrag gegeben und wurde zunächst als US-Version des israelischen "Iron Dome" bezeichnet.Die Space Force unterscheidet bei ihrer Planung sechs Kategorien von Weltraumwaffen, erklärte Saltzman: "Drei bodengestützte Systeme - Störsender, Energiewaffen und kinetische Waffen - sowie die gleichen drei Kategorien für den Einsatz direkt im Weltraum von Satelliten aus. Jede dieser Kategorien muss entwickelt werden, da sie für verschiedene Zielarten optimiert sind, ob im erdnahen Orbit, in der geostationären Umlaufbahn oder darüber hinaus."
Wie das Militärportal Breaking Defense berichtet, reagiert das US-Militär damit auf die zunehmenden Aktivitäten Chinas im All. Die Volksrepublik demonstrierte bereits Fähigkeiten zum "Dogfighting" im Weltraum - dabei manövrieren "fünf verschiedene Objekte im Weltraum synchron und kontrolliert umeinander herum". China setzt zudem verstärkt auf Störsender, Täuschungssysteme und Laserwaffen gegen Satelliten.
Die größte technische Herausforderung stellen die geplanten weltraumgestützten Abfangsysteme dar. Diese sollen feindliche Raketen in der Startphase abfangen, wenn diese verwundbar sind. Das Zeitfenster dafür beträgt nur wenige Sekunden. Je näher die Abfangraketen zur Erde positioniert werden, desto mehr Systeme werden für eine lückenlose Abdeckung benötigt.
Parallelen zu "Star Wars"-Programm
Die aktuelle Entwicklung erinnert an die Strategic Defense Initiative (SDI) unter US-Präsident Ronald Reagan in den 1980er Jahren. Das auch als "Star Wars" bekannte Programm scheiterte damals aber an technischen und finanziellen Hürden. Die neue Initiative der Space Force setzt verstärkt auf nicht zerstörerische Systeme wie elektronische Kriegsführung und Störsender, bereitet sich aber auch auf direkte Konfrontationen vor.Rüstungsexperten warnen vor einem neuen Wettrüsten im All. Zwar betonte General Saltzman den defensiven Charakter der Systeme, die Grenzen zwischen Verteidigung und Angriff sind bei Weltraumwaffen jedoch fließend, so die Kritiker.
Was denkt ihr über die militärische Nutzung des Weltraums? Sind defensive Systeme im All unvermeidbar oder sollte der Weltraum eine waffenfreie Zone bleiben? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- US Space Force plant massive Aufrüstung im All mit sechs Kategorien
- 'Golden Dome'-Programm umfasst weltraumgestützte Raketenabwehrsysteme
- Reaktion auf zunehmende chinesische Aktivitäten und Fähigkeiten im All
- Größte Herausforderung: Abfangen feindlicher Raketen in der Startphase
- Erinnerungen an gescheiterte 'Star Wars'-Initiative der 1980er Jahre
- Fokus auf nicht zerstörerische Systeme, aber auch direkte Konfrontation
- Experten warnen vor neuem Wettrüsten im Weltraum trotz defensiver Ziele
Siehe auch:
- US-Militär löscht Webseiten zu den Navajo Code Talkers wegen Trump
- Braindrain in den USA: Immer mehr Wissenschaftler flüchten vor Trump
- KI-Konzerne fordern von Trump: Alle Daten für uns!
- Trump will Angriffe auf Tesla als "Inlands-Terrorismus" einstufen
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