Lizenz endet jetzt: Neue Huawei-Notebooks zukünftig ohne Windows
Der chinesische Konzern Huawei wird zukünftig ohne Lizenzen für Microsofts Betriebssystem Windows auskommen müssen. Die noch bestehenden Verträge laufen jetzt aus und werden nicht erneuert. Für neue PCs und Notebooks müssen also Alternativen her.
Laut MyDrivers erklärte Richard Yu, Chef der Consumer Business Unit Huaweis, dass das Unternehmen aufgrund der US-Sanktionen auf der sogenannten "Entity List" des Handelsministeriums steht. US-amerikanische Unternehmen benötigen daher eine spezielle Exportlizenz, um mit Huawei Geschäfte zu machen. Es sei ungewiss, ob Microsoft eine erneute Genehmigung erhält. Falls nicht, wären die aktuellen Huawei-Modelle die letzten mit Windows-Unterstützung.
Als Alternative setzt Huawei verstärkt auf Linux-Distributionen sowie sein eigenes HarmonyOS, das in weiten Teilen auf Android basiert. Das Unternehmen hat zudem die neue Version HarmonyOS Next angekündigt, die sich unabhängiger von Android machen soll.
Parallel dazu wird Huawei das MateBook D16 Linux Edition auf den Markt bringen. Die Hardware bleibt dabei unverändert, lediglich das Betriebssystem wechselt von Windows zu Linux.
Wie sich diese Entwicklung auf den gesamten Betriebssystem-Markt auswirkt, bleibt abzuwarten. Windows dominiert den Bereich weltweit. Allerdings dürfte nach und nach der gesamte chinesische Markt zum Umstieg gezwungen sein, was durchaus auch Strahlkraft auf andere Länder haben dürfte.
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Neue Systeme in der Pipeline
Überraschend kommt die Situation natürlich nicht. Huawei hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, Windows langfristig nicht mehr auf seinen Geräten einzusetzen. Im April plant das Unternehmen nun die Veröffentlichung eines neuen Rechners mit dem hauseigenen Betriebssystem HarmonyOS, das auch schon auf Smartphones zum Einsatz kommt.Laut MyDrivers erklärte Richard Yu, Chef der Consumer Business Unit Huaweis, dass das Unternehmen aufgrund der US-Sanktionen auf der sogenannten "Entity List" des Handelsministeriums steht. US-amerikanische Unternehmen benötigen daher eine spezielle Exportlizenz, um mit Huawei Geschäfte zu machen. Es sei ungewiss, ob Microsoft eine erneute Genehmigung erhält. Falls nicht, wären die aktuellen Huawei-Modelle die letzten mit Windows-Unterstützung.
Als Alternative setzt Huawei verstärkt auf Linux-Distributionen sowie sein eigenes HarmonyOS, das in weiten Teilen auf Android basiert. Das Unternehmen hat zudem die neue Version HarmonyOS Next angekündigt, die sich unabhängiger von Android machen soll.
KI-PC mit DeepSeek
Ein weiteres großes Projekt steht ebenfalls bevor: Huawei plant im April die Einführung eines eigenen "KI-PC"-Laptops, der weitgehend ohne westliche Technologien auskommt. Dieses Modell wird mit dem hauseigenen Kunpeng-Prozessor ausgestattet sein und auf HarmonyOS setzen. Zudem soll es mit Anwendungen arbeiten, die auf dem chinesischen KI-Modell DeepSeek basieren, um den "KI-PC"-Anspruch umzusetzen.Parallel dazu wird Huawei das MateBook D16 Linux Edition auf den Markt bringen. Die Hardware bleibt dabei unverändert, lediglich das Betriebssystem wechselt von Windows zu Linux.
Wie sich diese Entwicklung auf den gesamten Betriebssystem-Markt auswirkt, bleibt abzuwarten. Windows dominiert den Bereich weltweit. Allerdings dürfte nach und nach der gesamte chinesische Markt zum Umstieg gezwungen sein, was durchaus auch Strahlkraft auf andere Länder haben dürfte.
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Zusammenfassung
- Huawei muss zukünftig auf Windows-Lizenzen verzichten
- Neuer Huawei-Rechner mit HarmonyOS soll im April erscheinen
- US-Sanktionen erschweren Geschäfte zwischen Microsoft und Huawei
- Huawei setzt verstärkt auf Linux und eigenes Betriebssystem
- KI-PC-Laptop mit Kunpeng-Prozessor und HarmonyOS geplant
- MateBook D16 Linux Edition als Alternative zu Windows-Versionen
- Chinesischer Markt könnte Einfluss auf globalen OS-Markt haben
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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