Briten wollen Massenproduktion schwimmender Atomkraftwerke starten
Das britische Unternehmen Core Power möchte die Massenproduktion schwimmender Atomkraftwerke aufnehmen. Das ambitionierte "Liberty"-Programm soll bis Mitte der 2030er Jahre umgesetzt werden und möchte die Energieversorgung revolutionieren.
Das als "Liberty"-Programm bezeichnete Vorhaben zielt darauf ab, modulare Kernreaktoren der vierten Generation in Schiffsrümpfe zu integrieren. Diese FNPPs sollen dann als "Kraftwerks-Bargen" an Häfen und Küstenregionen verankert werden oder als größere Einheiten (siehe Konzeptbild oben) weiter vor der Küste zum Einsatz kommen. Core Power setzt dabei auf fortschrittliche Nukleartechnologien wie Salzschmelzreaktoren, die im Vergleich zu herkömmlichen Reaktoren deutlich sicherer und effizienter arbeiten sollen.
So könnte die ein FNPP mit Wasserstoffproduktion kombiniert werden
Core Power plant, das Auftragsbuch für die FNPPs im Jahr 2028 zu öffnen, mit dem Ziel der vollständigen Kommerzialisierung bis Mitte der 2030er Jahre. Das Liberty-Programm geht über die reine Stromerzeugung hinaus. In einer zweiten Phase soll die gewonnene Expertise genutzt werden, um Nuklearantriebe für zivile Schiffe zu entwickeln. Das könnte enorme Verbesserungen in Geschwindigkeit, Effizienz und Ladekapazität für die Schifffahrt bedeuten - ist aber freilich noch eher Science-Fiction.
Was haltet ihr von der Idee schwimmender Atomkraftwerke? Seht ihr darin eine Chance für eine saubere Energiezukunft oder ist hier ein ironisches "Was kann schon schiefgehen?" nötig? Schreibt es uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Atomkraft auf hoher See
Die Zukunft der Kernkraft könnte in absehbarer Zukunft auf dem Wasser schwimmen. Denn das britische Unternehmen Core Power hat ein ehrgeiziges Projekt angekündigt: die Massenproduktion schwimmender Atomkraftwerke (Floating Nuclear Power Plants, FNPPs). Diese sollen bereits ab Mitte der 2030er Jahre einsatzbereit sein.Das als "Liberty"-Programm bezeichnete Vorhaben zielt darauf ab, modulare Kernreaktoren der vierten Generation in Schiffsrümpfe zu integrieren. Diese FNPPs sollen dann als "Kraftwerks-Bargen" an Häfen und Küstenregionen verankert werden oder als größere Einheiten (siehe Konzeptbild oben) weiter vor der Küste zum Einsatz kommen. Core Power setzt dabei auf fortschrittliche Nukleartechnologien wie Salzschmelzreaktoren, die im Vergleich zu herkömmlichen Reaktoren deutlich sicherer und effizienter arbeiten sollen.
So könnte die ein FNPP mit Wasserstoffproduktion kombiniert werden
Ein Markt von 2,6 Billionen Dollar
Wie Core Power in einer Mitteilung schreibt (via Interesting Engeneering), soll das Liberty-Programm einen schwimmenden Energiemarkt im Wert von rund 2,5 Billionen Euro erschließen. Mikal Bøe, CEO von Core Power, betont die Vorteile des Konzepts:Da 65 Prozent der wirtschaftlichen Aktivitäten an der Küste stattfinden, wird dies Kernenergie neue Märkte erschließen.Ein zentraler Aspekt des Programms ist die Nutzung bewährter Schiffbautechniken für die Produktion der FNPPs. Durch modulare Fertigungslinien und eine bereits qualifizierte Belegschaft soll eine effiziente Massenproduktion ermöglicht werden. Ein weiterer Vorteil: Die schwimmenden Kraftwerke können ohne aufwendige Standortvorbereitungen zu ihren Einsatzorten geschleppt werden, während eine zentrale Werft Inbetriebnahme, Wartung, Betankung und Abfallmanagement übernimmt.
Salzschmelzreaktoren: Sicher und effizient
Die eingesetzten Flüssigsalzreaktoren versprechen nicht nur eine höhere Sicherheit, sondern auch eine verbesserte Versicherbarkeit der Anlagen. Sie bieten folgende Vorteile:- Betrieb bei nahezu atmosphärischem Druck
- Keine großen Sicherheitszonen erforderlich
- Höhere Effizienz als herkömmliche Reaktoren
- Potenzielle Versorgung von Schiffen für ihre gesamte Lebensdauer mit einer einzigen Brennstoffladung
Core Power plant, das Auftragsbuch für die FNPPs im Jahr 2028 zu öffnen, mit dem Ziel der vollständigen Kommerzialisierung bis Mitte der 2030er Jahre. Das Liberty-Programm geht über die reine Stromerzeugung hinaus. In einer zweiten Phase soll die gewonnene Expertise genutzt werden, um Nuklearantriebe für zivile Schiffe zu entwickeln. Das könnte enorme Verbesserungen in Geschwindigkeit, Effizienz und Ladekapazität für die Schifffahrt bedeuten - ist aber freilich noch eher Science-Fiction.
Was haltet ihr von der Idee schwimmender Atomkraftwerke? Seht ihr darin eine Chance für eine saubere Energiezukunft oder ist hier ein ironisches "Was kann schon schiefgehen?" nötig? Schreibt es uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Core Power plant Massenproduktion schwimmender Atomkraftwerke
- 'Liberty'-Programm zielt auf Einsatzbereitschaft Mitte der 2030er Jahre
- Modulare Kernreaktoren der vierten Generation in Schiffsrümpfen
- Nutzung fortschrittlicher Technologien wie Salzschmelzreaktoren
- Erschließung eines schwimmenden Energiemarkts von 2,5 Billionen Euro
- Effiziente Produktion durch bewährte Schiffbautechniken
- Entwicklung von Nuklearantrieben für zivile Schiffe in zweiter Phase
Siehe auch:
- Frankreich: Rechnungshof für sofortigen Stopp aller Atomkraftprojekte
- AWS setzt auf Atomkraft: 500 Mio. Dollar für Rechenzentren-Strom
- Microsoft reaktiviert berüchtigtes Atomkraftwerk für KI-Energiebedarf
- Revolution in der Atomkraft: Startup plant unterirdische Reaktoren
- Hinkley Point C: Atomkraftwerksbau in UK hat plötzlich ein Problem
Thema:
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