Micron bringt erste Gen5-SSD mit 14,5 Gigabyte pro Sekunde beim Lesen
Der Speicherhersteller Micron hat jetzt seine erste SSD mit einer PCIe-Schnittstelle der 5. Generation für Endverbraucher vorgestellt. Die neue Verbindung zum System soll für deutlich höhere Geschwindigkeiten bei der Datenübertragung sorgen.
Auch die zufälligen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten wurden verbessert und erreichen bis zu 2,1 Millionen IOPS. Besonders datenintensive Anwendungen wie diverse KI-Anwendungen und das Training von großen Sprachmodellen (LLMs) profitieren von diesen Leistungssteigerungen.
Zusätzlich zu den Verbesserungen gegenüber früheren SSD-Generationen bietet die Micron 4600 laut PCMark10-Benchmark bis zu 11 Prozent mehr Leistung als andere aktuelle PCIe-Gen5-Modelle, erklärte das Unternehmen. Und auch bei den SPECwpc5-Benchmarks würden wesentlich bessere Ergebnisse erzielt. Hier werden unabhängige Tests der SSD aber zeigen müssen, ob dies auch tatsächlich in der alltäglichen Praxis erreicht wird.
Die Micron 4600 PCIe Gen5 SSD ist ab sofort für OEM-Partner weltweit verfügbar. Somit dürfte sie in Kürze in High-End-Computern verschiedener Hersteller zu finden sein, die auf die neuesten AMD Ryzen 9000- und Intel Core Ultra Series 2-Prozessoren setzen. Wann der Speicher dann auch im Einzelhandel zu bekommen sein wird und was er dann kostet, wurde bisher nicht mitgeteilt.
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Vier Kapazitätsklassen
Die Micron 4600 kommt im M.2-2280-Format daher und ist in vier Speicherkonfigurationen erhältlich: 512 GB, 1 TB, 2 TB und 4 TB. Laut Micron verdoppelt die neue SSD die Bandbreite im Vergleich zu den bisherigen Gen4-SSDs. Die sequenziellen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten erreichen laut Hersteller bis zu 14,5 Gigabyte pro Sekunde bzw. 12 Gigabyte pro Sekunde, was einen deutlichen Fortschritt gegenüber dem Vorgängermodell Micron 3500 darstellt.Auch die zufälligen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten wurden verbessert und erreichen bis zu 2,1 Millionen IOPS. Besonders datenintensive Anwendungen wie diverse KI-Anwendungen und das Training von großen Sprachmodellen (LLMs) profitieren von diesen Leistungssteigerungen.
Zusätzlich zu den Verbesserungen gegenüber früheren SSD-Generationen bietet die Micron 4600 laut PCMark10-Benchmark bis zu 11 Prozent mehr Leistung als andere aktuelle PCIe-Gen5-Modelle, erklärte das Unternehmen. Und auch bei den SPECwpc5-Benchmarks würden wesentlich bessere Ergebnisse erzielt. Hier werden unabhängige Tests der SSD aber zeigen müssen, ob dies auch tatsächlich in der alltäglichen Praxis erreicht wird.
Bald in Fertig-PCs
Neben den verbesserten Geschwindigkeiten punktet die neue SSD auch mit einem optimierten Energieverbrauch. Dank der G9-TLC-NAND-Technologie arbeitet die Micron 4600 effizienter und verbraucht bei maximaler Leistung bis zu 8,5 Watt. Zudem wird die mittlere Betriebsdauer mit zwei Millionen Stunden angegeben.Die Micron 4600 PCIe Gen5 SSD ist ab sofort für OEM-Partner weltweit verfügbar. Somit dürfte sie in Kürze in High-End-Computern verschiedener Hersteller zu finden sein, die auf die neuesten AMD Ryzen 9000- und Intel Core Ultra Series 2-Prozessoren setzen. Wann der Speicher dann auch im Einzelhandel zu bekommen sein wird und was er dann kostet, wurde bisher nicht mitgeteilt.
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Zusammenfassung
- Micron stellt erste PCIe-Gen5-SSD für Endverbraucher vor
- Die neue SSD erreicht Lesegeschwindigkeiten von bis zu 14,5 GB/s
- Verfügbar in Kapazitäten von 512 GB bis 4 TB im M.2-2280-Format
- Verbesserte Leistung bei zufälligen Lese- und Schreibvorgängen
- Optimierter Energieverbrauch dank G9-TLC-NAND-Technologie
- Zunächst für OEM-Partner weltweit erhältlich
- Einzelhandelsverfügbarkeit und Preise bislang nicht bekannt
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