ARM-Problem? Amazon meldet hohe Rücklaufraten für Surface Laptop 7
Microsoft hat mit dem Surface Laptop 7 und dem Surface Pro 11 zwei der ersten neuen Windows-PCs mit ARM-Prozessoren auf den Markt gebracht. Jetzt deuten hohe Rücklaufzahlen bei Amazon an, dass der Wechsel auf die neue Plattform nicht ganz reibungslos läuft, wie man vielleicht hofft.
Natürlich gibt die Warnung bezüglich der hohen Rücklaufraten keine Auskunft darüber, wie hoch der Anteil der Geräte ist, der nach dem Kauf tatsächlich wieder bei Amazon landet. Auch wissen wir dadurch nicht, welche individuellen Gründe die Kunden haben, die sie zur Rückgabe eines Geräts bewegen. Hinzu kommt, dass die Warnung nur bei bestimmten Konfigurationen angezeigt wird.
Die Gründe für die erhöhten Rücklaufzahlen dürften vor allem in einer für manche Kunden nicht ausreichenden Software-Kompatibilität liegen. Schließlich sind zwar schon viele Programme in nativen Versionen für ARM-basierte Windows-Systeme verfügbar und es gibt mit "Prism" eine leistungsfähige Emulationsebene für x86-Anwendungen, doch sind manche Apps einfach nicht auf den ARM-Systemen nutzbar.
Was durchaus überrascht, ist der Widerspruch zwischen der anscheinend erhöhten Zahl von Rückläufern und den eigentlich ausschließlich positiven Testberichten diverser Medien, Magazine und anderer Quellen, die seit dem Launch des Surface Laptop 7 im letzten Sommer veröffentlicht wurden. Vielleicht sind es dann doch die Software-Probleme, die man sich mit den neuen ARM-Geräten ins Haus holt?
Siehe auch:
Amazon-Kunden sollen sich den Kauf gut überlegen
Wer sich aktuell auf der US-Website von Amazon nach einem Surface-Laptop der 7. Generation umschaut, wird laut Windows Central bei einigen Varianten auf eine von dem weltgrößten Online-Händler angezeigte Warnung wegen hoher Rücklaufzahlen stoßen. Dies bedeutet, dass Amazon bei bestimmten Modellen anzeigt, dass diese häufig von den Kunden zurückgegeben werden. Amazon bietet die Kunden deshalb, vor dem Kauf ausführlich zu recherchieren, ob das Surface Laptop 7 die richtige Wahl für sie ist.Natürlich gibt die Warnung bezüglich der hohen Rücklaufraten keine Auskunft darüber, wie hoch der Anteil der Geräte ist, der nach dem Kauf tatsächlich wieder bei Amazon landet. Auch wissen wir dadurch nicht, welche individuellen Gründe die Kunden haben, die sie zur Rückgabe eines Geräts bewegen. Hinzu kommt, dass die Warnung nur bei bestimmten Konfigurationen angezeigt wird.
Surface mit höherer Rücklaufzahl als andere Laptops
Amazon selbst gibt nur an, dass das Surface Laptop 7 die Warnung vor vielen Rückläufern erhalten hat, weil deren Zahl im Vergleich zu anderen Produkten der gleichen Kategorie besonders hoch ausfällt. Insgesamt scheint die Kundenzufriedenheit allerdings relativ hoch zu sein, schließlich hat das Microsoft-Notebook eine Bewertung von 4,2 von 5 möglichen Sternen. 71 Prozent der Kunden gaben dabei fünf Sterne, während 12 Prozent nur einen Stern gaben.Die Gründe für die erhöhten Rücklaufzahlen dürften vor allem in einer für manche Kunden nicht ausreichenden Software-Kompatibilität liegen. Schließlich sind zwar schon viele Programme in nativen Versionen für ARM-basierte Windows-Systeme verfügbar und es gibt mit "Prism" eine leistungsfähige Emulationsebene für x86-Anwendungen, doch sind manche Apps einfach nicht auf den ARM-Systemen nutzbar.
Was durchaus überrascht, ist der Widerspruch zwischen der anscheinend erhöhten Zahl von Rückläufern und den eigentlich ausschließlich positiven Testberichten diverser Medien, Magazine und anderer Quellen, die seit dem Launch des Surface Laptop 7 im letzten Sommer veröffentlicht wurden. Vielleicht sind es dann doch die Software-Probleme, die man sich mit den neuen ARM-Geräten ins Haus holt?
Zusammenfassung
- Surface Laptop 7: Hohe Rücklaufzahlen bei Amazon laut Warnung
- Warnung erscheint nur bei bestimmten Konfigurationen des Geräts
- Kundenzufriedenheit trotz Rücklaufquote mit 4,2 von 5 Sternen hoch
- Möglicher Grund: Eingeschränkte Software-Kompatibilität auf ARM-Systemen
- Widerspruch zwischen Rücklaufzahlen und positiven Testberichten auffällig
- Prism-Emulationsebene ermöglicht Nutzung vieler x86-Anwendungen
- Software-Probleme könnten Hauptursache für Rückgaben sein
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